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	<title>Karlrobert Kreiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-15T05:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlrobert Kreiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1916]] in [[Bonn]]; † [[7. September]] [[1943]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[Pianist]] mit [[Niederlande|niederländischer]] Staatsbürgerschaft. Er wurde wegen kritischer Äußerungen zum [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regime]] denunziert und hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Eltern ===&lt;br /&gt;
Karl Robert Kreiten wuchs in einer musikalischen Familie auf. Seine Eltern waren die [[Mezzosopran|Mezzo-Sopranistin]] [[Emmy Kreiten-Barido|Emmy Kreiten]] geb. Liebergesell (1894–1985) und der niederländische Komponist und Konzertpianist [[Theo Kreiten]] (1887–1960). Deren erste Tochter Marie-Therese starb wenige Tage nach der Geburt im Jahre 1914. Ein Jahr nach Karl Roberts Geburt zog die Familie 1917 von Bonn nach [[Düsseldorf]], wo Theo Kreiten eine Stelle als Dozent am [[Robert Schumann Hochschule Düsseldorf|Buths-Neitzel-Konservatorium]] angenommen hatte. 1918 wurde Karlrobert Kreitens jüngere Schwester Rosemarie Sofie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern luden oft zu Hauskonzerten und Liederabenden ein, die bald als ein Mittelpunkt der musikalischen Gesellschaft Düsseldorfs galten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv-S.22&amp;quot;&amp;gt;[http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/fortgeschrittene/tektonik/deposita/Findbuecher/4_121riemenschneider.pdf Nachlässe / Sammlungen-Verzeichnis&amp;amp;nbsp;4-121.] (PDF; 262&amp;amp;nbsp;kB) Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf, „Kreiten-Dokumentation“ von Heinrich Riemenschneider, S.&amp;amp;nbsp;22; abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine aus dem Elsass stammende Großmutter Sophie Liebergesell geb. Barido überwachte früh Karlroberts Klavier- und Geigenunterricht und brachte ihm die französische Sprache bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalische Karriere ===&lt;br /&gt;
Im Alter von zehn Jahren hatte Karlrobert Kreiten sein Debüt mit einem Mozart/Schubert-Programm in der [[Tonhalle Düsseldorf]]. Von 1929 bis 1934 studierte er bei [[Peter Dahm]] an der [[Hochschule für Musik Köln]]. 1933 gewann der Sechzehnjährige zunächst in Wien beim II. Internationalen Musikwettbewerb eine Silberne Ehrenplakette,&amp;lt;ref&amp;gt;Schlussbericht über den II. Internationalen Klavierwettbewerb 1933 für Gesang und Klavier in Wien. In: Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tag|13|06|1933|8|Die preisgekrönten Pianisten im Musikwettbewerb}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Herbst desselben Jahres dann den Großen [[Mendelssohn-Preis]] in Berlin, der unter Schülern deutscher Hochschulen ausgetragen wurde. Bei Hedwig Rosenthal-Kanner, der Ehefrau von [[Moriz Rosenthal]], setzte Kreiten sein Studium von 1935 bis 1937 in Wien fort, entgegen ihrem Rat, ihr in die USA zu folgen, wollte er seine Karriere in Europa erstmal ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 siedelte Kreiten nach Berlin über, gab ein glänzend kritisiertes Konzert im [[Alte Philharmonie Berlin|Beethoven-Saal]] und wurde Meisterschüler von [[Claudio Arrau]]. Dieser, selbst ein ehemaliges Wunderkind und in Deutschland ausgebildet, urteilte noch 1983:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Kreiten war eines der größten Klaviertalente, die mir persönlich begegnet sind. Wäre er nicht durch das Nazi-Regime kurz vor Kriegsende hingerichtet worden, so hätte er, ohne Zweifel, seinen Platz als einer der größten deutschen Pianisten eingenommen. Er bildete die verlorene Generation, die fähig gewesen wäre, in der Reihe nach [[Wilhelm Kempff|Kempff]] und [[Walter Gieseking|Gieseking]] zu folgen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Claudio Arrau&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Brief an Hartmut Lück 1983. In: Hartmut Lück: &amp;#039;&amp;#039;Ein Exempel wird statuiert – der Fall Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;243.