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	<title>Karl Woermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-13T08:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Woermann by Karl Mediz.tif|mini|&amp;#039;&amp;#039;Karl Woermann&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Karl Mediz]], 1895]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Woermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1844]] in [[Hamburg]]; † [[4. Februar]] [[1933]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Museumsdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Woermann wurde als ältester Sohn des Hamburger Kaufmanns und Reeders [[Carl Woermann]] auf den Vornamen des Vaters („Carl“) getauft. Er sollte das väterliche Unternehmen übernehmen. Da er sich jedoch – im Gegensatz zu seinem Bruder [[Adolph Woermann]] – nicht für Kaufhandel, sondern für Kunst interessierte und damit begann, unter dem Namen C. Woermann Gedichte zu veröffentlichen, verlangte der Vater von ihm, die Schreibweise seines Vornamens in „Karl“ zu ändern. Das Familienunternehmen ging an Adolph über; Carl förderte jedoch auch Karl weiterhin in dessen Interessen. Schon im Alter von 16 Jahren unternahm er eine Studienreise nach Indien, Japan und Ägypten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. 1867 wurde er [[Corpsschleifenträger]] der [[Corps Saxonia Kiel|Saxonia Kiel]]. Im Dezember desselben Jahres in Göttingen zum [[Dr. iur.]] promoviert, ließ er sich 1868 als Rechtsanwalt in Hamburg nieder. Eine Reise durch [[Frankreich]], das  [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland]] und [[Nordamerika]] weckte in ihm das Interesse an der Kunstgeschichte. Er gab seine Anwaltspraxis auf, studierte 1870 in Heidelberg Klassische Archäologie und Kunstgeschichte und wurde dort im Juli 1870 promoviert. Im Sommer 1871 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Heidelberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Über den landschaftlichen Natursinn der Griechen und Römer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde dort Privatdozent für Klassische Archäologie und Kunstgeschichte. Im selben Jahr nahm Woermann außerdem in Dresden am Kongress zur Beilegung des [[Dresdner Holbeinstreit]]s teil. 1871 und 1872 bereiste Woermann mehrfach Italien, Griechenland und Kleinasien. 1873 erhielt er eine Professur an der [[Düsseldorfer Kunstakademie]]. 1878/79 führten ihn neuerliche Studienreisen durch viele europäische Staaten, die er in einem Reisetagebuch schilderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum aktuell&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museum-aktuell.de/index.php?site=wissenschaftler_2&amp;amp;step=2&amp;amp;Rubrik=Privatdozent |wayback=20070927001348 |text=Webseite www.museum-aktuell.de |archiv-bot=2025-10-23 06:50:18 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 14. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Alfred Woltmann]] gab Woermann ab 1878 &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Malerei&amp;#039;&amp;#039; heraus. Woermann vervollständigte das Werk nach Woltmanns Tod und schrieb dafür den Beitrag über die Malerei in der Antike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 wurde Woermann Galeriedirektor der &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Gemäldegalerie&amp;#039;&amp;#039; in Dresden. Ihre  Trennung in [[Gemäldegalerie Alte Meister]] und [[Galerie Neue Meister]] wurde erst 1931 vollzogen. Bis 1896 war er auch Direktor des [[Kupferstichkabinett Dresden|Dresdner Kupferstichkabinetts]]. In den folgenden Jahren machte Woermann sich vielseitig um die [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Dresdner Sammlungen]] verdient, unter anderem durch Käufe von Gemälden von [[Carl Spitzweg]] und [[Claude Monet]] oder um die [[Jahrhundertwende]] durch zahlreiche Erwerbungen für das Kupferstichkabinett. Woermann veröffentlichte in dieser Zeit mehrere kunsthistorische Bücher, unter anderem 1887 den ersten wissenschaftlichen Katalog der Gemäldegalerie. Seine Werke zur allgemeinen Kunstgeschichte waren die ersten, die auch Werke von [[Naturvolk|Naturvölkern]] behandelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dictio&amp;quot;&amp;gt;[https://arthistorians.info/woermannk &amp;#039;&amp;#039;Woermann, Karl&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Art Historians&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; – Woermann schrieb in seinem Leben außerdem mehrere Gedichtreihen. Der „Altmeister der deutschen Kunstgeschichte“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Karl Woermann († 4. Februar 1933).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 2, 1933, S. 209–212.&amp;lt;/ref&amp;gt; zog sich 1910 von all seinen Ämtern zurück, widmete sich aber bis zu seinem Tode weiterhin der Kunstgeschichte. Woermann wurde [[Kremierung|kremiert]], die Urne im Dresdner [[Urnenhain Tolkewitz]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie == &lt;br /&gt;
