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	<title>Karl Wilhelm Stolle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo am 29. Dezember 2024 um 11:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Stolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1842]] in [[Frankenhausen (Crimmitschau)|Frankenhausen]], [[Amt Zwickau]]; † [[11. März]] [[1918]] in [[Gesau]] bei [[Glauchau]]) war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker. Er war von 1881 bis 1918 [[Mitglied des Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichtagsabgeordnete 1903.jpg|mini|SPD-Reichstagsabgeordnete aus Sachsen von 1903. Karl Wilhelm Stolle in der mittleren Reihe zweiter von unten.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule in [[Frankenhausen (Crimmitschau)|Frankenhausen]] erlernte Stolle die Gärtnerei. Er reiste als Gärtnergehilfe durch Deutschland, die [[Niederlande]], [[Polen]] und [[Russland]]. Zwischen 1862 und 1879 war er Besitzer einer Handelsgärtnerei in [[Crimmitschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat bereits zu Beginn der 1860er Jahre in die [[Arbeiterbildungsverein|Arbeiterbildungsbewegung]] ein. Seit 1866 war er Mitglied der [[Sächsische Volkspartei|sächsischen Volkspartei]] und seit 1869 der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|SDAP]], seit 1875 der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1875)|SAPD]] und schließlich der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. Er gehörte zu den Gründern der „Internationalen Gewerksgenossenschaft der Manufaktur-, Fabrik- und Handarbeiter.“ Von 1869 bis 1916 war er Delegierter mehrerer sozialdemokratischer Parteitage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit anderen gründete er die Genossenschaftsdruckerei Stolle, Schlegel &amp;amp; Comp. Diese gab die Zeitung „Crimmitschauer Bürger- und Bauernfreund“ heraus. Im Zuge des [[Sozialistengesetz]]es wurde die Zeitung unterdrückt. Damit wurde auch die Druckerei ruiniert und auch Stolles Gärtnerei wurde in den Ruin getrieben. Danach war er ab 1880 als Gastwirt in [[Gesau]] tätig und bewirtschaftete den &amp;#039;&amp;#039;Schönburger Hof&amp;#039;&amp;#039;. Dort gehörte er zwischen 1886 und 1907 dem Gemeinderat an. Zwischen 1885 und 1897 gehörte er dem [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|sächsischen Landtag]] an. Nach vergeblichen Kandidaturen für den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gehörte er dem Parlament von der 8. bis zur 15. Legislaturperiode (1881 bis 1918) an. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] lehnte er die Politik der Parteiführung ab und war 1916 Mitglied der [[Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft|Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft]] und gehörte ab 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolle starb am Vormittag des 11. März 1918 und wurde in Gesau am 15. März mit „Grabrede“ beerdigt. Er hinterließ „Frau und vier Kinder“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Eintrag 1918, S. 174 Nr. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabstein auf dem Friedhof der [[St.-Andreas-Kirche (Gesau)|St.-Andreas-Kirche]], der noch heute erhalten ist, trägt die Aufschrift: {{Zitat|Ruhestätte. Auguste Stolle geb. Wagner geb. 10. 11. 1852 gest. 20. 5. 1922; Wilhelm Stolle. Mitglied des Reichstags. geb. 19. 12. 1842 gest. 11. 3. 1918|Grabstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Stolle (1842–1918)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 303–304.&lt;br /&gt;
* R. Schauer: &amp;#039;&amp;#039;Stolle, Karl Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 447–448.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133562549}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop|Wilhelm Stolle|210420}}&lt;br /&gt;
* {{Biokand|Wilhelm Stolle|210420}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Wilhelm Stolle|2425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133562549|VIAF=62740953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolle, Karl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Gewerkschaftsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolle, Karl Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stolle, Wilhelm &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher sozialdemokratischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenhausen (Crimmitschau)|Frankenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gesau]] bei [[Glauchau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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