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	<title>Karl Wilhelm von Fritsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T09:36:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-02T15:41:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Wilhelm Freiherr von Fritsch (* 16. Juli 1769 in Weimar; † 16. Oktober 1850 ebenda).jpg|mini|Karl Wilhelm Freiherr von Fritsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Freiherr von Fritsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1769]] in [[Weimar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Getauft am 17. Juli 1769 (&amp;#039;&amp;#039;Weimarische Wöchentliche Anzeigen. Anno 1769&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juli, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00201500/Wei-Anz_1769_0232.tif S. 226]).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[16. Oktober]] [[1851]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Todesmeldung und Todesanzeige in &amp;#039;&amp;#039;Weimarische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 16. und 17. Oktober 1851, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00212254/WZ_Weimarische_Zeitung_1851_0921.tif S. 939] und [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00212254/WZ_Weimarische_Zeitung_1851_0928.tif 948].&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Regierungsrat und langjähriger [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsminister]] des Großherzogtums [[Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Fritsch war ein Sohn des Politikers [[Jakob Friedrich von Fritsch]] und Bruder des Oberforstmeisters [[Friedrich August von Fritsch]] (1769–1845); [[Thomas von Fritsch]] war sein Großvater. Er studierte an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität]] in [[Jena]] und wechselte später nach [[Universität Leipzig|Leipzig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eingeschrieben als „Fritsch de liber baro, Car. Guil. Vinarien.“ von Jena am 27. April 1788 (&amp;#039;&amp;#039;Die iüngere Matrikel der Universität Leipzig 1559–1809,&amp;#039;&amp;#039; 3. Band, 1909, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8780445 S. 99]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums bekam er 1789 eine Anstellung als Regierungsassessor in seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1791 wurde er Mitglied, 1805 Leiter der General[[polizeidirektion]] in Weimar und rückte, als diese 1807 zum Landespolizeikollegium erhoben wurde, zu dessen Präsidenten auf. Der 1793 zum Regierungsrat ernannte Politiker wurde 1811 Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Consiliums&amp;#039;&amp;#039; und für über 30 Jahre (1815–1848) [[Geheimer Rat|Wirklicher Geheimer Rat]] und Staatsminister. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm am 30. Januar 1816 das Großkreuz des [[Hausorden vom Weißen Falken|Hausordens vom Weißen Falken]] des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weimarisches Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Februar 1816, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00226358/Weimarisches-Wochenblatt_1816_0045.tif S. 41].&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Karlsbader Beschlüsse|Karlsbader Kongress]] des Jahres 1819 vertrat er Weimar und bei der Ministerkonferenz in [[Wien]] [[1833]]/1834 ganz [[Sachsen]]. Zum 50-jährigen Dienstjubiläum am 31. Oktober 1839 wurde er außerordentlich gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen usw.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dienstjubiläum usw.&amp;#039;&amp;#039; und den Bericht in: &amp;#039;&amp;#039;Weimarische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 1839, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00212231/WZ_Weimarische_Zeitung_1839_0717.tif S. 3f.], und vom 6. November, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00212231/WZ_Weimarische_Zeitung_1839_0727.tif S. 3f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 zwang ihn sein Augenleiden, alle seine Ämter niederzulegen und sich ins Privatleben zurückzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weimarische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 16. September 1843, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00216871/WZ_Weimarische_Zeitung_1843_0643.tif S. 293].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater hatte ihm schon zu Lebzeiten das Rittergut [[Großgestewitz]] überlassen, das dieser 1804 von seiner kinderlosen Schwester geerbt hatte. Fritsch starb im 83. Lebensjahr am 16. Oktober 1851 in seiner Heimatstadt und fand dort auch seine letzte Ruhestätte. Verheiratet war er seit dem 17. Mai 1803 mit der aus fränkischem Uradel stammenden [[Henriette Wolfskeel von Reichenberg|Henriette Freiin Wolfskeel von Reichenberg]]. Der gemeinsame Sohn war der spätere Politiker [[Carl von Fritsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freimaurer ==&lt;br /&gt;
