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	<title>Karmelitenkloster Lienz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:38:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karmelitenkloster_Lienz&amp;diff=1147260&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-27T15:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karmelitenkloster Lienz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befand sich im Zentrum der Stadt [[Lienz]] in [[Osttirol]] und ist heute ein [[Franziskanerkloster Lienz | Franziskanerkloster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Karmelitenkloster in Lienz wurde 1349 durch die Gräfin Euphemie von [[Grafschaft Görz | Görz]] und ihre beiden Söhne Albert IV. und Meinhard VII. gegründet. Das Kloster war für zwölf Bewohner ausgelegt, doch stieg die Größe des Konvents bald auf zwanzig Brüder an. Im Jahre 1430 wurde für das Kloster ein Vikariat in [[Tristach]] gestiftet, das neben den Zuwendungen von Seiten der Bevölkerung und adeliger Familien den finanziellen Bestand des [[Konvent (Kirche) | Konvents]] sicherte. Obwohl das Karmelitenkloster in den folgenden Jahrhunderten mehrmals abbrannte, konnte es durch Spenden immer wieder aufgebaut werden. Um 1450 war sogar ein Theologiestudium für den Karmeliterorden im Kloster untergebracht. Anfang des 16. Jahrhunderts führte der Prior P. Lucas Zach eine Reform im Kloster durch, damit die [[Ordensregel]] der Karmeliten besser befolgt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1748 bis 1773 übernahmen die Karmeliten auch die Pfarre in Tristach. Ab 1775 waren sie auch als Lehrer an der Normalschule und ab 1777 als Professoren am Lienzer Gymnasium tätig. Dennoch konnte das Karmelitenkloster nicht der Aufhebungswelle unter Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] entrinnen. Am 21. März 1785 wurde dem Konvent mitgeteilt, dass sie das Kloster für die [[Franziskaner (OFM)]] räumen müssen. Da das Franziskanerkloster in Innsbruck, das als [[Josephinismus#Generalseminare|Generalseminar]] dienen sollte, im selben Jahr aufgehoben wurde, bekamen diese von der Regierung als Ersatz das Lienzer Karmeliterkloster. Das Kloster, die Kirche und alle dazugehörigen Besitzungen fielen dem staatlichen [[Josephinismus#Klosteraufhebungen und Religionsfonds|Religionsfonds]] zu. Der Großteil des Inventars wurde zu Gunsten des Fonds verkauft, unter anderem auch die wertvolle Bibliothek mit 4640 Bänden und 168 Handschriften. Am 16. April 1785 zogen die Franziskaner in das Karmelitenkloster ein. Von den vertriebenen 21 Karmeliten blieben einige noch in der Stadt, neun von ihnen starben auch in Lienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertvolle Handschriften des aufgehobenen Klosters wurden teilweise in die Bestände [[Universitätsbibliothek Innsbruck]] integriert, so etwa eine &amp;#039;&amp;#039;[[Bozner Chronik]]&amp;#039;&amp;#039; des frühen 16. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Neuhauser]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck&amp;#039;&amp;#039;, Teil 6: &amp;#039;&amp;#039;Cod. 501–600&amp;#039;&amp;#039; (= Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 375; Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters II,4,6). Wien 2009, S. 25–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aus der Karmeliterzeit ==&lt;br /&gt;
Auch heute erinnern noch einige Kunstwerke im [[Franziskanerkloster Lienz |Lienzer Franziskanerkloster]] an die Zeit, als es noch von Karmeliten bewohnt war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;gotischen Fresken&amp;#039;&amp;#039; in der Klosterkirche (15. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bilder im Kreuzgang&amp;#039;&amp;#039; (1705)&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Kapitelsaal&amp;#039;&amp;#039; der Karmeliten&lt;br /&gt;
* Die alte &amp;#039;&amp;#039;Karmelitergruft&amp;#039;&amp;#039; im Kreuzgang bei der Sakristei mit den Namen von sieben Karmeliten aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Stifterin Euphemia von Görz&amp;#039;&amp;#039; und von &amp;#039;&amp;#039;Prior Lucas Zach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florentin Nothegger, Sondernummer der [[Osttiroler Heimatblätter]] zum 600jährigen Bestand des Karmeliten-Franziskanerklosters in Lienz, Lienz 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.franziskaner.at/neuhaeuser/index.php?haus=16 Franziskanerkloster Lienz – Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.karmel.at Karmeliten in Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/49/50/N |EW=12/45/58/E |type=landmark |region=AT-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lienz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Tirol|Lienz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Karmelitenkloster|Lienz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karmelitenkloster in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Diözese Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1349|Lienz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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