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	<title>Karl von Blaas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:43:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-02-04T15:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl von Blaas Litho.jpg|mini|Karl von Blaas, Lithographie von [[Adolf Dauthage]], ca. 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl von Blaas, self-portrait.jpg|mini|Karl von Blaas, Fotografie (Selbstporträt)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl von Blaas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1815]] in [[Nauders]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[19. März]] [[1894]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]) war ein österreichischer [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Genremalerei|Genremaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Karl von Blaas.jpg| mini|Ehrengrab auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
Karl von Blaas stammte aus armen, adligen Verhältnissen. Sein Onkel, Freiherr von Eschenburg, erkannte früh sein Malertalent und ermöglichte ihm den Besuch der [[Akademie]] in [[Venedig]] ab 1832. Nach den Studienjahren hielt sich Karl von Blaas in Florenz und Rom auf und wurde hier durch [[Friedrich Overbeck]] stark beeinflusst. 1851 folgte er einem Ruf als Professor für [[Historienmalerei]] an die [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie in Wien]]. In dieser Zeit malte er die [[Fresko|Fresken]] in der [[Altlerchenfelder Pfarrkirche]]. 1855 erhielt er einen Preis bei der [[Weltausstellung Paris 1855|Weltausstellung]] in Paris für sein Gemälde „Karl der Große besucht die Schule der Knaben“. Im gleichen Jahr wurde er Professor an der [[Accademia (Venedig)|Akademie zu Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blaas war auch als Genre- und Porträtmaler tätig, bevorzugte selbst aber religiöse Motive. Auch die Fresken in der Kirche in [[Fót]] (Ungarn) stammen von Blaas. Zu seinen Schülern in Wien gehört der Orientmaler [[Leopold Carl Müller]]. Seine Söhne [[Eugene de Blaas]] (1843–1931) und [[Julius von Blaas]] (1845–1922) waren ebenfalls Genre- und Historienmaler. Im Jahr 1895 wurde in Wien-[[Döbling]] (19. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Blaasstraße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HGM Ruhmeshalle 01.jpg|mini|Ruhmeshalle des Heeresgeschichtlichen Museums mit den Fresken des Karl von Blaas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blaas Fresko Ruhmeshalle HGM.jpg|mini|Detail der Fresken in der Ruhmeshalle]]&lt;br /&gt;
Das Hauptwerk des Karl von Blaas sind die Fresken mit den wichtigsten Szenen der [[Geschichte Österreichs]] in der Ruhmeshalle des „k. k. Hofwaffenmuseums“, also des heutigen [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museums]]. Der Auftrag wurde seitens des federführenden Architekten, [[Theophil von Hansen]], nach Vollendung des [[Arsenal (Wien)|Wiener Arsenals]] erst [[Carl Rahl]] zugedacht, da Hansen die Entwürfe Rahls eine kongeniale Ergänzung zu seinem Bauwerk zu sein schienen. Jedoch mischte sich Kaiser [[Franz Joseph I.]] persönlich ein, der dem Historienmaler Blaas den Vorzug gab, nicht zuletzt auch auf Empfehlung seines Bruders Erzherzog [[Maximilian I. (Mexiko)|Ferdinand Maximilian]]. Die kaiserlichen Vorgaben waren sehr präzise: „[…] nur wahrhaft Ruhmwürdiges, Bedeutendes und wirklich Geschehenes“ durfte Ausdruck finden; nur jene Epoche hatte ins Auge gefasst zu werden, „in welcher eine österreichische Armee als solche in die Wirklichkeit trat, nämlich das 17., 18. und 19. Jahrhundert, aus welchen daher die größten auf die Geschichte Österreichs entscheidend gewirkten Thaten der Armee zur Anschauung zu kommen“ hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Heeresgeschichtliches Museum. Bekanntes und Unbekanntes zu seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; [[Heeresgeschichtliches Museum]], Wien 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kuppel dieser mächtigen Halle schmückte Blaas mit Szenen aus der [[Babenberger]]zeit, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Die Erstürmung von [[Melk]] durch den [[Markgraf]]en [[Leopold I. (Österreich)|Leopold I. von Babenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Markgraf [[Leopold III. (Österreich)|Leopold III. der Heilige]] weist die [[Reichskrone|Kaiserkrone]] zurück&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser]] [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] belehnt 1156 den Babenberger [[Heinrich II. (Österreich)|Heinrich II. Jasomirgott]] mit Österreich und den Sachsenherzog [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]] mit [[Bayern]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog]] [[Leopold VI. (Österreich)|Leopold VI.]] der Glorreiche als Förderer der Künste und der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vier großen Wandbögen sind große Siege der [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlichen Armee]], nämlich die [[Schlacht bei Nördlingen]] 1634, der Kriegsrat in der [[Schlacht bei Mogersdorf|Schlacht bei St. Gotthard]] 1664, die [[Schlacht bei Zenta]] 1697 und der [[Schlacht bei Turin|Entsatz von Turin]] 1706 dargestellt; im linken Nebensaal die Ereignisse aus der Regierungszeit [[Maria Theresia]]s und [[Joseph II.|Josephs II.]] bis zur Einnahme Belgrads 1789; im rechten Nebensaal die [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] von der Schlacht bei Würzburg 1796 über den [[Tiroler Volksaufstand|Tiroler Freiheitskampf]] von 1809 bis zu den Waffenstillstandsverhandlungen des Feldmarschall [[Josef Radetzky|Radetzky]] mit König [[Viktor Emanuel II.|Vittorio Emanuele II.]] von [[Königreich Sardinien|Sardinien]] nach der [[Schlacht bei Novara (1849)|Schlacht bei Novara]] 1849.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit nahm insgesamt 14 Jahre in Anspruch (1858–1872). Bei einem [[Luftkrieg|Luftangriff]] der [[United States Air Force|US Air Force]] auf das Arsenal am 10.&amp;amp;nbsp;September und 11. Dezember 1944 wurde das Hauptgebäude des Heeresgeschichtlichen Museums von mehreren Bomben getroffen. Dabei wurden zwei Fresken in den Seitenhallen der Ruhmeshalle zerstört und das Hauptfresko in der Kuppel schwer beschädigt. Da die Entwürfe des Künstlers erhalten waren, konnten die Fresken von [[Max von Poosch]] (1872–1968) nach dem Krieg wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1863 Hochaltarblatt [[Valentin von Terni|hl. Valentin]] in der [[Pfarrkirche Nauders]]&lt;br /&gt;
* Fresken in der Kirche von [[Fót]] bei Pest&lt;br /&gt;
* Fresken in der Ruhmeshalle des Heeresgeschichtlichen Museums, Wien&lt;br /&gt;
* 1869 &amp;#039;&amp;#039; Einzug des Kaisers [[Franz II. (HRR)|Franz I. von Österreich]] in Wien am 16. Juni 1814&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, Heeresgeschichtliches Museum Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heimkehr [[Jakob]]s&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Raub venetianischer Bräute im 6. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Katharina von Alexandrien|heilige Katharina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefangennahme [[Andreas Hofer]]s&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Blaas, Karl|1|419|419}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Kunst/M/Blaas,+Karl/Selbstbiographie+des+Malers+Karl+Blaas Karl von Blaas, Selbstbiographie], Wien 1876&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1893.&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|451|454|Blaas, Karl von|[[Hans Semper]]|ADB:Blaas, Karl von}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|90|91|Blaas Karl von}}&lt;br /&gt;
* Alice Strobl: &amp;#039;&amp;#039;Das k. k. Waffenmuseum im Arsenal. Der Bau und seine künstlerische Ausschmückung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der Direktion. Graz / Köln 1961&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Allmayer-Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Das Museum und seine Repräsentationsräume.&amp;#039;&amp;#039; Kiesel Verlag, Salzburg 1981, ISBN 3-7023-0113-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Welch elendes Zeug…“ Carl von Blaas – Skizzen zu einem Meisterwerk&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung des Heeresgeschichtlichen Museums 17. März bis 28. Juni 1998. Wien 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119038560}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119038560|LCCN=nr/88/25|VIAF=25403968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blaas, Karl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blaas, Karl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nauders]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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