Karl Wilhelm von Fritsch wurde 1807 in Rudolstadt in die [[Freimaurerei]] aufgenommen. Bei der Wiedererweckung der Loge &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Amalia zu den drei Rosen]]&amp;#039;&amp;#039; in Weimar 1808 war er dabei; 1818&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anna-amalia.de/logenleben/stuhlmeister Stuhlmeister der Loge Anna Amalia]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er deren [[Meister vom Stuhl]] und blieb es bis zu seinem Tod. Er hielt in der Loge den Nachruf auf den Freimaurerbruder [[Johann Wolfgang von Goethe]], der ebenfalls Mitglied dieser Loge war.&amp;lt;ref name=LPB /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1833 bekannte sich von Fritsch bei einer Kabinettskonferenz in Wien offen zur Freimaurerei. Fritsch widerlegte in Korrespondenzen, Reden und Schriften erfolgreich alle Verdächtigungen gegenüber der Freimaurerei, die von [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]] öffentlich geäußert wurden. Damit erreichte Fritsch eine Abkehr von der drohenden Sperrung der Logen in Österreich.&amp;lt;ref name= LPB&amp;gt;Lennhoff/Posner/Binder S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrespondenz, Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Zwei Briefbände des Guts- und Familienarchivs auf [[Schloss Seerhausen]] mit 256 historisch wertvollen Briefen an Karl Wilhelm von Fritsch und seinen Vater Jakob Friedrich von Fritsch, darunter 25 von [[Johann Wolfgang von Goethe]], konnte die Familie bei der [[Enteignung]] 1945 sicherstellen. Die Erbengemeinschaft übergab sie 2001 dem [[Sächsisches Staatsarchiv|Sächsischen Staatsarchiv]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Ossyra: &amp;#039;&amp;#039;Sächsisches Staatsarchiv erhält historisch wertvolle Briefe – darunter 25 Goethe-Originale.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Leipziger Volkszeitung]], 14. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [anonym:] &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen des Enkels an Betrachtungen des Großvaters.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1810. ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/image/1195132158/4/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [W. Müller:] &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsleiden und Kriegskosten des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach von 1806 bis 1814. Eine gleichzeitige geschichtliche Aufzeichnung des späteren weimarischen Ministers Carl Wilhelm Freiherrn von Fritsch&amp;#039;&amp;#039;, mitgeteilt von W. Müller. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, 22. Band. 1915, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00193587/THG-008_1915_NF22_%200207.tif S. 203–212].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an wichtige Abschnitte und Ereignisse in dem Geschäftsleben Sr. Excellenz des Herrn Carl Wilhelm Freiherr von Fritsch&amp;#039;&amp;#039; […] zu Seinem Staatsdienst-Jubiläum am 30. Oktober 1839, niedergeschrieben nach den Akten und nach der Zeitfolge, von Ernst Müller. Weimar 1839 ([https://opac.k10plus.de/DB=2.299/PPNSET?PPN=1123671974&amp;amp;PRS=HOL&amp;amp;INDEXSET=21 Katalognachweis]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dienstjubiläum Sr. Excellenz des Herrn Staatsministers&amp;#039;&amp;#039; von Fritsch &amp;#039;&amp;#039;zu Weimar, am 30. October d. J. gefeiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Intelligenzblatt der Jenaischen Allgemeinen Literatur-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26 vom Oktober 1839, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00209531/JALZ_1839_Int-Bl_101.tif Spalte 201–206].&lt;br /&gt;
* B. Hain: &amp;#039;&amp;#039;Dr. juris Karl Wilhelm Freiherr von Fritsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;. 29. Jg. 1851. Weimar 1853, [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10070892?page=917 S. 861–867].&amp;lt;ref&amp;gt;mit falschem Todesmonat&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|623|624|Fritsch, Carl Wilhelm|Wolfgang Huschke|116825294}}&lt;br /&gt;
* Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete und erweiterte Neuauflage (Stand Februar 2000) der Ausgabe von 1932. München 2000, ISBN 3-7766-2161-3 (S. 317: &amp;#039;&amp;#039;Fritsch. Karl Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;mit falschem Todesjahr&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116825294|VIAF=22903382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fritsch, Karl Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Fritsch|Karl Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sachsen-Weimar-Eisenach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (sächsische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritsch, Karl Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regierungsrat und langjähriger Staatsminister des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1769&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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