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	<title>Karlskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:02:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karlskirchen&amp;diff=456730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: linkfix</title>
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		<updated>2023-04-13T01:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalkskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] etwa 2,5 km nördlich der Stadt [[Gudensberg]] in [[Nordhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich nordwestlich des [[Odenberg]]s und unweit östlich der [[Landesstraße]] L 3221 von Gudensberg nach [[Besse (Edermünde)|Besse]]. Die Dorfwüstung [[Langenvenne]] liegt nur wenige hundert Meter weiter südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist 1270 erstmals urkundlich erwähnt, aber man fand dort Keramik schon aus der Zeit um 800. Im Jahre 1270 besiegte Landgraf [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] bei Karlskirchen einen westfälischen Heerhaufen entscheidend.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Landau: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Theodor Fischer, Kassel, 1842, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10020105_00240.html S. 226].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war wohl im Besitz einer niederadligen Familie: Im März 1293 erscheint ein Heinrich von Karlskirchen (&amp;#039;&amp;#039;Karleskinhusen&amp;#039;&amp;#039;) als Zeuge in einer Besitzübereignungsurkunde derer von [[Meysenbug (Adelsgeschlecht)|Meysenbug]] an das [[Kloster Haina]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archivportal-d.de/item/PIIWPHYW6GIOEXW2COCDRWZBDO62EZL4?rows=20&amp;amp;offset=80&amp;amp;viewType=list&amp;amp;_=1528645372115&amp;amp;hitNumber=88 &amp;lt;/ref&amp;gt; Und im Jahre 1352 wird ein Johan von Karliskirchin als [[Altarist]] an der [[Fritzlarer Dom|St. Petri Stiftskirche ]] in [[Fritzlar]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fuldig.hs-fulda.de/viewer/image/PPN189786167_2/326/ Georg Landau: &amp;#039;&amp;#039;Die Karlskirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 1840, S. 284]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Wigand Gerstenberg]] errang [[Karl der Große]] hier einen Sieg gegen die [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] und errichtete zum Dank eine Kirche, die „Karlskirche“. Die Kirche war dann Pfarrkirche eines [[Kirchspiel]]s, das Karlskirchen und die heute wüsten Orte [[Langenvenne]], [[Mittelvenne]] und [[Rittervenne]] umfasste. Da die Bevölkerung sowohl den nahen [[Odenberg]] als auch den [[Scharfenstein (Hessen)|Scharfenstein]] für Wohnsitze der alten, heidnischen Götter hielt, wurde die Karlskirche zu einer [[Pilger]]stätte der heidnisch gebliebenen Einwohner der Region. Ein Pferdehufabdruck, eine so genannte [[Roßtrappe]], eingemeißelt auf einem in der Kirchenwand verbauten Steinblock, galt als ein Abdruck von [[Odin|Wodans]] bzw. Karls Pferd und wurde verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Mythos von der Roßtrappe geht auf Wodans wasserspeienden Schimmel [[Sleipnir]] zurück, der sein Hufeisen abwarf.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sage nach gab Karl der Große, dessen Heer vor Durst litt, seinem Schimmel so kräftig die Sporen, dass das Pferd heftig auf den Boden stampfte und dabei einen Stein aus dem Felsen löste, auf dem ein Hufabdruck zurückblieb. Wo sich der Stein gelöst hatte, sprudelte eine frische Quelle, der [[Glisborn]], aus dem sich die Soldaten erfrischen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Reformation]] in Hessen unter Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp dem Großmütigen]] im Jahre 1526 wurde die Abgötterei endgültig verboten und die Karlskirche als ein Hort des Heidentums abgerissen. Der Stein mit dem Pferdehufabdruck tauchte Jahre später in der Kirchhofsmauer am „Alten Friedhof“ in Gudensberg wieder auf und befindet sich dort noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Karlskirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 1840, [https://fuldig.hs-fulda.de/viewer/image/PPN189786167_2/323/LOG_0020/ S. 281–286].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63400705012|titel=„Karlskirchen (Wüstung), Schwalm-Eder-Kreis“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Gudensberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/11/52/N |EW=9/22/14/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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