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	<title>Karl Wloch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T14:27:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Wloch&amp;diff=1536150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Established 1620: /* Biographie */ Typos, Linkfix</title>
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		<updated>2025-12-10T14:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biographie: &lt;/span&gt; Typos, Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-27828-0005, Leipzig, 4. Verlegerkonferenz, Karl Wloch.jpg|mini|Karl Wloch 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wloch, Karl 03.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1905]] in [[Berlin]]; † [[30. September]] [[1982]] ebenda) war ein deutscher [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär und Verbandsfunktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|2=Im folgenden Absatz|1=Biographie zwischen 1924 und 1945 fehlt noch}}&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Wloch wurde 1905 geboren wuchs in Berlin-Moabit als Sohn eines Metallarbeiters und einer Näherin auf. Sein älterer Bruder war [[Wilhelm Wloch]]. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Karl Wloch zunächst 3 Jahre eine Mittelschule. Aufgrund seiner Leistungen wurde er 1919 in eine Förderklasse des [[Köllnisches Gymnasium|Köllner Gymnasiums]] in Berlin aufgenommen, welche er bis 1922 besuchte. Mit Eintritt in das Gymnasium wurde Wloch Mitglied der [[Freie sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]] (FSJ), deren Nachfolgeorganisation [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] er bis 1925 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an das Gymnasium absolvierte er bis 1925 eine kaufmännische Lehre. Während der Lehrzeit wurde Wloch 1924 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und war zeitweise Mitglied der KPD-Unterbezirksleitung Berlin-Moabit. Nach seiner Lehrzeit war Wloch bis 1928 überwiegend arbeitslos, engagierte sich aber in der Berliner Arbeitslosenbewegung, unter anderem als Mitglied des Provinzialausschusses der Erwerbslosen Berlin-Brandenburg. Darüber hinaus war er in dieser Zeit als Referent für die KPD tätig. Im Jahr 1928 betätigte er sich unter anderem als ehrenamtlicher Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Arbeitslose&amp;#039;&amp;#039;, war aber auch als Instrukteur der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg gegen „Rechte“ und „[[Versöhnler]]“ innerhalb der KPD tätig. Darüber hinaus bekam er noch im gleichen Jahr bei der [[Sächsische Arbeiterzeitung (Leipzig)|Sächsischen Arbeiterzeitung]] in Leipzig ein Redaktions-Volontariat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er 1933 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verhaftet und nach mehreren Monaten Untersuchungshaft zu zwei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt, die er bis 1935 im Zuchthaus [[Wehlheiden|Kassel-Wehlheiden]] verbüßte. Unmittelbar nach der Haftentlassung kam er in „[[Schutzhaft]]“ und wurde zunächst in das Moorlager [[Esterwegen]], später in das [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslager Sachsenhausen]] überstellt, wo er bis zu seiner Entlassung im Dezember 1938 als politischer Häftling inhaftiert war und u. a. am sogenannten „Sachsenhausenlied“ mitwirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://holocaustmusic.ort.org/de/places/camps/central-europe/sachsenhausen/ |titel=Sachsenhausen |sprache=de-DE |abruf=2025-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz polizeilicher Aufsicht knüpfte Wloch nach Beginn des deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfalls auf die Sowjetunion]] 1941 erneut Verbindungen zur kommunistischen Widerstandsgruppe um [[Anton Saefkow]] und [[Franz Jacob]] in Berlin. 1943 wurde er in das [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen und als einer der als „politisch“ eingestuften Bewährungssoldaten in der 41. Festungs-Division in Griechenland eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.scribd.com/document/334041766/426-pdf |titel=426 PDF {{!}} PDF |sprache=de |abruf=2025-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Rückzugsbewegungen der Wehrmacht desertierte Wloch, schloss sich [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Titos Partisanen]] an und beteiligte sich bis zum Kriegsende in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft an der Organisation antifaschistischer Ausschüsse deutscher Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er als Übersetzer und Lehrer in Kriegsgefangenenlagern in [[Polen]] tätig. Dort leitete er u.&amp;amp;nbsp;a. die Umerziehung deutscher Offiziere im Sinne eines sozialistischen Aufbaus in Polen und Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Jerzy Kochanowski: &amp;#039;&amp;#039;In polnischer Gefangenschaft. Deutsche Kriegsgefangene in Polen 1945–1950.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 2004, S. 324–337.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde er Generalsekretär der [[Hellmut-von-Gerlach-Gesellschaft]] in [[Ost-Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Zum Wirken der deutsch-polnischen Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft 1948–1952.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 27 (1979), S. 409–422, hier S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1954 bis 1956 war Wloch Leiter des Amtes für Literatur und Verlagswesen, Träger des Druckgenehmigungsverfahrens, des zentralen Verfahrens zur [[Zensur in der DDR|Zensur von Literatur in der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1950er Jahre war Wloch neben [[Horst Anspach]] einer der wichtigsten [[Funktionär]]e, die eine konspirative Verbindung zwischen der Gerlach-Gesellschaft in [[Düsseldorf]] und Ost-Berlin aufrechterhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Lotz (Historiker)|Christian Lotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutung des Verlusts. Erinnerungspolitische Kontroversen im geteilten Deutschland um Flucht, Vertreibung und die Ostgebiete (1948–1972).&amp;#039;&amp;#039; Köln / Weimar / Wien 2007, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1958 bis 1962 war er Mitglied der SED-Bezirksleitung Gera. 1967 wurde Wloch in Ost-Berlin Leiter der Länderkommission Polen in der Gesellschaft für Kulturelle Verbindung mit dem Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Lotz: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutung des Verlusts. Erinnerungspolitische Kontroversen im geteilten Deutschland um Flucht, Vertreibung und die Ostgebiete (1948–1972).&amp;#039;&amp;#039; Köln / Weimar / Wien 2007, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wloch war Träger des &amp;#039;&amp;#039;[[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstordens]]&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;[[Stern der Völkerfreundschaft|Sterns der Völkerfreundschaft]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Banner der Arbeit|Banners der Arbeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=karl-wloch|lemma=Wloch, Karl|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3853}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/960086c5-5d67-48c7-bc35-94900e440bae/ Nachlass Bundesarchiv N 2652]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1265682291|VIAF=42365095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wloch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wloch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Established 1620</name></author>
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