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	<title>Karl Zimmet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:38:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Zimmet&amp;diff=1074365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt, Abkürzung korrigiert, Links optimiert</title>
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		<updated>2026-02-14T22:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Abkürzung korrigiert, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Zimmet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1895]] in [[Regensburg]]; † [[20. März]] [[1969]] in [[Ebersberg]]) war ein [[München|Münchner]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Zimmet war gelernte Schlosser und nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/biografie/karl-zimmet |titel=Karl Zimmet |werk=gdw-berlin.de |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kam als Anhänger der [[Russische Revolution|russischen Revolution]] zurück&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nsdoku.de/lexikon/artikel/zimmet-karl-916 |titel=Karl Zimmet |werk=nsdoku.de |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat kurz nach deren Gründung der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und war während der Zeit der [[Münchner Räterepublik]] 1919 Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat|Soldatenrates]]. Als Mitglied der KPD sowie des Kasernenrats fungierte er als Leiter eines Werbebüros der Roten Armee, was zur Verurteilung durch das Münchner [[Volksgericht (Bayern)|Volksgericht]] am 25. August 1919 zu einer Haftstrafe von 18 Monaten in einer Festung führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der 1920er Jahre trat er der linkskatholischen [[Christlich-Soziale Reichspartei|Christlich-Sozialen (Reichs-)Partei]] bei, die 1931 in die [[Arbeiter- und Bauernpartei Deutschlands]] umbenannt wurde. Diese Partei war während der letzten Phase der [[Weimarer Republik]] eng mit der KPD verbunden. In diesem Umfeld begegnete er [[Rupert Huber (Widerstandskämpfer)|Rupert Huber]] sowie dem Ehepaar [[Hans Hutzelmann|Hans]] und [[Emma Hutzelmann]]. Bereits in den späten 1930er Jahren arbeitete Zimmet gemeinsam mit Huber an der Erstellung von Flugschriften, die sich gegen das [[NS-Staat|NS-Regime]] richteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 engagierte er sich aktiv im illegalen Widerstand und verfasste zahlreiche Aufrufe, blieb jedoch von Verhaftungen verschont. Im Jahr 1942 bildete sich in München um ihn, Georg Jahres und Hans Hutzelmann eine Widerstandsgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit arbeitete er als Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Beuys |Titel=Vergeßt uns nicht Menschen im Widerstand 1933–1945 |Verlag=Rowohlt Repertoire |Datum=2017 |ISBN=978-3-688-10328-7 |Seiten=1945}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gruppe war eng mit der KPD verbunden und hatte das Ziel, insbesondere [[Zwangsarbeit]]er und [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] durch ihre Flugblätter zu erreichen. Die Niederlage der deutschen Wehrmacht in Stalingrad wurde von vielen Gegnern des NS-Regimes als entscheidender Wendepunkt im Krieg wahrgenommen. Allerdings galt es als [[Defätismus|Defaitismus]] und [[Wehrkraftzersetzung]], Zweifel am sogenannten „Endsieg“ zu äußern. Ein solcher Vorwurf konnte mit der Todesstrafe geahndet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widerstandsgruppe von Karl Zimmet hob in einem Flugblatt hervor, dass selbst hochrangige [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] Zweifel am Ausgang des Krieges hegten und erinnerte an die Vergehen, für die die NS-Führung später zur Verantwortung gezogen werden müsste. Die Münchener Gruppe kooperierte zudem mit anderen regionalen Organisationen, insbesondere mit einer Widerstandsgruppe von sowjetischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, bekannt als [[Brüderliche Zusammenarbeit der Kriegsgefangenen]] (BSW). Ein Mitglied von BSW hatte Verbindungen zu Emma Hutzelmann und somit über ihren Ehemann zur Widerstandsgruppe [[Antinazistische Deutsche Volksfront]]  (ADV).&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emma Hutzelmann wurde bereits im Jahr 1942 nach der Enttarnung der Widerstandsgruppe unter der Leitung von [[Josef Römer]] verhaftet. Nach ihrer Freilassung engagiert sie sich aber weiter. Im Spätherbst 1943 werden durch Informanten der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in verschiedenen Zwangsarbeiterlagern insgesamt 13 Gruppen mit nahezu 300 Mitgliedern aufgedeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Aktivitäten entfaltete Zimmet ab 1943 als einer der maßgeblichen Aktivisten der ADV, die mit der BSW kooperierte. Im Januar 1944 von der Münchner Gestapo verhaftet und misshandelt, überlebte Zimmet als einziger der Führung der Organisation das Kriegsende und sagte u.&amp;amp;nbsp;a. im Verfahren gegen den ehemaligen Münchner Gestapochef [[Oswald Schäfer|Oswald Schaefer]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Hutzelmann, Rupert Huber und der tschechische Chemiker Karel Mervaert wurden am 8. Dezember 1944 zum Tode verurteilt und am 15. Januar 1945 in Brandenburg-Görden ermordet. Emma Hutzelmann, die sich verbergen konnte, starb bei einem Luftangriff. Karl Zimmet täuscht eine Geisteskrankheit vor und kann dadurch die NS-Zeit in einer Anstalt überleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdw&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde von der [[Rote Armee|Roten Armee]] befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Mammach |Titel=Widerstand 1939–1945 |Verlag=Rowohlt Repertoire |Datum=1987 |ISBN=3112745531 |Seiten=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Seite 275&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmet war der einzige aus der Führung der Organisation, der das Ende des Krieges überlebte, und er trat unter anderem als Zeuge im Verfahren gegen den ehemaligen Münchner Gestapochef Schaefer auf. Nach 1945 engagierte er sich in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN). In den 1960er-Jahren erhielt er in der [[Sowjetunion]] eine Auszeichnung für sein Engagement im Widerstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Dokumente aus der unmittelbaren Nachkriegszeit belegen die Konfiszierung von Schriften des Karl Zimmet durch die amerikanische Militärverwaltung, sein Engagement in Hilfsorganisationen sowie später für die [[Deutsche Friedens-Union]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.ehri-project.eu/units/de-002624-nl-ed_741-1 |titel=Recherche, Urteil Olga Zimmet  |werk=portal.ehri-project.eu |abruf=2026-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]], [[Walter H. Pehle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039;. 2., durchges. Aufl. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-15083-3, S.&amp;amp;nbsp;163–164 und S. 408.&lt;br /&gt;
* Michael Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Antifaschisten der „ersten Stunde“ im Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig. Gesellschaftswissenschaftliche Reihe, 38. Jg., 1989, S. 297–307.&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1966/48/allergisch-gegen-dachau &amp;#039;&amp;#039;Allergisch gegen Dachau&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|karl-zimmet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1267822872|VIAF=3831166360573707070008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zimmet, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religiöser Sozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zimmet, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ebersberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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