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	<title>Karl Wilhelm Fricke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:26:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lutheraner: korr</title>
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		<updated>2026-03-19T17:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Wilhelm Fricke - 2011.jpg|mini|Karl Wilhelm Fricke in seinem Arbeitszimmer, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Fricke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1929]] in [[Stadt Hoym/Anhalt|Hoym]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Publizist]] und Herausgeber mehrerer Standardwerke über Widerstand und staatliche [[Unterdrückung|Repressionen]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er gehört zu mehreren hundert Personen, die das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) [[Liste von der Staatssicherheit der DDR entführter Personen|gewaltsam in die DDR entführte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Über 700 Menschen wurden vom Westteil Berlins in den Ostteil [[Entführung|verschleppt]], siehe Falco Werkentin: Recht und Justiz im SED-Staat, 2. Auflage, 1998, ISBN 3-89331-344-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Deutschlandfunk]] war Fricke Redakteur für Ost-West-Angelegenheiten und prägte maßgeblich die politische Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Hintergrund (Hörfunksendung)|Hintergrund]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Der Vater ===&lt;br /&gt;
Als erst Sechzehnjähriger erlebte er, wie das [[Innenministerium der UdSSR|Volkskommissariat für innere Angelegenheiten (NKWD)]] der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungsmacht]] im Juni 1946 seinen Vater, Karl Oskar Fricke, verhaftete. Dieser arbeitete als Lehrer, Journalist und Fotograf und hatte in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] in der Kleinstadt Hoym als Presseamtsleiter und stellvertretender Propagandaleiter der [[NSDAP-Ortsgruppe]] gearbeitet, war außerdem im [[NS-Lehrerbund]] und schrieb Artikel in dessen Lehrerzeitung. Karl Oskar Fricke wurde 1946 in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] festgenommen und 1950 im Rahmen der [[Waldheimer Prozesse]] zu zwölf Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Er starb 1952 im [[Zuchthaus Waldheim]] an den Folgen einer Ruhr- und Grippeepidemie.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karl Wilhelm Fricke im Interview mit [[Ilko-Sascha Kowalczuk]]. In: Karl Wilhelm Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Der Wahrheit verpflichtet.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2000, S. 13–115. Online auszugsweise verfügbar in [[Geschichte betrifft uns]] 1/2006, {{Webarchiv|url=http://www.buhv.de/download/beispielseite/41-0601b.pdf |wayback=20070928190044 |text=PDF, 267 kB   }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Sohn, Karl Wilhelm Fricke, prägte diese Erfahrung. Er weigerte sich, in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-gesteuerte [[Freie Deutsche Jugend]] einzutreten, was die Chancen auf ein Studium verringerte. Er arbeitete kurze Zeit an der Schule, an der schon sein Vater unterrichtet hatte, als Aushilfslehrer für Russisch. Infolge der [[Denunziation]] einer Kollegin, er habe sich SED-kritisch geäußert, wurde Karl Wilhelm Fricke am 22. Februar 1949 [[Politische Haft (DDR)|verhaftet]]. Er konnte jedoch aus dem Polizeigewahrsam entkommen und über die [[innerdeutsche Grenze]] in den Westen fliehen. Nach seiner Flucht studierte er bis 1953 in [[Wilhelmshaven]] an der [[Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft]] [[Politikwissenschaft]]. Dann ging Fricke nach [[West-Berlin]], um an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] das Studium fortzusetzen und begann journalistisch zu arbeiten. Seine Beiträge für Presse und Rundfunk, in denen er unter anderem Informationen der [[Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit]] und des [[Untersuchungsausschuss Freiheitlicher Juristen|Untersuchungsausschusses freiheitlicher Juristen]] verarbeitete, widmeten sich vorwiegend der Verfolgung Oppositioneller in der DDR durch deren Justizorgane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entführung ===&lt;br /&gt;
Das MfS beobachtete Frickes Publikationen sehr genau und stufte sie als hochgradig schädlich für die DDR ein und entschied, ihn in einer geheimen Operation nach [[Ost-Berlin]] zu entführen. Es ließ Fricke im Rahmen seiner journalistischen Recherchen auf den vermeintlichen Journalisten „Kurt Maurer“ stoßen, der als [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunist]] von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in ein [[Konzentrationslager|KZ]] gebracht und nach dem Krieg vom NKWD im [[Speziallager Sachsenhausen]] inhaftiert worden war. Fricke interessierte sich für diese komplexe Biografie und hielt deswegen lose Kontakt mit dem vermeintlichen DDR-Kenner und -Kritiker. Am 1. April 1955 ließ er sich von Maurer und dessen Frau in eine Wohnung im Bezirk [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] locken, die angeblich ihre war. In Wirklichkeit hatte das MfS die Wohnung verdeckt angemietet. Maurers Ehefrau bot Fricke ein Glas mit „Scharlachberg-Meisterbrand“ an, in dem sie zuvor Schlaftabletten aufgelöst hatte. Fricke fühlte sich unwohl, wollte ein Taxi rufen, verlor das Bewusstsein und wurde in Haft genommen. Kurt Maurer hatte Fricke zwar nicht über seine eigene Biografie