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	<title>Karl von Heim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:19:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_von_Heim&amp;diff=1950036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Kap. Familie weniger verschachtelt formuliert und ergänzt (siehe auch Disk); weitere kl. Umformulierungen</title>
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		<updated>2025-07-19T23:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kap. Familie weniger verschachtelt formuliert und ergänzt (siehe auch Disk); weitere kl. Umformulierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Heim OB Ulm 1890 Wezel.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Karl Heim, Oberbürgermeister von Ulm&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Heim&amp;#039;&amp;#039; und ab 1868 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Heim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1820]] in [[Walddorfhäslach|Walddorf bei Tübingen]]; † [[8. April]] [[1895]] in [[Ulm]]), war Jurist, [[Oberbürgermeister]] von Ulm und Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern und Familie ==&lt;br /&gt;
Karl Heim war das dritte von neun Kindern des Walddorfer [[Schultheiß]]en Johann Georg Heim (1791–1837)&amp;lt;ref&amp;gt;Ev. Kirchengemeinde Walddorf, Familienregister Bd. I, A–J, Blatt 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein Vater war von 1824 bis 1837 im Amt und erhielt am 16. April 1835 die goldene „Civil-Verdienst-Medaille“. Seine Mutter war Maria Barbara geb. Heim (1793–1840), eine Tochter des Walddorfer Ochsenwirts Carl Heim. Nachdem zwei seiner Ehefrauen jeweils nach wenigen Ehejahren im Kindbett gestorben waren, heiratete Karl Heim am 27. Juli 1867 in Ulm Katharina Dorothea Bürglen, die ältere Schwester seiner zweiten Ehefrau (1833–1889). Aus dieser dritten Ehe ging 1864 sein Sohn Ferdinand hervor, der Vater des [[Wehrmacht]]sgenerals [[Ferdinand Heim]] (1895–1971).&amp;lt;ref&amp;gt;Sämtliche Personenstandsdaten im Familienbuch Ulm; eingesehen auf ancestry.de am 20. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Friedhof Ulm 151539 (cropped).jpg|mini|hochkant|Grabdenkmal auf dem Alten Friedhof in Ulm]]&lt;br /&gt;
Heim besuchte die Lateinschulen in [[Nürtingen]] und [[Tübingen]]. Nach der Konfirmation arbeitete er als Notariatsgehilfe bei Notar Wiedersheim in Walddorf. Am 11. November 1840 erfolgte seine Immatrikulation an der [[Universität Tübingen]], wo er inklusive seiner Referendarzeit bis 1846 [[Rechtswissenschaften]] studierte. Im Mai 1846 bestand Heim die zweite Justizdienstprüfung. Anschließend wurde er zunächst zum provisorischen Gerichtsaktuar in [[Weinsberg]] bestellt&amp;lt;ref&amp;gt;StA Ulm: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Ulm im 19. Jhdt.&amp;#039;&amp;#039; S. 324/325.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. Juni 1846 in diesem Amt bestätigt. Im Jahr 1849 war Karl Heim Oberamtsgerichtsverweser in [[Langenburg]] und 1850 in [[Oberndorf am Neckar]]. In Oberndorf erfolgte am 30. Januar 1851 seine Ernennung zum Oberamtsrichter. Am 23. Februar 1854 wurde er zum Oberjustizrat am Gerichtshof in Ulm ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1863 erfolgte die Wahl Heims zum Stadtschultheißen von Ulm mit 2.080 Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;StA (Stadtarchiv) Ulm, Bestand G2, Akte Heim.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erbetene Entlassung aus dem Staatsdienst wurde am 28. Mai 1863 erteilt. Seine Amtseinführung erfolgte am 27. Juli 1863. Am 27. September 1864 verlieh der [[Karl (Württemberg)|württembergische König]] ihm den Titel „Oberbürgermeister“. Dieses Amt übte Heim bis Ende 1890 aus. Herausragende Leistungen seiner Amtszeit waren die Fertigstellung des [[Ulmer Münster|Münsterausbaus]] sowie die Verbesserung der Kanalisation und der Trinkwasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verleihung des Ritterkreuzes des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]] wurde Karl Heim 1868 in den persönlichen Adelsstand erhoben und führte fortan den Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;von Heim&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1869&amp;#039;&amp;#039;, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1877 bis 1881 war er Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]] für den [[Liste der Reichstagswahlkreise des Deutschen Kaiserreichs|Wahlkreis Württemberg 14]] ([[Oberamt Ulm|Ulm]], [[Oberamt Heidenheim|Heidenheim]], [[Oberamt Geislingen|Geislingen]]) und die [[Freikonservative Partei|Deutsche Reichspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November 1890 bat von Heim auf Grund seines angegriffenen Gesundheitszustands um Versetzung in den Ruhestand zum Jahresende. Zu seinem Nachfolger wurde 1891 [[Heinrich von Wagner]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 8. auf den 9. April 1895 starb Karl von Heim in Ulm und wurde am 11. April auf dem [[Alter Friedhof (Ulm)|Alten Friedhof]] in Ulm bestattet. Die Trauerrede hielt Dekan Bilfinger.&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergische Landesbibliothek Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;Worte der Trauer und des Trostes bei der Begräbnisfeier des Herrn Oberbürgermeister a.&amp;amp;nbsp;D. Karl von Heim.&amp;#039;&amp;#039; Bestand 21229/N13&amp;lt;&amp;gt;&amp;gt;27 50695 0 024&amp;lt;/ref&amp;gt; Heims aus dunklem Granit gefertigtes Grabdenkmal mit einem Bildnis-Medaillon aus weißem Marmor ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Karl von Heim erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen und Ehrungen:&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl von Heim Büste Ulm.jpg|mini|hochkant|Das Karl-von-Heim-(Carl v Heim)-Denkmal vor dem Justizgebäude in Ulm]]&lt;br /&gt;
* 1864: Ritterkreuz des [[Friedrichsorden]]s&lt;br /&gt;
* 1868: Ritterkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]]&lt;br /&gt;
* 1871: [[Olga-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1871: Ritterkreuz 1. Klasse mit Eichenlaub des Badischen [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]]&lt;br /&gt;
* 1871: Ritterkreuz des bayerischen [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstordens vom heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
* 1888: Ernennung zum [[Ehrenbürger]] Ulms anlässlich des 25-jährigen Dienstjubiläums &lt;br /&gt;
* 1889: Kommenturkreuz des Ordens der Württembergischen Krone&lt;br /&gt;
* 1890: Kommenturkreuz des Friedrichsordens &lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|preußischer Kronenorden]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Am 5. Juli 1897 wurde auf dem Ulmer Karlsplatz das Karl-von-Heim-Denkmal eingeweiht. Es steht inzwischen beim Justizgebäude in einer Grünfläche gegenüber der Einmündung der nach ihm benannten Heimstraße in die Straße Hafenbad. &lt;br /&gt;
* 1900: Benennung einer Ulmer Straße (Heimstraße) nach dem verstorbenen Oberbürgermeister&lt;br /&gt;
* Außerdem war Karl von Heim Ehrenmitglied des [[Veteran]]envereins „Prinz Hermann zu Sachsen-Weimar“ und des [[Kriegerverein]]s „Königin Olga“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783799580403|Seite=158 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carl von Heim|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116656395|Heim, Carl}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Karl von Heim|970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Ulm}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012271374|VIAF=170925039|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heim, Karl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommentur II. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Olga-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heim, Karl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heim, Carl von; Heim, Karö&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker, MdR, Oberbürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Walddorfhäslach|Walddorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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