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreitens Karriere verlief bis 1943 höchst erfolgreich, vor allem mit Werken von [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] und Komponisten der [[Romantik]], aber auch von zeitgenössischen Musikern wie [[Igor Strawinsky]] und [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Serge Prokofjew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wohnte zuletzt im Berliner Stadtbezirk [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]], Hohenstaufenstraße 36.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34115495_1943/1576/ &amp;#039;&amp;#039;Berliner Adressbuch 1943&amp;#039;&amp;#039;, I.&amp;amp;nbsp;Teil, S. 1546]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da diese Wohnung jedoch relativ klein war, wollte er sie im März 1943 gegen eine größere in der [[Motzstraße]] 10 tauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung und Hinrichtung ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1943 stellten ihm der Ingenieur Willy Ott-Monecke und dessen Frau Ellen Ott-Monecke geb. Neumann, eine Freundin seiner Mutter, den Musik- und Übungsraum ihrer Wohnung am Lützowufer 1 zur Verfügung. Als Kreiten sich dort im privaten Kreis abfällig über den [[Nationalsozialismus]] äußerte und den [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] als verloren bezeichnete, [[Denunziation|denunzierte]] Ellen Ott-Monecke ihn bei ihrer Nachbarin Annemarie Windmöller, die als Schulungsleiterin der [[NS-Frauenschaft]] tätig war. Die Sopranistin [[Tiny Debüser]] war ebenfalls maßgeblich an dem Verrat beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13525943 |Autor=Harald Wieser |Titel=Tod eines Pianisten |Jahr=1987 |Nr=51 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 wurde er daraufhin in [[Heidelberg]], wo er ein Konzert geben wollte, von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Nach vier Monaten Haft kam es zum Prozess vor dem [[Volksgerichtshof]]. Oberreichsanwalt [[Ernst Lautz]] hatte die Anklageschrift verfasst&amp;lt;ref&amp;gt;https://karlrobertkreiten.de/prozess-gegen-kreiten/kreitens_anklageschrift.php&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Vorsitzende Richter [[Roland Freisler]] verurteilte Kreiten wegen vermeintlicher Feindbegünstigung und [[Wehrkraftzersetzung]] am 3.&amp;amp;nbsp;September 1943 zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Angehörigen noch die Rechtsanwälte wussten von diesem Gerichtstermin; erst nach einem anonymen Anruf bei der Schwester wurden die Eltern in Düsseldorf informiert. Mehrere Gnadengesuche an [[Adolf Hitler|Hitler]] (u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Wilhelm Furtwängler]]) wurden unverzüglich versucht, scheiterten aber daran, dass sie weder in Düsseldorf noch direkt in Berlin bis hin zum Justizministerium entgegengenommen bzw. verzögert wurden, da eine Annahme juristisch begründet aufschiebende Wirkung gehabt hätte. Karlrobert Kreiten wurde am 7.&amp;amp;nbsp;September 1943 zu Beginn der [[Plötzenseer Blutnächte]] mit 186 anderen Menschen in Gruppen zu je acht Mann in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] am Fleischerhaken erhängt. Es sollte ein Exempel unter jungen Künstlerinnen und Künstlern statuiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Geborgenheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Judasfrauen&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 2021, ISBN 978-3-423-14821-4, S. 93&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;September 1943, knapp zwei Wochen nach der Hinrichtung, berichtete der spätere Fernsehjournalist [[Werner Höfer]] in einem kleinen Artikel im &amp;#039;&amp;#039;[[Das 12 Uhr Blatt|12 Uhr Blatt]]&amp;#039;&amp;#039; über den Prozess und die Hinrichtung Karlrobert Kreitens. Dabei hieß er u.