<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karoline_Breitinger</id>
	<title>Karoline Breitinger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karoline_Breitinger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karoline_Breitinger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T17:43:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karoline_Breitinger&amp;diff=1206730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karoline_Breitinger&amp;diff=1206730&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-14T10:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Kupfergasse.jpg|thumb|Das Haus, in dem Karoline Breitinger ihre Praxis hatte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karoline Breitinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1851]] in [[Künzelsau]]; † [[6. September]] [[1932]] in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]]) war die erste Ärztin [[Württemberg]]s.&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karoline Breitinger wuchs als jüngstes von sieben Geschwistern auf und verlor schon früh ihre Mutter. Ab 1871 lebte sie bei einem ihrer Brüder in [[Salzburg]]. Von 1881 bis 1886 ließ sie sich am Pädagogium in [[Linz]] zur Volks- und Bürgerschullehrerin ausbilden; 1886 erwarb sie auch in [[Markgröningen]] das Diplom einer Volksschullehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Sommersemester 1889 studierte sie zunächst in [[Zürich]] Medizin. Da hier ihre Ersatzprüfung nicht als Maturitätszeugnis anerkannt wurde, wechselte sie später nach [[Bern]], wo sie mit einer Arbeit zu Ursachen und Verhütungsmöglichkeiten des Kindsmordes promovierte. Karoline Breitinger durfte sich als Ärztin nicht in Heidelberg oder Tübingen niederlassen, so ging sie nach Esslingen. Auch hier durfte sie nur unter Hinweis auf die ausländische Herkunft ihres Doktorgrads und ohne Medikamente zu verschreiben praktizieren. Da ihre Arbeit dadurch sehr erschwert wurde, bemühte sie sich weiter um eine deutsche Approbation. Der Versuch, in [[Tübingen]] die Zulassung zur Staatsexamensprüfung zu erreichen, scheiterte am Widerstand der Universität. Selbst eine Eingabe an den Landtag, die von den Unterschriften von 1400 Frauen aus Esslingen begleitet war, half ihr nichts. Erst eine Änderung der Prüfungsvorschriften 1905, nach der auch Realgymnasiumsabsolventinnen zum Medizinstudium zugelassen wurden, half ihr weiter. Sie studierte nun nochmals in [[Straßburg]], erlangte 1909 ihre Approbation, arbeitete bis 1911 an diversen Krankenhäusern und ließ sich wieder in Esslingen nieder, wo sie noch zwanzig Jahre lang ihre Praxis führte. &lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Ein Hinweisschild am Haus Kupfergasse 7, in dem Karoline Breitinger ihre Praxis hatte, enthält ihre Kurzbiographie. Die Breitingerstraße in [[Hegensberg]] und in [[Künzelsau]] sind nach Karoline Breitinger benannt. Seit September 2008 trägt die Hauswirtschaftliche Schule in Künzelsau den Namen Karoline-Breitinger-Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sonja Hossainzadeh: &amp;#039;&amp;#039;Karoline Breitinger&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ulrich Fellmeth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Margarete von Wrangell und andere Pionierinnen. Die ersten Frauen an den Hochschulen in Baden und Wrttemerg&amp;#039;&amp;#039;. Scripta Mercaturae Verlag, St. Katharinen 1998 (Hohenheimer Themen. Zeitschrift für kulturwissenschaftliche Themen; Sonderband 1998), ISBN 3-89590-056-7, S. 215–218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-tuebingen.de/frauenstudium/daten/biographien/Biogramm_Karoline%20Breitinger.pdf Biographie] (PDF-Datei; 17 kB)&lt;br /&gt;
* [https://stadtgeschichtekuenzelsau.de/index_htm_files/Breitinger%20Regine%20Karoline-.pdf Stadtgeschichte Künzelsau] (PDF-Datei; 1,3 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012179192|VIAF=170789464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitinger, Karoline}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitinger, Karoline&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ärztin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Künzelsau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Esslingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
	</entry>
</feed>