belogen, jedoch den Namen geändert: Er hieß in Wirklichkeit Kurt Rittwagen und das MfS führte ihn als Mitarbeiter [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] „Fritz“. Fricke, damals 25 Jahre alt, lief beim MfS unter „Student“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage vor der Entführung hatte ein „Hptm. Buchholz“ die dafür entscheidende Einschätzung in einer Aktennotiz des MfS festgehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Betr: Fricke. Die feindliche Tätigkeit von Fricke besteht darin, dass er durch Personen aus der DDR Unterlagen und Material über führende Funktionäre der Partei, Wirtschaft und Verwaltung erhält. […] Des Weiteren schreibt Fricke Artikel für die westdeutsche Presse. Durch die Festnahme Frickes soll erreicht werden, die Methoden unserer Feinde erkennen zu lernen, mit denen es ihnen teilweise gelungen ist, in den Besitz des oben geschilderten Materials zu kommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;BStU-Akte ZA, AOP 22/67, Bd. V, Blatt 207 vom 28. März 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Wilhelm Fricke - Haftbeschluss 1955.jpg|mini|Haftbeschluss gegen Fricke, 1955, unterschrieben von [[Erich Mielke]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimprozess ===&lt;br /&gt;
Es folgten 15 Monate lang Verhöre im  [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen#Zentrales Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, „U-Boot“ (1951–1960) und „Neubau“ (1960–1989)|zentralen Untersuchungsgefängnis des MfS]] in [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen|Berlin-Hohenschönhausen]]. Karl Wilhelm Fricke war die meiste Zeit in einer Einzelzelle des &amp;#039;&amp;#039;U-Boots&amp;#039;&amp;#039; ohne natürliches Licht im Keller des Gebäudes untergebracht. Das [[Oberstes Gericht der DDR|Oberste Gericht der DDR]] unter Vorsitz von [[Walter Ziegler (Richter)|Walter Ziegler]] verurteilte ihn in einem Geheimprozess im Juli 1956 wegen „[[Kriegs- und Boykotthetze]]“ zunächst zu 15, dann zu vier Jahren Zuchthaus, die er im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] und in der [[Haftanstalt Bautzen II|Sonderhaftanstalt Bautzen II]] in Einzelhaft verbringen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Journalistische Karriere ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung 1959 ging Fricke nach [[Hamburg]] und nahm seine Arbeit als freier Journalist und Publizist wieder auf. Mit seinem Wechsel nach [[Köln]] wurde er 1970 (bis 1994) leitender Redakteur beim Deutschlandfunk. Das MfS beobachtete ihn weiter. In einem internen Papier von 1985 hieß es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Fricke fungiert beim ‚[[Deutschlandfunk]]‘ als Leiter der ‚Ost-West-Redaktion‘. In seinen Beiträgen und Kommentaren verleumdet und entstellt er die politischen Verhältnisse in der DDR (Partei- und Staatsführung, Justiz und Strafvollzug). Seine Bücher über das MfS verfolgen das Ziel, das sozialistische Sicherheitsorgan der DDR international zu diskreditieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;BStU, MfS, ZA, HA II/13-322, Bl. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Wilhelm Fricke mit seinem Buch Akten-Einsicht - 2011.jpg|mini|Fricke mit seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Akten-Einsicht&amp;#039;&amp;#039;, 2011]]&lt;br /&gt;
Frickes Bücher gelten heute als Standardwerke in den Bereichen [[Opposition und Widerstand in der DDR]], Strafjustiz und Staatssicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche z.&amp;amp;nbsp;B. [[Eckhard Jesse]]: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie in Deutschland: Diagnosen und Analysen&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und eingeleitet von Uwe Backes und Alexander Gallus, 2008, ISBN 978-3-412-20157-9, S. 156, oder: [[Torsten Diedrich]], [[Hans Ehlert]], [[Rüdiger Wenzke]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste der Partei. Handbuch der bewaffneten Organe der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links, Berlin 1998, ISBN 3-86153-160-7, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der DDR-Forscher Johannes Kuppe, Schüler von [[Peter Christian Ludz]] und später Kollege Frickes beim Deutschlandfunk, nannte Fricke den&lt;br /&gt;
:„Papst für Widerstand und Opposition und Unterdrückung. Fricke hat das Thema Repression in der DDR tatsächlich allein abgedeckt. Was zu sagen war, hat Fricke publiziert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Interviewäußerung von Johannes Kuppe, zitiert bei [[Jens Hüttmann]]: &amp;#039;&amp;#039;DDR-Geschichte und ihre Forscher. Akteure und Konjunkturen der bundesdeutschen DDR-Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Metropol, Berlin 2008, S. 257, ISBN 3-938690-83-6. Kuppe bezieht sich insbesondere auf Publikation Frickes bis 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren war Fricke Sachverständiger in zwei [[Enquête-Kommission]]en des Bundestages, zunächst zur [[Enquete-Kommission „Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur“|&amp;#039;&amp;#039;Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;]] und anschließend zur [[Enquete-Kommission „Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit“|&amp;#039;&amp;#039;Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit&amp;#039;&amp;#039;]]. Fricke war langjähriger Vorsitzender des Beirats der Stiftung [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]] sowie des Fachbeirates Gesellschaftliche Aufarbeitung der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Beharrlich&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. Mai 2017, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Beiträge zur Geschichte des Widerstandes in der DDR verlieh ihm die [[Freie Universität Berlin]] 1996 die Ehrendoktorwürde. 2001 erhielt er das [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse.&lt;br /&gt;
