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	<title>Karlov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:43:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-10-23T19:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Karlov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Kraj Vysočina&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Okres              = Žďár nad Sázavou&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/38/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/54/35/E&lt;br /&gt;
| Fläche             = 304&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/595845/Karlov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 636&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 595845&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 591 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = J&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Žďár nad Sázavou]] – [[Ždírec nad Doubravou]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Dana Laryšová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Karlov 28&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 591 01 Žďár nad Sázavou&lt;br /&gt;
| Website            = www.obeckarlov.cz/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlov (ZR), hasičská zbrojnice.jpg|mini|Spritzenhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Libinsdorf&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Liebinsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer nördlich von [[Žďár nad Sázavou]] und gehört zum [[Okres Žďár nad Sázavou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Karlov befindet sich rechtsseitig des Baches Karlovský potok in den [[Žďárské vrchy|Saarer Bergen]]. Das zu [[Böhmen]] gehörige Dorf liegt nordöstlich des Teiches [[Velké Dářko]] (&amp;#039;&amp;#039;Großer Zdarsko&amp;#039;&amp;#039;). 500 m östlich des Ortes verläuft die historische Landesgrenze zu [[Mähren]]. Nördlich erhebt sich die Kašovka (723 m), im Nordosten der Šindelný vrch (805 m), östlich die Tisůvka (792 m) und die Za Lištinou (720 m). Durch Karlov führt die Staatsstraße 37 zwischen [[Žďár nad Sázavou]] und [[Ždírec nad Doubravou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Nová Huť im Norden, [[Cikháj]] im Osten, [[Světnov]] und [[Škrdlovice]] im Südosten, Velké Dářko, Nový Mlýn und [[Polnička]] im Süden, [[Račín]] im Südwesten, [[Radostín u Vojnova Městce|Radostín]] im Westen sowie [[Vojnův Městec]] und Borky im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort am [[Libice nad Doubravou|Libitzer]] Steig wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert im Zuge der Kolonisation des böhmisch-mährischen Grenzgebietes besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1457, als das Zisterzienserkloster [[Kloster Žďár|Saar]] einen Klosterhof anlegte. Nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Josephinischen Reformen fiel der &amp;#039;&amp;#039;Karlshof&amp;#039;&amp;#039; 1784 dem Religionsfonds zu. 1789 wurde der Klosterhof aufgehoben. Der [[Čáslav|Czaslauer]] Kreishauptmann Karl von Libin ließ den Hof parzellieren und siedelte 20 deutsche Familianten an. Die neuen Siedler kamen aus [[Růžová|Rosendorf]] und nannten den Ort nach ihrem Gründer &amp;#039;&amp;#039;Liebinsdorf&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Libinsdorf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Libinsdorf&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karlow&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Karlshof&amp;#039;&amp;#039; genannt, aus 38 Häusern, in denen 234 deutschsprachige Personen lebten. Im Ort gab es eine von den Einwohnern unterhaltene Privatschule sowie ein Einkehrwirtshaus. Haupterwerbsquelle bildete die Garnbleicherei. Pfarrort war [[Vojnův Městec|Wognomiestetz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen; statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Caslauer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1843, S. 176&amp;lt;/ref&amp;gt; 1847 ließ das Landesgubernium auf Wunsch der Bewohner eine öffentliche deutschsprachige Schule einrichten. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Libinsdorf dem Allodialgut Wognomiestetz untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039;Liebinsdorf&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Karel&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde [[Škrdlovice]] im [[Gerichtsbezirk Přibyslau]]. Ab 1868 gehörte das Dorf zum [[Bezirk Polna]]. 1873 wurde &amp;#039;&amp;#039;Libinsdorf&amp;#039;&amp;#039; selbständig und 1884 dem  [[Bezirk Chotěboř]] zugeordnet. Die Gemeinde bildete bis 1945 eine deutsche [[Sprachinsel]] in den Saarer Bergen, während die umliegenden Gebiete seit den Hussitenkriegen tschechischsprachig waren. Nach 1900 entstand in Libinsdorf eine Ortsgruppe des Böhmerwäldischen Nationalvereins. Nach der Gründung der [[Tschechoslowakei]] verschärften sich die Konflikte zwischen deutschen und tschechischen Bewohnern. 1919 erfolgte die Gründung einer tschechischen Minderheitenschule. 1924 wurde die deutsche Volksschule in Libinsdorf aufgelöst, nachdem die Schülerzahl auf 19 gesunken war. Zu dieser Zeit besuchten auch tschechische Kinder den deutschsprachigen Unterricht, der Anteil der rein deutschsprachigen Kinder war auf sechs zurückgegangen. Die Schulschließung führte zu einer parlamentarischen Interpellation von Abgeordneten der deutschen Minderheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.psp.cz/eknih/1920ns/ps/tisky/T5056_03.HTM |wayback=20241005174854 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-10-23 19:16:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Deutschen aus Karlov [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] und tschechische Familien angesiedelt. Seit 1949 gehört Karlov zum [[Okres Žďár nad Sázavou]]. 1990 gründete der Glaskünstler Jaroslav Svoboda eine Glashütte, in der er handgeformte Glaswaren fertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Karlov sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Teich Velké Dářko mit einer Fläche von 206 ha, Erholungsgebiet&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Hubertus im ehemaligen Hirschgarten&lt;br /&gt;
* Glockenturm am Dorfplatz&lt;br /&gt;
* Quelle mit Steintrog am Dorfplatz auf dem Gelände der früheren Klosterhofes&lt;br /&gt;
* Kreuz, finanziert von der Gräfin [[Clam-Gallas]]&lt;br /&gt;
* Betsäule&lt;br /&gt;
* ehemaliges Tor zum Hirschgarten&lt;br /&gt;
* Glashütte Svoboda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nasemorava.cz/obcedetail.asp?id=304 Präsentation auf www.nasemorava.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Žďár nad Sázavou}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1457]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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