&amp;amp;nbsp;a. das Unrechtsurteil und die Hinrichtung als „strenge Bestrafung eines ehrvergessenen Künstlers“ gut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Lambart |Titel=Tod eines Pianisten. Karlrobert Kreiten und der Fall Werner Höfer |Verlag=Edition Hentrich |Ort=Berlin |Datum=1988 |ISBN=3-926175-48-6 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Text wurde Höfer, der im bundesdeutschen Fernsehen Karriere machte, bereits 1962 und 1984 in der [[DDR]] vorgehalten, ohne dass sich jemand besonders für den Fall interessierte. Das änderte sich, als der Journalist [[Harald Wieser]] am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1987 einen entsprechenden Artikel im Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte, der zu heftigen Debatten führte und Höfers Fernsehlaufbahn beendete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlrobert Kreiten.jpg|mini|Stolperstein Karlrobert Kreiten in Düsseldorf, Rochusstraße 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende behauptete die Sängerin Tiny Debüser, man habe sie zu der Denunziation überredet. Eine Freundin Kreitens erinnerte sich später jedoch, dass Debüser Kreitens Mutter, die ebenfalls Sängerin war, ihren Erfolg und vor allem auch ihren Sohn neidete und die „Gelegenheit beim Schopfe (nahm), ihr eins zu verpassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lück: &amp;#039;&amp;#039;Ein Exempel wird statuiert – der Fall Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1984, ISBN 3-596-26902-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlrobert Kreitens Mutter, die den Künstlernamen Kreiten-Barido angenommen hatte –&amp;amp;nbsp;Barido war der Mädchenname ihrer Mutter&amp;amp;nbsp;–, trat ab 1950, nach ihrer Rückkehr aus dem elsässischen Exil, wieder als Sängerin in zahlreichen Konzerten auf. Die Eltern luden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auch wieder zu Musikabenden ein, wobei beide auch im Gedenken an ihren Sohn tätig waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv-S.22&amp;quot; /&amp;gt; Theo Kreiten starb 1960 in Düsseldorf. Emmy Kreiten trat noch bis ins hohe Alter gelegentlich bei öffentlichen Konzerten auf und starb 1985 im Alter von 90 Jahren in Düsseldorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtarchiv-S.22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlrobert Kreitens Schwester Rosemarie, nach Scheidung von ihrem ersten Mann wiederverheiratete von Studnitz, wanderte nach der zweiten Scheidung 1954 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] aus, wo sie u.&amp;amp;nbsp;a. einen Verlag gründete; sie starb 1975 in [[Los Angeles]]. Heute ist ihr Sohn, Gilbert von Studnitz, als Neffe Kreitens nächster noch lebender Verwandter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Der mit seinen Eltern befreundete Bildhauer [[Rudolf Christian Baisch]] (1903–1990) schuf eine [[Büste]] zum Gedenken an Karlrobert Kreiten, die sich heute im [[Düsseldorf#Geschichtliche Dauerausstellungen|Düsseldorfer Stadtmuseum]] befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtmuseum&amp;quot;&amp;gt;[http://www.duesseldorf.de/stadtmuseum/sammlung/06/112/30276.shtml Sammlung 1902–1945 – Karlrobert Kreiten.] Informationen und Abbildung der Gedenkbüste auf der Website der Stadt [[Düsseldorf]]; abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964 hat die heutige Musikhochschule Köln zu Kreitens Gedenken einen Klavierpreis gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/5.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historie der Rheinischen Musikschule&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 939&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 14. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Pianistin [[Martha Argerich]] spielte im Rahmen der Berliner Festwochen 1983 ein Gedenkkonzert zur Erinnerung an Kreitens 40. Todestag.&lt;br /&gt;
* Heute sind Straßen in Bonn-[[Poppelsdorf]], Düsseldorf-[[Mörsenbroich]], [[Hilden]] und Köln-[[Ossendorf (Köln)|Ossendorf]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 1984 wurde [[Heinrich Riemenschneider]]s Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Karlrobert K.&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt,&lt;br /&gt;
