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	<title>Karol Milik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:01:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karol_Milik&amp;diff=832182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: PD-fix, Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-29T16:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix, Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Milik-tablica.JPG|miniatur|225px|right|Grabmal für Karol Milik im Dom zu Breslau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karol Milik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1892]] in Rennersdorf &amp;#039;&amp;#039;(Renardowice)&amp;#039;&amp;#039; bei [[Czechowice-Dziedzice|Czechowitz-Dzieditz]] in [[Österreich-Ungarn]]; † [[10. Mai]] [[1976]] in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]], [[Volksrepublik Polen]]) war ein [[Polen|polnischer]] Geistlicher und der erste [[Apostolischer Administrator|Apostolische Administrator]] des [[Erzbistum Breslau|Erzbistums Breslau]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Karol Milik besuchte das polnische Gymnasium in [[Cieszyn|Teschen]] und studierte anschließend an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Priesterseminars in [[Vidnava|Weidenau]], das im ehemals [[Österreichisch-Schlesien|österreichischen]] Bistumsteil der Diözese Breslau lag. 1915 wurde er durch den Breslauer Fürstbischof [[Adolf Bertram]] zum Priester geweiht und arbeitete im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Militärseelsorger. Anschließend war er Direktor der Volksbibliotheken in [[Zweite Polnische Republik|Polen]]. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Warschau untergetaucht und übernahm kurz nach Kriegsende das Rektorat der St.-Johannes-Kantius-Kirche in [[Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Breslauer [[Domkapitel]] nach dem Tod von Kardinal Bertram am 16. Juli 1945 den bisherigen [[Domdechant]]en [[Ferdinand Piontek]] zum [[Vikar|Kapitelvikar]] gewählt hatte, wurde Karol Milik am 15. August 1945 durch den polnischen [[Primas (römisch-katholisch)|Primas]], Kardinal [[August Hlond]], der das östlich der [[Oder-Neiße-Linie]] gelegene Kirchenprovinzgebiet Breslaus auf vier administrative Einheiten (Breslau, [[Oppeln]], [[Olsztyn|Allenstein]] und [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]) aufgeteilt hatte, zum Apostolischen Administrator von Breslau ernannt, wiewohl Hlond hierzu keine päpstliche Ermächtigung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Amtsübernahme durch Karol Milik erfolgte am 1. September 1945 unter sehr schwierigen Bedingungen. Piontek konnte noch bis Ende 1946 bleiben. Milik veranlasste den Aufbau einer polnischen Diözesanverwaltung und kirchlicher Organisationsstrukturen, während für den in der [[Sowjetzone]] gelegenen Teil des Erzbistums Breslau ab Oktober 1945 ein neues deutsches Ordinariat in [[Görlitz]] entstand. Milik sorgte für den Wiederaufbau des [[Breslauer Dom]]s, der schon 1950 für die Gläubigen wieder zugänglich war. Nach zähem Bemühen erreichte Milik, dass ihm Meißens Bischof [[Petrus Legge]] am 24. Januar 1948 die Jurisdiktion des östlich der Neiße gelegenen meißnischen Diözesangebiets übertrug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pietrzak Abschnitt Objęcie&amp;quot;&amp;gt;Jerzy Pietrzak, {{Webarchiv | url=http://www.tchr.org/hlond/www/book/hlond05.htm | wayback=20110718075623 | text=&amp;#039;&amp;#039;Działalność kard. Augusta Hlonda jako wysłannika papieskiego na Ziemiach Odzyskanych w 1945 r.&amp;#039;&amp;#039;}}, Abschnitt &amp;#039;Objęcie Rządów&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1951 wurde den Administratoren in den ehemals deutschen Diözesen die weitere Amtsführung durch die [[Kommunismus|kommunistischen]] Machthaber verboten. Sie wurden von dem verwalteten Amt abberufen und erhielten ein Aufenthaltsverbot für ihre bisherigen Residenzen. An ihrer Stelle wurden durch die [[Volksrepublik Polen]] sogenannte [[Kapitularvikar]]e eingesetzt. Milik musste Breslau verlassen und wurde vorübergehend interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Józef Pater: &amp;#039;&amp;#039;Die Neubesiedelung Niederschlesiens im Kontext der Neugründung des Bistums Breslau in den Jahren 1945 bis 1951&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Matthias Theodor Vogt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturen in Begegnung&amp;#039;&amp;#039;. Collegium Pontes, Wrocław und Görlitz 2004, ISBN 83-7432-018-4, S. 87–92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER = [[Ferdinand Piontek]] (Kapitularvikar von Erzbistum Breslau); Generalvikariat Glatz des Bistums Königgrätz; Gebiet des Bistums Meißen östlich der Oder-Neisse Grenze&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Kazimierz Lagosz]] (Kapitularvikar von Erzbistum Breslau); František Onderek (Apostolischer Administrator von Český Těšín)&lt;br /&gt;
|AMT = [[Liste der Bischöfe von Breslau|Apostolischer Administrator der Erzdiözese Breslau]]&lt;br /&gt;
|ZEIT = 1946–1951&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1323970754|VIAF=89291843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milik, Karol}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzbistum Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milik, Karol&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Theologe (katholisch) und Apostolischer Administrator von Breslau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Renardowice&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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