<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karlmann-Schenkung</id>
	<title>Karlmann-Schenkung - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karlmann-Schenkung"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karlmann-Schenkung&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T06:49:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karlmann-Schenkung&amp;diff=1209282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rorinlacha: Den Ertragszehnt von 26 Königsgütern schenkte Pippin 751/752</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karlmann-Schenkung&amp;diff=1209282&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-18T12:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Den Ertragszehnt von 26 Königsgütern schenkte Pippin 751/752&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlmann-Schenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(en) bezeichnet die Schenkung von 25 merowingischen Königskirchen, dem Kloster Karlburg, von [[Karlmann (Hausmeier)|Hausmeier Karlmann]] an das [[Bistum Würzburg]] im Jahre 742 und die Landschenkung von [[Karlmann (Hausmeier)|Hausmeier Karlmann]] an [[Winfried Bonifatius]] im Jahre 744.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonifatius stattete mit der Landschenkung sein 744 gegründetes [[Kloster Fulda]] aus. Die originale Schenkungsurkunde von Karlmann existiert nicht mehr. Die Schenkung ist nicht im Original erhalten, sondern lediglich literarisch überliefert und in späteren Urkunden erwähnt. Das früheste Zeugnis ist die von 818 bis 820 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Vita [[Sturmius|Sturmi]] primi abbatis et fundatoris Fuldensis coenobii&amp;#039;&amp;#039; des [[Eigil von Fulda]] (cap. 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlmann, der Bruder des späteren fränkischen Königs [[Pippin der Jüngere]], übergab im Jahre 744 den wohl zu dieser Zeit verfallenen [[Adliges Gut|Adelshof]] Eiloha in der [[Buchonia]] samt Umland im Radius von 4000 [[Schritt (Einheit)|Schritt]] (etwa 8 bis 9 Kilometer) an Bonifatius zur Ausstattung seines Klosters. Im Auftrag des Bonifatius gründete [[Sturmius]] hier am 12. März 744 das [[Benediktinerkloster]] Fulda. Das Gebiet westlich der Fulda gehörte zuvor kirchlich zum [[Geschichte des Bistums Mainz|Bistum Mainz]], und östlich der Fulda – außer dem eigentlichen exemten Klostergebiet – zum [[Bistum Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Karlmann-Schenkung hatte das Kloster einen geschlossenen Besitz um das Kloster erhalten. Dies war neben der [[Exemtion]] von [[Zacharias (Papst)|Papst Zacharias]] im Jahre 751 und der [[Kirchliche Immunität|Immunität]] verliehen durch [[Karl der Große|Karl dem Großen]] im Jahre 774 die Grundlage dafür, dass aus dem Hochstift Fulda 1752 das [[Bistum Fulda]] werden konnte. Der Fuldaer [[Konvent (Kirche)|Konvent]] hatte mit der Immunität auch das [[Privileg|Recht]] der [[Abtswahl bei den Benediktinern|Abtswahl]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Immunität war auch die Voraussetzung dafür, dass die Reichsabtei Fulda 1220 eine selbstständige [[Fürstabtei]] innerhalb des [[Römisch-Deutsches Reich|römisch-deutschen Reiches]] werden konnte. Die Abtei wurde zur Fürstabtei Fulda. [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich II]]. verlieh damals vielen Bischöfen, Äbten und Äbtissinnen im Reich die politische [[Landeshoheit]], so dass sie nun neben ihrem geistlichen Amt zugleich die weltliche Territorialherrschaft innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlmann-Schenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 742 vollzogen. Karlmann schenkte 25 (merowingische) Königskirchen zur Würzburger Bistumsgründung. Und in Karlburg ein Kloster. Die Königskirchen in: Brendlorenzen a. d. fränk. Saale, Dornheim, Gollhofen, Hammelburg, Heilbronn am Neckar, Herlheim, Ingelheim am Rhein, Iphofen, Kirchheim b. Markt Einersheim, Kleinwindsheim b. Uffenheim, Königshofen (Gau-), Königshofen an der Tauber, Königshofen im Grabfeld (Bad), Kreuznach an der Nahe (Bad), Lauffen am Neckar, Mellrichstadt an der Streu, Nierstein am Rhein, Osterburken, Schweigern, Sonderhofen, Stöckenburg an der Bühler, Umstadt (Groß), Untereßfeld, Willanzheim bei Iphofen, in Würzburg die Marien-Basilika am Fuße des Marienberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Originaldiplom von Karlmann und Bestätigung Karls d. Gr. verloren, Bestätigung Ludwigs d. Frommen vom 19. Dez. 822 erhalten: MGH DD LdF 1, Urkunde 217, S. 534–537.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Edmund E. Stengel]]: Urkundenbuch des Klosters Fulda (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck 10, 1), Bd. 1, 1 Die Zeit des Abtes Sturmi. Elwert, Marburg 1958, Nr. 4, S. 1–6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regina Elisabeth Schwerdtfeger, [[Friedhelm Jürgensmeier]], [[Franziskus Büll]]: &amp;#039;&amp;#039;Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Germania Benedictina]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7). EOS-Verlag, St. Ottilien 2004, ISBN 3-8306-7199-7, S. 214.&lt;br /&gt;
*  Heinz Joachim Schüssler: &amp;#039;&amp;#039;Die fränkische Reichsteilung von Vieux-Poitiers (742) und die Reform der Kirche in den Teilreichen Karlmanns und Pippins. Zu den Grenzen der Wirksamkeit des Bonifatius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Francia&amp;#039;&amp;#039; 13, 1985, S. 47–112 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fr/article/view/52102 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archiv.twoday.net/stories/1117947/ Geschichtsquellen zu Kloster Fulda im Netz]&lt;br /&gt;
* [http://www.regesta-imperii.de/id/0744-00-00_1_0_1_1_0_179_47 &amp;#039;&amp;#039;RI I Karolinger 715-918 (926/962) - Karlmann, sohn Karl Martells - RI I n. 47&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Regesta Imperii Online&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. August 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Dokument (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonifatius]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rorinlacha</name></author>
	</entry>
</feed>