* 1986 veröffentlichte der Schriftsteller [[Hartmut Lange (Schriftsteller)|Hartmut Lange]] seine Novelle &amp;#039;&amp;#039;Das Konzert&amp;#039;&amp;#039;. Vorbild für die Hauptperson war Kreiten; 1987 entstand Langes Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Requiem für Karlrobert Kreiten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2003 wurde in Düsseldorf die Komposition &amp;#039;&amp;#039;Kreiten’s Passion&amp;#039;&amp;#039; des Niederländers [[Rudi Martinus van Dijk]] uraufgeführt, mit Text von Heinrich Riemenschneider.&lt;br /&gt;
* 2008 wurde zur Erinnerung an Kreiten im Rahmen der Beethovenfesttage in Bonn ein von Hans Christian Schmidt-Banse zusammengestelltes „Concerto Recitativo“ mit Titel &amp;#039;&amp;#039;An diesem unglückseligen 3. Mai des Jahres 1943&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Im Juni und September 2016 gab der Pianist [[Florian Heinisch]] anlässlich des 100. Geburtstages Karlrobert Kreitens die von dem Hamburger Kinderarzt und Autor [[Moritz von Bredow]] konzipierte, bundesweit viel beachtete Klavierabend-Reihe [[Moritz von Bredow#Das ungespielte Konzert|„Das ungespielte Konzert“]].&lt;br /&gt;
* In [[Pempelfort|Düsseldorf-Pempelfort]], Rochusstraße 7, wurde ihm zu Gedenken als Opfer des Nationalsozialismus ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karlrobert Kreiten in memoriam 1916–1943: historische Aufnahmen aus den Jahren 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Thorofon ATH 259 (1984) (LP mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen; Kompositionen von [[Brahms]], [[Chopin]], T.&amp;amp;nbsp;Kreiten, [[Othmar Schoeck]] und J.&amp;amp;nbsp;Strauss).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karlrobert Kreiten: Historical Recordings&amp;#039;&amp;#039;. CAvI (2017) (CD, Aufnahmen 1933–1938, Werke von Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Robert Forkhardt, Othmar Schoeck, Theo Kreiten, Johann Strauß Sohn und Maurice Ravel).&lt;br /&gt;
* Kreitens Rundfunkaufnahmen sind vermutlich verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theo Kreiten: &amp;#039;&amp;#039;Wen die Götter lieben… – Erinnerungen an Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039; Renaissance-Verlag, Düsseldorf 1947. 2., erw. Aufl. 1950 im Droste-Verlag, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karlrobert Kreiten – Wen die Götter lieben.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich, Berlin 1983, ISBN 3-88725-057-5. Repr. d. 2. Aufl. des Erinnerungsbuches, ergänzt um eine Dokumentation zum 40.&amp;amp;nbsp;Todestag.&lt;br /&gt;
* Hartmut Lück: &amp;#039;&amp;#039;Ein Exempel wird statuiert – der Fall Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1984, ISBN 3-596-26902-4.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Dorfmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Robert Kreiten (1916–1943). Tragisches Ende einer Pianistenkarriere.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Rheinland,&amp;#039;&amp;#039; 12/1986, S.&amp;amp;nbsp;14&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=13525943 |Autor=[[Harald Wieser]] |Titel=Tod eines Pianisten |Jahr=1987 |Nr=51 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Lambart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tod eines Pianisten: Karlrobert Kreiten und der Fall Werner Höfer.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich, Berlin 1988, ISBN 3-926175-48-6. (Ein Buch über Karlrobert Kreiten, das das Erinnerungsbuch des Vaters enthält, diverse Beiträge, Originaldokumente wie auch das Urteil, zwei Theaterstücke und die Verteidigungsschriften [[Werner Höfer]]s.)&lt;br /&gt;
* [[Helga Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Geborgenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Judasfrauen.&amp;#039;&amp;#039; Luchterhand, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-630-86725-1.&lt;br /&gt;