Karl Woermann war verheiratet mit Alexandra geborene Krumbügel. &lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Ernst Woermann]] (1888–1979) war Diplomat; er wurde im [[Wilhelmstraßen-Prozess]] zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]] nahm Woermann 1917 als ordentliches Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/woermannk Eintrag] auf der Seit der Akademie.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 erhielt er den Ehrendoktor der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| hrsg=Technische Universität Dresden&lt;br /&gt;
| url=https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok#W| titel=Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden| zugriff=2015-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Woermann.jpg|hochkant|mini|Grab im Urnenhain Tolkewitz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den landschaftlichen Natursinn der Griechen und Römer. Vorstudien zu einer Archäologie der Landschaftsmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Ackermann, München  1871 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10997246_00005.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die antiken Odysseelandschaften vom Equilinischen Hügel in Rom.&amp;#039;&amp;#039; München 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaft in der Kunst der alten Völker. Eine Geschichte der Vorstufen und Anfänge der Landschaftsmalerei.&amp;#039;&amp;#039; München 1876.&lt;br /&gt;
* mit [[Alfred Woltmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Malerei&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bde. Leipzig 1878ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Naturskizzen aus Nord- und Südeuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunstakademie. Abriß ihres letzten Jahrzehnts und Denkschrift zur Einweihungsfeier des Neubaus. &amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1880 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-36071 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Königlichen Gemäldegalerie.&amp;#039;&amp;#039; Generaldirektion der Königlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft: Dresden 1887. (Mehrere weitere Auflagen in späteren Jahren)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was uns die Kunstgeschichte lehrt. Einige Bemerkungen über alte, neue und neueste Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handzeichnungen alter Meister im königlichen Kupferstichkabinett Dresden.&amp;#039;&amp;#039; München 1896–1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kunst aller Zeiten und Völker&amp;#039;&amp;#039;, 6 Bde. Wien, Leipzig: Bibliographisches Institut 1900–1922.&amp;lt;br /&amp;gt;Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der vor- und außerchristlichen Völker&amp;#039;&amp;#039; (1900) ([http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN665497229/1/ Digitalisat])&amp;lt;br /&amp;gt;Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der christlichen Völker bis zum Ende des 15. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (1905) ([http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN665746555/1/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen eines Achtzigjährigen&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde. Leipzig 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 85, H. 3, S. 15–24.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Hempel]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Woermann († 4. Februar 1933).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Zeitschrift für Kunstgeschichte]] 2 (1933), S. 209–212.&lt;br /&gt;
* Jörg Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Woermann, Carl (Karl, 1844–1933).&amp;#039;&amp;#039; Hamburgische Biografie, Bd. 2, Christians, Hamburg 2003, S. 445–446.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Woermann}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117456322}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117456322}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/040591}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/woermannk &amp;#039;&amp;#039;Woermann, Karl&amp;#039;&amp;#039;] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117456322|LCCN=n/96/29147|VIAF=57392663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Woermann, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gemäldegalerie Alte Meister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kupferstichkabinetts Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Kunstsammlungen Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Woermann, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Woermann, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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