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	<title>Karl von Scheven - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:57:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: keine Verbesserung</title>
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		<updated>2025-04-30T06:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Greifswald Domstraße 13 Tafel Scheven.JPG|mini|Gedenktafel für Karl von Scheven in der Domstraße 13 in [[Greifswald]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Albert von Scheven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1882]] in [[Leopoldshagen]]; † [[7. Oktober]] [[1954]] in [[Bad Wiessee]]) war ein deutscher [[Evangelische Kirche|evangelischer]] [[Theologe]] und erster [[Bischof]] der [[Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Evangelischen Kirche]].&lt;br /&gt;
[[Datei:SignumScheven.jpg|mini|Signum Karl von Scheven]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl von Scheven wurde als erstes Kind des [[Pfarrer]]s Johannes von Scheven in [[Leopoldshagen]] in [[Vorpommern]] geboren. Er hatte vier Schwestern. Die männlichen Vorfahren Schevens waren über einen Zeitraum von 200 Jahren stets entweder Pfarrer oder Landwirt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheven wuchs in einem pommerschen Pfarrhaus auf. Sein Vater wechselte kurz nach der Geburt des Sohnes an die Pfarrstelle in [[Kunowo (Banie)|Cunow]] bei [[Banie|Bahn]] in [[Hinterpommern]]. Karl von Scheven wurde zunächst von seinem Vater und von Privatlehrern unterrichtet und besuchte von 1894 bis 1901 das Königliche Bismarck-Gymnasium in [[Pyrzyce|Pyritz]], wo er zunächst in Pension lebte. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1898 zog die Familie nach Pyritz. Karl von Scheven musste im Haushalt helfen und sich Geld durch Nachhilfeunterricht verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem durch die häuslichen Pflichten verzögerten [[Abitur]] studierte er ab 1901 Theologie an den [[Universität]]en [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Deutscher Studenten]] Greifswald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin lernte er auch [[Otto Dibelius]] kennen, mit dem ihn fortan eine Freundschaft verband. Er bestand im Jahr 1905 sein Examen. Von 1906 bis 1907 war er Mitglied des [[Domkandidatenstift (Berlin)|Domkandidatenstiftes in Berlin]] und kurzzeitig Hilfslehrer an einer Volksschule in [[Stettin]]. Er legte im Jahr 1907 sein zweites Examen ab und wurde am 13. Oktober des gleichen Jahres von [[Superintendent|Generalsuperintendent]] [[Johannes Büchsel]] in der [[Schlosskirche zu Stettin|Stettiner Schlosskirche]] ordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1908 betreute er zunächst als [[Vikar]], dann als [[Pastor]] die deutsche evangelische Gemeinde in [[Cannes]] in Südfrankreich. Im Jahre 1908 wurde er Pastor und Inspektor der [[Berliner Stadtmission]]. Im selben Jahr heiratete er Katharina Kühl, mit der er 1909 einen Sohn, Siegfried von Scheven, bekam. 1911 übernahm er die Pfarrstelle seines verstorbenen Schwiegervaters, Superintendent Hermann Kühl, in [[Pacholęta|Pakulent]] ([[Landkreis Greifenhagen|Kreis Greifenhagen]]), mit den drei Kirchengemeinden Pakulent, [[Babinek (Banie)|Heinrichsdorf]] und [[Czarnówko (Widuchowa)|Klein Zarnow]]. 1916 wurde er als Lazarettpfarrer nach [[Kołobrzeg|Kolberg]] und als Militärpfarrer nach [[Stettin]] einberufen. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte er an seine Pfarre zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 wurde er Pastor in [[Stare Czarnowo|Neumark]] (Kreis Greifenhagen), für die Kirchengemeinden Neumark, [[Kołbacz|Kolbatz]] und [[Dobropole Gryfińskie|Dobberphul]] sowie [[Superintendent]] des [[Kirchenkreis]]es Kolbatz mit Dienstsitz in Neumark. 1925 wurde er Mitglied der Pommerschen [[Synode (evangelische Kirchen)|Provinzialsynode]]. 1928 wurde er zum Pastor an den [[Dom St. Nikolai (Greifswald)|Dom St. Nikolai]] in [[Greifswald]] und zum Stadtsuperintendenten berufen. Er war hier zeitweise auch als Standortpfarrer tätig. Er gehörte der Prüfungskommission für Theologen an und war Mitglied im Provinzialkirchenausschuss und in der Generalsynode der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Während des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] schloss sich von Scheven 1934 dem &amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrernotbund]]&amp;#039;&amp;#039;, einem Vorläufer der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]], an. Scheven lehnte den Einfluss des Staates auf die Kirche ab, stand aber zunächst den politischen Veränderungen positiv gegenüber. Ende 1935 wurde er Vorsitzender des Pommerschen Kirchenausschusses, verließ aber nicht die Bekennende Kirche; 1937 musste er zurücktreten. Im selben Jahr bezog er in einem 7-Thesen-Papier abgrenzende Stellung zum [[Deutsche Christen|Deutschglauben]]. 