* Victor von Gostomski: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod von Plötzensee: Erinnerungen, Ereignisse, Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Bloch, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-929686-00-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pianist Karlrobert Kreiten und die „Wehrkraftzersetzung“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das „Hausgefängnis“ der Gestapo-Zentrale in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Topographie des Terrors, Berlin 2005, ISBN 3-9807205-4-3.&lt;br /&gt;
* [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier, Bonn 2007, ISBN 978-3-416-03159-2.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4245–4249. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Hans Hinterkeuser: &amp;#039;&amp;#039;Elly Ney und Karlrobert Kreiten. Zwei Musiker unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Kid Verlag, Bonn 2016, ISBN 978-3-929386-53-0.&lt;br /&gt;
* [[Oliver Hilmes]]: &amp;#039;&amp;#039;Schattenzeit – Deutschland 1943: Alltag und Abgründe.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag, München 2023, ISBN 978-3-8275-0159-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118823272}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fkoester.de/kreiten/home/seite1.php Darstellung des Lebens und Tathergangs] unter dem Titel in &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Karlrobert Kreiten&amp;#039;&amp;#039; auf der Schulprojekthomepage von Freimut Köster, [[Heinrich-Heine-Gesamtschule Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
* [http://www.gdw-berlin.de/nc/de/vertiefung/biographien/biografie/view-bio/kreiten/ Biographie Kreitens] auf der Homepage der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]&lt;br /&gt;
* [https://www.koelnklavier.de/texte/interpreten/kreiten.html &amp;#039;&amp;#039;Opfer des nationalsozialistischen Terrors – der Pianist Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], „Historische Aufnahmen“ 8. September 1988&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/info/Geburtstag-Karlrobert-Kreiten,audio76959.html &amp;#039;&amp;#039;Stichtag 26. Juni 1916: Geburtstag des Pianisten Karlrobert Kreiten.&amp;#039;&amp;#039;] [[NDR]] „Zeitzeichen“&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.duesseldorf.de/stadtmuseum/sammlung/06/112/30276.shtml Abbildung der Gedenkbüste: &amp;#039;&amp;#039;Karlrobert Kreiten&amp;#039;&amp;#039;] im Stadtmuseum Düsseldorf (geschaffen von dem Bildhauer [[Rudolf Christian Baisch]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://wiki-de.genealogy.net/Datei:Duesseldorf_stolperstein_rochus7.jpg Stolperstein am Wohnort Düsseldorf]&lt;br /&gt;
* [http://karlrobertkreiten.de/ KarlrobertKreiten.de] Homepage – In Erinnerung an Karlrobert Kreiten (1916–1943) Künstler, Pianist, Terroropfer hrsg. Gilbert von Studnitz (Kalifornien USA) und Freimut Köster (Düsseldorf).&lt;br /&gt;
* Christian Kosfeld: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karlrobert-kreiten-104.html &amp;#039;&amp;#039;26. Juni 1916 – Pianist Karlrobert Kreiten wird geboren&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 26. Juni 2021. (Podcast)&lt;br /&gt;
* Oliver Hilmes im Gespräch mit Christian Rabhansl: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/buch-oliver-hilmes-schattenzeit-100.html „Schattenzeit. Deutschland 1943“] Ein Denkmal für einen armen Kerl vom 21. Januar 2023 [[Deutschlandfunk Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118823272|LCCN=n88249357|VIAF=64804237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kreiten, Karlrobert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Düsseldorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kreiten, Karlrobert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kreiten, Karl Robert (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist mit niederländischer Staatsbürgerschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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