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	<title>Karmeliterviertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:11:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karmeliterviertel&amp;diff=239661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-05T11:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karmelitermarkt 08.jpg|mini|Der Karmelitermarkt im Karmeliterviertel]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karmeliterviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zentrumsnaher Stadtteil der [[Leopoldstadt]], des 2. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Leopoldstadt Karmeliterviertel.jpg|mini|Karmeliterviertel um 1830]]&lt;br /&gt;
Das Viertel wird nach Norden von der Oberen Augartenstraße bzw. dem [[Augarten]], einer großen, historischen Parkanlage aus dem 17. Jahrhundert, begrenzt. Im Osten bildet die [[Taborstraße]] die Grenze des Viertels, im Süden sind es (im Uhrzeigersinn)  [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#K|Kleine Sperlgasse]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#H|Hollandstraße]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#K|Krummbaumgasse]] und [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#G|Große Schiffgasse]]. Im Westen begrenzen es [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#O|Obere Donaustraße]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#S|Schiffamtsgasse]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Leopoldsgasse]] und [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#M|Malzgasse]]. (Die Viertelgrenzen sind nicht amtlich festgelegt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die relativ ruhige, aber sehr günstige Lage in Bezug auf das [[Innere Stadt (Wien)|Stadtzentrum]] und die guten Verkehrsverbindungen machen den Stadtteil sehr attraktiv. Der 1. Bezirk kann über [[Donaukanal]]brücken in wenigen Minuten zu Fuß erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karmeliterkirche (Leopoldstadt) 01.jpg|mini|Karmeliterkirche und Karmeliterplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Tandelmarktgasse 8 Ghettomauer 04.JPG|mini|Reste der denkmalgeschützten Ghettomauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:B1900326T9964377.jpg|mini|Tandelmarktgasse um 1902]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet nördlich der historischen Stadt [[Wien]], die [[Donau]]insel Unterer Werd, wurde durch den Bau einer Brücke im Jahre 1368 leicht zugänglich und daher schon früh besiedelt. Es war aber bis 1875 immer wieder Hochwässern der Donau mit Überschwemmungen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen hat das verkehrsmäßig sehr ruhige, auch wegen seiner direkten Nachbarschaft zum [[Innere Stadt (Wien)|Stadtzentrum]] immer beliebter gewordene Viertel vom [[Karmelitermarkt]]. Er ist nach der von 1620 bis 1624 gebauten [[Karmeliterkirche (Leopoldstadt)|Karmeliterkirche]] an der [[Taborstraße]] benannt, dem einzigen Rest des 1782 aufgelassenen [[Karmelitinnen|Karmeliterklosters]], dessen andere Gebäude von 1904 bis 1910 zu Gunsten der Karmelitergasse abgerissen wurden (der Klostergarten wurde nach 1782 sofort parzelliert und verbaut). Die nördliche Grenze des Klosters befand sich zwischen den Häusern der heutigen Karmelitergasse und der Tandelmarktgasse. Reste der Klostermauer in der Länge von ca. 40 Meter und bis zu fünf Meter Höhe sind dort heute noch als Hofmauern zwischen den Häusern vorhanden. Ein ehemaliger kleiner Durchgang ist heute zugemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Kirche und Kloster befand sich bis 1670 die [[Geschichte der Juden in Leopoldstadt|Judenstadt]] der aus der historischen Stadt vertriebenen jüdischen Wiener. Nach der abermaligen [[Vertreibung der Wiener Juden 1670|Vertreibung der Juden]] und der zwangsweisen Demolierung der Synagoge entstand um die auf dem ehemaligen Synagogenbauplatz errichtete [[Leopoldskirche (Leopoldstadt)|Leopoldskirche]] eine christliche Siedlung namens [[Leopoldstadt (Wiener Bezirksteil)|Leopoldstadt]], die sich südwestlich bis zum [[Donaukanal]] ausbreitete und in der sich später neuerlich