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	<title>Karl von Behr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HeinrichCotta: /* Literatur */ Ergänzung einer Literaturangabe</title>
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		<updated>2026-04-22T12:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Ergänzung einer Literaturangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom preußischen Justizbeamten und Landrat. Zu weiteren Personen ähnlichen Namens siehe [[Carl Behr]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Ludwig von Behr-Pinnow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1864]] auf Gut [[Murchin|Pinnow]]; † [[4. Mai]] [[1941]] in [[Berlin]]; häufig als &amp;#039;&amp;#039;Karl von Behr-Pinnow&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) war preußischer Justizbeamter und Landrat sowie Kabinettsrat der letzten deutschen Kaiserin. Als Sozialhygieniker und [[Eugenik]]er befasste er sich mit Erbbiologie und förderte die Verbreitung von eugenischem Gedankengut in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl von Behr entstammte der auf Pinnow im [[Landkreis Greifswald]] ansässigen Linien des Adelsgeschlechts [[Behr (Adelsgeschlecht)|von Behr]]. Er war der Sohn des Rittmeisters Carl von Behr und dessen Frau Helene († 1872). Nach dem Tod der Mutter wurde er von seiner Tante [[Julie von Massow]] geb. von Behr (1825–1901) erzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 siedelte er mit ihr nach [[Dresden]] über und besuchte dort ab 1875 das [[Vitzthum-Gymnasium Dresden|Vitzthumsche Gymnasium]]. Das Abitur legte er 1883 am Gymnasium in [[Anklam]] ab. Anschließend studierte er bis 1886 an der [[Universität Göttingen]] Rechtswissenschaften. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] am 10. Juni 1886 wurde er auf eigenen Wunsch Gerichtsreferendar beim [[Amtsgericht Wolgast|Amtsgericht]] in [[Wolgast]]. Ab Herbst 1887 studierte er an der [[Universität Greifswald]] Verwaltungsrecht, Nationalökonomie und Finanzwissenschaften. Gleichzeitig war er am Greifswalder Verwaltungsgericht tätig. 1888 war er Regierungsreferendar bei der Staatsanwaltschaft in [[Stettin]]. 1891 wurde er Regierungs-Assessor in [[Stralsund]]. Am 22. Januar 1891 wurde er zum preußischen Kammerjunker ernannt. Von 1895 bis 1897 war er im Polizeipräsidium von [[Frankfurt am Main]] angestellt. Anschließend war er bis Anfang 1904 Landrat des [[Landkreis Plön|Landkreises Plön]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1904 ernannte ihn Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] zum [[Kämmerer]]. Bereits im Februar wurde er zum Diensttuenden Kammerherrn der Kaiserin [[Auguste Victoria]] berufen. Von Oktober 1904 bis Oktober 1911 war er Kabinettsrat und [[Schatulle (Grundbesitz)|Schatullenverwalter]] der Kaiserin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl von Behr, dessen vier Geschwister im Säuglingsalter starben, befasste sich seit 1905 mit der Bekämpfung der [[Säuglingssterblichkeit]] und dem [[Mutterschutz]]. Auf seine Initiative erfolgte der Bau des [[Kaiserin-Auguste-Viktoria-Säuglingsheim|Kaiserin-Auguste-Victoria-Hauses]] (KAVH), das 1909 im Beisein der Kaiserin eröffnet wurde. Nach dem Ende seiner Dienstzeit als Kabinettsrat war von Behr Vorsitzender des Kuratoriums dieser karitativen Einrichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1911 widmete er sich verstärkt der Vererbungsforschung. Bereits vorher hatte er mit der Veröffentlichung zahlreicher Schriften zur Erbbiologie und [[Eugenik]] begonnen, wofür er 1909 die medizinische Ehrendoktorwürde der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] erhielt. Karl von Behr gehörte zu den entschiedenen Verfechtern des [[Antifeminismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ute Planert]]: &amp;#039;&amp;#039;Antifeminismus im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 1998, ISBN 3525357877, S. 210–211 &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen Schriften, in denen er unter anderem auch die [[Sterilisation]] von Menschen befürwortete, trug er zur Verbreitung des eugenischen Gedankengutes in [[Protestantismus|protestantischen]] Kreisen Deutschlands bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Krischke: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zum.de/Faecher/evR/Vorrath/EUGENIK2.HTM Humanität auf Sparkurs. Zustimmung auch in kirchlichen Kreisen: Eugenik zur Zeit der Weimarer Republik.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 50 vom 28. Februar 1996 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 gründete er den „Deutschen Bund für Volksaufartung und Erbkunde“, dessen erster Vorsitzender er wurde. Der Verein ging später in der „[[Gesellschaft für Rassenhygiene]]“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 verkaufte er Gut Pinnow an Erhard von Kuenheim und lebte anschließend in der [[Schweiz]]. 1939 siedelt er nach Berlin über, wo er zwei Jahre später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der Corps [[Corps Saxonia Göttingen|Saxonia Göttingen]] (1884) und [[Corps Pomerania Greifswald|Pomerania Greifswald]] (1911).&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 352; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 617&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karl von Behr war in erster Ehe verheiratet mit Diana Freiin von Vincke († 1910), mit der er zwei Kinder hatte. 1913 heiratete er Maria von Pestel, mit der er eine Tochter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geburtenrückgang und Bekämpfung der Sauglingssterblichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der menschlichen Rasse. Grundlagen und Forderungen der Vererbungslehre.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Jordan: &amp;#039;&amp;#039;Eine pommersche Karriere. Dr. Karl von Behr aus Pinnow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkurier.&amp;#039;&amp;#039; Beilage zum [[Nordkurier]]. 29. Mai 2006, S. 24.&lt;br /&gt;
* [[Michael Schwartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Konfessionelle Milieus und Weimarer Eugenik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Historische Zeitschrift]] 261 (1995) H. 2, S. 403–448, hier: S. 417–420.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116110384}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116110384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116110384|VIAF=59827723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Behr, Karl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Komtur I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Plön)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Behr|Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Behr, Karl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Behr-Pinnow, Karl Friedrich Ludwig von (vollständiger Name); Behr-Pinnow, Karl von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Justizbeamter, Landrat und Kabinettsrat, Verbreiter eugenischen Gedankenguts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Murchin|Gut Pinnow]] ([[Vorpommern]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HeinrichCotta</name></author>
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