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	<title>Karl Witzell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: /* Leben */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Witzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1884]] in [[Hiesfeld]]; † [[31. Mai]] [[1976]] in [[West-Berlin]]) war ein deutscher [[Generaladmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und Chef des Marinewaffenhauptamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Witzell trat am 1. April 1902 als Seekadett in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte seine Grundausbildung auf dem Schulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Moltke (Schiff, 1878)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit nahm er an verschiedenen Auslandsfahrten des Kreuzergeschwaders teil und war im deutschen Pachtgebiet [[Kiautschou]] mehrere Jahre als Kompanieoffizier und [[Adjutant]] bei der Matrosenartillerie-Abteilung tätig. Nach seiner Heimkehr stand er von April bis September 1913 zunächst zur Verfügung der [[Marineinspektion#I. Marineinspektion und II. Marineinspektion|II. Marineinspektion]]. Anschließend wurde Witzell als [[Kapitänleutnant]] und III. Artillerieoffizier auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburg (Schiff, 1912)|Oldenburg]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. In dieser Eigenschaft erhielt er das Ritterkreuz des [[Dannebrog-Orden]]s und verblieb über den Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bis Anfang September 1915 auf dem [[Linienschiff|Großlinienschiff]]. Anschließend wurde er als Artillerieoffizier auf den [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Elbing (Schiff)|Elbing]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt, mit dem er am 31. Mai 1916 an der [[Skagerrakschlacht]] teilnahm. Dafür wurde er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und des [[Friedrich-August-Kreuz]]es ausgezeichnet. Vom 2. Juni bis zum 31. August 1916 war er Witzell in Vertretung als Artillerieoffizier auf den Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurt (Schiff, 1915)|Frankfurt]]&amp;#039;&amp;#039;, ehe er dann als [[Navigator|Navigations-]] und [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Graudenz (Schiff)|Graudenz]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt wurde. Dieses Kommando behielt er bis über das Kriegsende hinaus bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2. Februar 1920 wurde er als Artillerieoffizier der Kommandantur Wilhelmshaven zugeteilt und zeitgleich Mitglied einer Unterkommission der [[Marinefriedenskommission]]. In dieser Funktion versuchte er möglichst viel für die artilleristischen Verteidigungsmöglichkeiten der deutschen Küsten mit den Siegermächten auszuhandeln. Am 29. Juni 1920 hatte man Witzell zum [[Korvettenkapitän]] befördert und ab 5. Februar 1921 wurde er Dezernent in der Waffenabteilung der [[Marineleitung]]. Kurzzeitig wurde er vom 11. bis 31. Januar 1926 Erster Offizier auf dem [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweig (Schiff, 1904)|Braunschweig]]&amp;#039;&amp;#039; und in gleicher Funktion vom 1. Februar 1926 bis 30. September 1927 auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort erfolgte am 1. April 1927 auch seine Beförderung zum [[Fregattenkapitän]]. Anschließend versah er seinen Dienst wieder als Dezernent. Am 1. Oktober 1928 wurde er zum Chef der Marinewaffenabteilung und am 1. Oktober 1934 zum Chef des Marinewaffenamtes ernannt. In der Zwischenzeit war er am 1. Dezember 1928 zum [[Kapitän zur See]] und am 1. September 1933 zum [[Konteradmiral]] befördert worden. Auch nach der Umbenennung der Marineleitung in Oberkommando der Kriegsmarine verblieb Witzell auf seinem Posten. Er hatte in seiner Funktion einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und Konstruktion der Marinewaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle von Karl Witzell auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf.jpg|mini|Grabstelle auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] in [[Berlin]]-[[Berlin-Nikolassee|Nikolassee]]]]&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er am 7. November 1939 Chef des Marinewaffenhauptamtes im [[Oberkommando der Marine]]. Am 1. April 1941 zum [[Generaladmiral]] befördert, schied er am 31. August 1942 aus dem aktiven Dienst aus und wurde am 1. Oktober 1942 zur Verfügung der Kriegsmarine gestellt, jedoch nicht mehr zum aktiven Wehrdienst herangezogen. Er wurde in den Präsidialrat des [[Reichsforschungsrat]]es berufen und schließlich am 6. Oktober 1942 „in Anerkennung seiner hohen Verdienste um die Waffenentwicklung und Rüstung des Deutschen Reiches“ mit dem [[Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)|Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Beendigung seiner militärischen Laufbahn wurde Witzell im Mai 1945 russischer [[Kriegsgefangenschaft|Kriegsgefangener]] und in der [[Sowjetunion]] am 25. Juni 1950 von einem [[Militärtribunal]] wegen [[Kriegsverbrechen]] zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt. Am 7. Oktober 1955 kam er mit den letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion („[[Heimkehr der Zehntausend]]“) nach Friedland. Er wurde Gründungsmitglied der [[Arbeitsgemeinschaft für Wehrtechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849-1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1499-3, S. 568–569.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1190733250|VIAF=1306156374125107710006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witzell, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaladmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Dannebrogordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witzell, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaladmiral im Zweiten Weltkrieg, Chef des Marinewaffenhauptamtes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hiesfeld]] bei Wesel&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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