1938 gab er die Arbeit mit den Studenten an [[Johannes Fichtner]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der kampflosen Übergabe Greifswalds an die [[Rote Armee]] nahm von Scheven Kontakt zum sowjetischen Stadtkommandanten auf und erhielt die Erlaubnis zum Abhalten von Gottesdiensten. Er übernahm das Geistliche Referat des inzwischen von Stettin nach Greifswald verlegten [[Konsistorium der Provinz Pommern|Konsistoriums der Kirchenprovinz Pommern]]. Es folgte 1946 die Ernennung zum Vorsitzenden der Kirchenleitung mit dem Titel „Präses“. Nach Schaffung einer neuen Kirchenordnung für Pommern und Bildung der nun selbständigen [[Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Evangelischen Kirche]] wurde er zum Generalsuperintendenten mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Dieses Amt nahm er von Anfang Januar 1947 bis zu seinem Tode während eines durch Herzbeschwerden bedingten Kuraufenthaltes im [[Oberbayern|oberbayrischen]] Bad Wiessee 1954 wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1946 verlieh ihm die Theologische Fakultät der [[Universität Greifswald]] die [[Ehrendoktor]]würde, zusammen mit [[Gottfried Holtz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:HGW Scheven grave.JPG|mini|Grab Karl von Schevens und seiner Frau auf dem Alten Friedhof in Greifswald]]&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Katharina, geb. Kühl (1884–1969).&lt;br /&gt;
Von Scheven wurde auf dem [[Alter Friedhof (Greifswald)|Alten Friedhof]] in Greifswald bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ämter und Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in der Generalsynode der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union&lt;br /&gt;
* Mitgliedschaft in der pommerschen Provinzialsynode&lt;br /&gt;
* 1935: Mitglied im pommerschen Provinzialkirchenausschuss, 1936/1937 Vorsitzender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Winter: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Karl von Scheven (1882–1954)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien|Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 92 NF. Ludwig, Kiel 2006, ISBN 978-3-937719-51-1, {{ISSN|0067-3099}}, S. 135–150.&lt;br /&gt;
* Friedrich Winter: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Karl von Scheven (1882–1954). Ein pommersches Pfarrerleben in vier Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Vorw. von Hans-Jürgen Abromeit. Wichern, Berlin 2009, ISBN 978-3-88981-281-0.&lt;br /&gt;
* Friedrich Winter: &amp;#039;&amp;#039;Scheven, Carl von (1882–1954) Pfarrer, Bischof.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Alvermann (Historiker)|Dirk Alvermann]], [[Nils Jörn]]  (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Band 1 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 48,1). Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2013, ISBN 978-3-412-20936-0, S. 230–235.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20060226144653/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/scheven_kar.shtml |band=24|spalten=1281-1284|autor=Marc Zirlewagen|artikel=SCHEVEN, Karl v.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139445064}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|238077578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Heinrich Ernst Boeters (Theologe)|Heinrich Ernst Boeters]] (Ostsprengel) und &amp;lt;br/&amp;gt;[[Heinrich Laag]] (Westsprengel)&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Friedrich-Wilhelm Krummacher]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Generalsuperintendenten und Bischöfe Pommerns|Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1947–1954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139445064|VIAF=69890131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Scheven, Karl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheven, Karl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheven, Karl Heinrich Albert von (vollständiger Name); Scheven, Carl von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leopoldshagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wiessee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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