viele Juden ansiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteilsname ging 1850 auf den neu nach [[Wien]] eingemeindeten, großen 2. Bezirk über. Das Karmeliterviertel stellt heute den Großteil des historischen Stadtteils Leopoldstadt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1938 stand die [[Polnische Schul]] an der Leopoldsgasse 29, bis sie von den Nationalsozialisten während des Novemberpogroms zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orthodox Jews in Leopoldstadt 1915.JPG|mini|Orthodoxe Juden am Karmeliterplatz, 1915]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsstruktur ist sehr gemischt. Das Viertel zeichnet sich auch dadurch aus, dass es heute wieder einen relativ hohen Anteil an [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen Juden]] und deren notwendige Infrastruktur ([[Synagoge]], Thoraschule, koschere Geschäfte) gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=852 | wayback=20090213184319 | text=&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr ins Leopoldschtetl&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;, Wien, Nr. 7 / 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zusammenleben der unterschiedlichen Bewohner verläuft durchaus sehr harmonisch. Die Gesamtanzahl der Bewohner beläuft sich auf rund 3000. Seit wenigen Jahren gilt das &amp;#039;&amp;#039;Karmeliterviertel&amp;#039;&amp;#039; als Zuzugsort für die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Bobo (Gesellschaft)|Bobo-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der [[Karmelitermarkt]] ist das Zentrum des Viertels. Zusätzlich zu den täglichen ständigen Marktaktivitäten findet freitags und samstags ein Bauernmarkt statt, der  hohen Zuspruch durch die Bevölkerung verzeichnet.&lt;br /&gt;
In der Fernsehserie [[Trautmann (Fernsehserie)|Trautmann]] spielen der Karmelitermarkt und die umliegenden Lokale eine tragende Rolle für die Handlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Marktes befinden sich an der Karmelitergasse die [[Bezirksvorsteher#Österreich|Bezirksvorstehung]] und das [[Magistrat der Stadt Wien|Magistratische Bezirksamt für den 2. Bezirk]] sowie das [[Bezirksmuseum Leopoldstadt]]. In der Großen Sperlgasse wurde das [[Wiener Kriminalmuseum]], vereinigt mit dem Museum der [[Bundespolizeidirektion Wien]], eingerichtet. In der Kleinen Sperlgasse befindet sich ein Bundesrealgymnasium, in der Schwarzingergasse ein städtisches Schulgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am zentrumsseitigen Rand des Karmeliterviertels befindet sich das Collegium Hungaricum genannte Ungarische Kulturinstitut in Wien, am nördlichen Rand das [[Palais Augarten]], das von den [[Wiener Sängerknaben]] genutzt wird. Daneben befindet sich die [[Porzellanmanufaktur Augarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Rändern des Viertels wurden 2008 die [[U-Bahn Wien|U-Bahn-Stationen]] [[U-Bahn-Station Taborstraße|Taborstraße]] sowie unter dem Donaukanal die neue Station [[U-Bahn-Station Schottenring|Schottenring]] der Linie [[U-Bahn-Linie U2 (Wien)|U2]] (mit Zugang von der Herminengasse im 2. Bezirk) eröffnet. In der Taborstraße verkehrt die [[Straßenbahn Wien|Straßenbahnlinie]] 2, durch das Viertel die städtische Autobuslinie 5A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ha–La.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1994, ISBN 3-218-00545-0, S. 462–463.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Wien/Leopoldstadt/Karmeliterviertel}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.falter.at/print/F2002_14_3.php | wayback=20120413210806 | text=falter.at – Karmeliterviertel, Leben auf der Insel}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gebietsbetreuungen.wien.at/download/historischen-wurzeln.pdf | wayback=20060818012132 | text=Die historischen Wurzeln des Karmeliterviertels}} (PDF-Datei, 3,90&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/03/N |EW=16/22/37/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7670699-0|VIAF=238168411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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