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	<title>Karl von Engelbrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;B.A.Enz: /* Literatur */ WiLi &amp; Wikifizierungen</title>
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		<updated>2026-04-30T15:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WiLi &amp;amp; Wikifizierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Julius Eugen von Engelbrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1846]] in [[Wesel]]; † [[3. August]] [[1917]] in [[Bonn]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte der weitverzweigten Familie [[Engelbrecht (Familie)|Engelbrecht]]. Seine Eltern waren der preußische [[Major]] im 17. Landwehr-Regiment Eugen Engelbrecht (1806–1856) und Luise, geborene Miller (1811–1851). Sehr frühzeitig wurde er auf eine militärische Berufskarriere orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Jugendzeit durchlief Engelbrecht die Kadettenausbildung. Die militärische Laufbahn begann als Portepee-Fähnrich zu Ostern 1864 in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]]. Nach einem Jahr stieg er im Herbst 1865 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] beim [[Ulanen-Regiment „Großherzog Friedrich von Baden“ (Rheinisches) Nr. 7|Ulanen-Regiment Nr. 7]] auf. Als Regimentsadjutant nahm er 1870/71 am [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]] teil und wurde am 28. Januar 1871 für seine Leistungen mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse sowie am 25. Mai 1871 mit dem Ritterkreuz II. Klasse des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]] mit Schwertern ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Braun: &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Ulanen-Regiment Nr. 7 im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Georg Stilke, Berlin 1909, S. 187f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er im selben Jahr zum [[Premierleutnant]] avanciert war, wurde Engelbrecht 1872 zunächst [[Adjutant]] der [[6. Division (Deutsches Kaiserreich)|6. Division]], bereits aber 1873 Adjutant der Militär-Veterinärinspektion. 1877 erfolgte seine Beförderung zum [[Rittmeister]] und 1878 seine Versetzung als Adjutant der [[8. Division (Deutsches Kaiserreich)|8. Division]]. Am 22. Februar 1881 wurde er in den [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum April 1882 wurde Engelbrecht von Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] als [[Militärattaché]] an die deutsche Botschaft in [[Rom]] entsandt. Dieses Amt, das Engelbrecht auch nach der Thronbesteigung Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] 1888 beibehielt, übte er bis 1895 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Isabel V. Hull]]: &amp;#039;&amp;#039;The Entourage of Kaiser Wilhelm II, 1888–1918.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1887 bis 1890 spielte Engelbrecht eine Rolle bei den politischen Machinationen, die im Sturz des Reichskanzlers [[Otto von Bismarck]] führten: Im Auftrag des Generalstabschefs [[Alfred von Waldersee]] fälschte Engelbrecht – wie auch die [[Attaché]]s in [[Sankt Petersburg]], [[Wien]] und [[Paris]] – Berichte über die Wirkungen deutscher Aktivitäten im Ausland, die gezielt ein schlechtes Licht auf die Bismarcksche Außenpolitik werfen sollten. Waldersee benutzte und manipulierte die bei ihm eingehenden Berichte, um sie dem jungen Kaiser vorzulegen und damit das sowieso angespannte Verhältnis von Wilhelm II. zunutze, weitere Stimmungen gegen Bismarck auszulösen, was mit dazu führte den Monarchen noch verfestigter gegen seinen Kanzler einzunehmen. Besondere Bedeutung erhielt Engelbrechts Stellung nach der [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischen]] [[Schlacht von Adua|Niederlage bei Adua]] aufgrund einer besonderen Vereinbarung Wilhelms II. und des italienischen Königs [[Umberto I. (Italien)|Umberto]], die Engelbrecht als ihre ständige Mittelperson bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John C. G. Röhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm II. Der Aufbau der persönlichen Monarchie. 1888–1900.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 816.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich in den Rang eines [[Oberst]] aufgestiegen, wurde Engelbrecht im Oktober 1895 schließlich als Militärattaché durch [[Albano von Jacobi]] ersetzt. Die ursprüngliche Absicht des Kaisers, Engelbrecht nach dem Ende seiner Attachézeit in Rom zum neuen Botschafter des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]] in Italien zu machen, kam dabei nicht mehr zum Tragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Fesser]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichskanzler Fürst von Bülow. Architekt der deutschen Weltpolitik.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Belassung in seinem Kommando an der Botschaft in Rom wurde Engelbrecht am 22. Mai 1889 zum [[Flügeladjutant]]en des Kaisers und Königs ernannt. 1896 folgte nach seiner Beförderung zum [[Generalmajor]] [[à la suite]] die Ernennung zum Generaladjutant seiner Majestät des Kaisers. In dieser Stellung blieb Engelbrecht bis 1897. Bereits am 16. Juni 1896 hatte er auch das Kommando über die [[16. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|16. Kavallerie-Brigade]] in [[Saarbrücken]] übernommen, die er bis zum 23. Mai 1898 befehligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beauftragte man ihn mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs der 4. Kavallerie-Inspektion. Mit der Beförderung zum Generalleutnant am 18. April 1899 wurde Engelbrecht schließlich zum Inspekteur ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 35 vom 20. April 1899, S. 926.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Posten bekleidete er bis zum 6. Juni 1900 und wurde dann mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. In Würdigung seiner langjährigen Verdienste erhielt er am 19. Juni 1900 den [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] I. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 58 vom 27. Juni 1900, S. 1409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1912 erhielt Engelbrecht im [[Neues Palais|Neuen Palais]] gnadenweise die preußische Berechtigung zur ferneren Führung des [[Adel]]sprädikats mit [[Adelsbrief|Diplom]] vom 3. Juni 1912.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band III, Band 61 der Gesamtreihe, Limburg/Lahn 1975, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Engelbrecht war seit 1879 mit [[Freiherr|Freiin]] Marie [[Sinner (Patrizierfamilie)|von Sinner]] (* 1859) vermählt, mit der er zwei Töchter und zwei Söhne hatte. Der Älteste von ihnen standen ebenfalls als Offiziere in der Armee.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adligen Häuser]].&amp;#039;&amp;#039; B, Gotha 1921, [https://archive.org/details/GothaischesGenealogischesTaschenbuchDerAdeligenHaeuserYr1921/page/n201/mode/1up S. 184.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der jüngere Sohn Harald studierte Medizin und schlug eine Berufsentwicklung im Gesundheitsbereich ein. Daneben war er Hauptmann der Reserve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gordon A. Craig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die preußisch-deutsche Armee 1640–1945. Staat im Staate.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1960.&lt;br /&gt;
* Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Generale 1866–1920.&amp;#039;&amp;#039; Institut für deutsche Phaleristik und Militärgeschichte, Band 5, Osnabrück 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1174939966|VIAF=3490154741642353110005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engelbrecht, Karl Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Beamtenfamilie Engelbrecht|Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärattaché in Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelbrecht, Karl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engelbrecht, Karl Friedrich Julius Eugen von (vollständiger Name seit 1912)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant und Militärattaché&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wesel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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