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	<title>Karnobat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:16:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karnobat&amp;diff=1094819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner: /* Wirtschaft */</title>
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		<updated>2024-09-27T21:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
|Name= &lt;br /&gt;
|LokalerName= Карнобат&lt;br /&gt;
|Wahlspruch= &lt;br /&gt;
|WahlspruchDeutsch= &lt;br /&gt;
|Wappen= &lt;br /&gt;
|Karte= Karnobat&lt;br /&gt;
|Oblast= Burgas&lt;br /&gt;
|ISO3166-2= &lt;br /&gt;
|Einwohner= {{Metadaten Einwohnerzahl BG|8400}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerDatum= {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}&lt;br /&gt;
|Fläche= &lt;br /&gt;
|KoordinateBreitengrad= 42&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitenminute= 39&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitensekunde= &lt;br /&gt;
|KoordinateLängengrad= 26&lt;br /&gt;
|KoordinateLängenminute= 59&lt;br /&gt;
|KoordinateLängensekunde= &lt;br /&gt;
|Höhe= 262&lt;br /&gt;
|Postleitzahl= 8400&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl= 0559&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen= А&lt;br /&gt;
|Bürgermeister= Atanas Atanasow&lt;br /&gt;
|BürgermeisterDatum= &lt;br /&gt;
|Partei= &lt;br /&gt;
|WWW= karnobat.acstre.com/&lt;br /&gt;
|E-Mail= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karnobat2 Bulgaria 1994 CIA map.jpg|mini|hochkant|Karnobat (rotes Viereck) – Bulgarien – Nachbarorte: [[Ajtos]], [[Burgas]], [[Jambol]], [[Sliwen]], [[Kotel]], [[Weliki Preslaw|Preslaw]], [[Elchowo]], [[Malko Tarnowo]]  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karnobat tower.jpg|mini|hochkant|Der Uhrturm von Karnobat]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karnobat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kɐrnoˈbat}}] ([[Bulgarische Sprache|bulg]]. {{lang|bg|Карнобат}}) ist eine Stadt in Südost[[bulgarien]] und liegt in der [[Oberthrakische Tiefebene|Oberthrakischen Ebene]]. Die Stadt liegt in der [[Oblast Burgas]] und ist das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde Karnobat. Zu den Städten [[Burgas]] (56&amp;amp;nbsp;km), [[Sliwen]] und [[Jambol]] ist die Entfernung etwa gleich weit. Karnobat ist die drittgrößte Stadt der Oblast Burgas – nach Burgas und [[Ajtos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Karnobat liegt im östlichen Teil der [[Oberthrakische Ebene|Thrakischen Ebene]], in einem Talkessel südlich des [[Balkangebirge]]s. Südwestlich von Karnbat erstrecken sich die [[Bakaschizite]]-Erhebungen, welche die [[Burgasebene]] im Westen begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die [[Europastraße 773]], die Sofia und Burgas verbindet, führt durch die Stadt. Eine Abzweigung führt nach [[Schumen]]. Südwestlich von Karnobat mündet die [[Awtomagistrala A1|Autobahn A1]] in der E 773. Karnobat ist ein wichtiger [[Eisenbahnknoten]], in dem aus der [[Bahnstrecke Plowdiw–Burgas]] die [[Bahnstrecke Karnobat–Warna feribotna]] abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es ein Landwirtschaftsinstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Markeli ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Festung Markeli (bulg. Маркели) bei der Siedlung Markeli liegt 7,6&amp;amp;nbsp;km westlich von Karnobat und stammt aus dem 7.–11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis zum Anfang des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war sie ein Knotenpunkt der bulgarisch-byzantinischen Beziehungen in politischer und militärischer Hinsicht. Sie sicherte einer Abzweigung der [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]] in nordöstlicher Richtung über die Gebirgspässe Eingänge der [[Warbizapass|Warbiza]] und [[Rischkipass|Rischki]] zur Donau und östlicher Richtung zur [[Via Pontica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 792 gewann Khan [[Khan Kardam|Kardam]] (Regierungszeit 777–802) bei Markeli die entscheidende [[Schlacht von Marcellae (792)|Schlacht von Marcellae]] am Ende der ersten [[Byzantinisch-bulgarische Kriege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur zweiten Hälfte des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Markeli ein bedeutender Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Siegen von [[Krum (Bulgarien)|Khan Krum]] wurde die byzantinische Stadt Markeli zum größten bulgarischen Militärlager südlich des Balkangebirges im östlichen Teil der Thrakischen Ebene. Sie sollte die Zugänge zu den Gebirgspässen, die den kürzesten Weg über das Gebirge darstellen, und die bulgarische Hauptstadt nördlich des Gebirges schützen. Es wurden gewaltige Schanzarbeiten durchgeführt (Erdwälle, Gräben), die heute die besterhaltenen und größten der Balkanhalbinsel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmanische und neuere Zeit ===&lt;br /&gt;
Historische Quellen zeugen davon, dass die Stadt seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert immer ein Verwaltungszentrum war, ein Wirtschafts- und Handelszentrum mit einer jährlich stattfindenden Messe.&lt;br /&gt;
Sie wird in den Quellen unter verschiedenen Namen erwähnt: Karinowasa (bulg. Кариноваса), Karinabad (Каринабад) und Karnowo (Карново). Während der Periode der [[Bulgarische Wiedergeburt|Bulgarischen Wiedergeburt]] war die Stadt ein Zentrum der „kulturellen Aufklärung“. Die Stadt hat in dieser Periode einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Vorherrschaft der griechisch-orthodoxen Kirche geleistet. In den 1860er Jahren haben die Bürger Karnobats die griechischen Kirchenoberen aus der Stadt gejagt und damit den griechischen Einfluss endgültig unterbunden (s. hierzu [[Bulgarisches Exarchat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Türkischen Krieges (1877–1878)]] wurde die Region Opfer von marodierenden türkischen Freischärlern ([[Başı Bozuk]]) und [[Tscherkessen]]. Am 24. Januar 1878 endete die 500-jährige türkische Herrschaft über die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 2005 Namensgeber für den [[Karnobat-Pass]], einen Gebirgspass auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Kirche Sweti Joan Bogoslow (bulg. Свети Йоан Богослов) erbaut 1878 vom Baumeister [[Gentscho Kalew]] – eine noch ältere Kirche wurde hier am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1878 von den Türken niedergebrannt. Die [[Ikonostase]] wurde von Meistern der [[Bulgarische Wiedergeburt#Kunst, Architektur, Literatur|Debar Schule]] geschnitzt&lt;br /&gt;
* der Uhrenturm, erbaut 1874 als Symbol für den wirtschaftlichen Wohlstand während der bulgarischen Wiedergeburtszeit&lt;br /&gt;
* das Sinabey Haman ([[Orientalisches Bad]]) in der Altstadt, erbaut im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, eines der am besten erhaltenen seiner Art in Südbulgarien,&lt;br /&gt;
* die Schwarze Moschee (bulg. Черната джамия), erbaut 1821,&lt;br /&gt;
* der [[Jüdischer Friedhof (Karnobat)|jüdische Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karnobat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte der Gemeinde Karnobat in der Oblast Burgas&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden in der Oblast Burgas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4328550-8|LCCN=n95051693|VIAF=129165582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Burgas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chemnitzer Eisenbahner</name></author>
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