2010 wurde er vom Förderverein der Gedenkstätte Berlin‑Hohenschönhausen mit dem [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen#Förderverein|Hohenschönhausen‑Preis]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.foerderverein-hsh.de/hshpreis.html|title=Gedenkstätte|publisher=|accessdate=2013-10-19|archiveurl=https://web.archive.org/web/20150213185234/http://www.foerderverein-hsh.de/hshpreis.html|archivedate=2015-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl-Wilhelm-Fricke-Preis ==&lt;br /&gt;
Im Juni 2017 erhielt Karl Wilhelm Fricke den von der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]] in Berlin erstmals vergebenen [[Karl-Wilhelm-Fricke-Preis]], er ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde von seiner Tochter entgegengenommen. Gestiftet wurde der Preis von [[Burkhart Veigel]], langjähriger Fluchthelfer für DDR-Bürger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/karl-wilhelm-fricke-preis-6351.html &amp;#039;&amp;#039;Karl-Wilhelm-Fricke-Preis&amp;#039;&amp;#039;]. Information der Bundesstiftung Aufarbeitung zum Preis und zum Preisträger, abgerufen am 20. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uokg.de/workuta/Karl_Wilhelm_Fricke_Vortrag_5-7-2011_Halle.pdf | wayback=20160305012852 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der frühe Widerstand in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039;}}. Vortrag am 5. Juni 2011 in Halle auf der Tagung ehemaliger Workuta-Häftlinge.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Desinformation und selektive Wahrheit. Stasi-Geschichtsrevisionismus in der Offensive&amp;#039;&amp;#039;; und: mit [[Roger Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der „Tag X“ und die Staatssicherheit: 17. Juni 1953. Reaktionen und Konsequenzen im DDR-Machtapparat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze im Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2008&amp;#039;&amp;#039;. Berlin. Aufbau-Verlag, S. 248–260 [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/abstract-karl-wilhelm-fricke-2008-2099.html bundesstiftung-aufarbeitung.de].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsrevisionismus aus MfS-Perspektive. Ehemalige Stasi-Kader wollen ihre Geschichte umdeuten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 39 (2006), Nr. 3, S. 490–496. {{Webarchiv | url=http://en.stiftung-hsh.de/downloads/CAT_212/DA_2006_3_490-496.pdf | wayback=20130627050211 | text=Online}} im Internet-Archiv.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bpb.de/apuz/27597/die-nationale-dimension-des-17-juni-1953?p=all Die nationale Dimension des 17. Juni 1953]&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2003.&lt;br /&gt;
* mit [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]]: [http://books.google.de/books?id=rlRT_8cq56gC&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR&amp;#039;&amp;#039;.] München 2002.&lt;br /&gt;
* mit Silke Klewin: &amp;#039;&amp;#039;Bautzen II. Sonderhaftanstalt unter MfS-Kontrolle 1956 bis 1989 ; Bericht und Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer, Leipzig 2001, ISBN 3-378-01056-8.&lt;br /&gt;
* mit [[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: [http://books.google.de/books?id=XGFZeQwYOyEC&amp;amp;pg=PA0 &amp;#039;&amp;#039;Der Wahrheit verpflichtet – Texte aus fünf Jahrzehnten zur Geschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;.] Berlin 2000 (mit einer Bibliographie der wichtigsten Schriften von Fricke sowie einer Audio-CD mit einigen seiner Beiträge aus dem Deutschlandfunk sowie einem hundertseitigen Interview zu seinem Leben und Werk).&lt;br /&gt;
* mit Roger Engelmann: [http://books.google.de/books?id=JvhCmDlSvCcC&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Konzentrierte Schläge&amp;#039;&amp;#039;.] Berlin 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akten-Einsicht. Rekonstruktion einer politischen Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Analysen und Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Reihe des Bundesbeauftragten. Band 2). 4., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Ch. Links Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-86153-099-6 ([https://www.bundesarchiv.de/publikationen/publikation/akten-einsicht/ Bundesarchiv, Publikationen, Akten-Einsicht]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die DDR-Staatssicherheit. Entwicklung, Strukturen, Aktionsfelder&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR. Ein politischer Report&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1984.&lt;br /&gt;
* mit Gerhard Finn: &amp;#039;&amp;#039;Politischer Strafvollzug&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und Justiz in der DDR. Zur Geschichte der politischen Verfolgung 1945–1968&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1979&amp;lt;ref&amp;gt;Entstehungsgeschichte und Rezension siehe [[Der Spiegel]] 12/1980 ([https://www.spiegel.de/politik/kurzer-prozess-a-b8b6903f-0002-0001-0000-000014319157 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; (broschiert: Wissenschaft und Politik, 1992). ISBN 978-3-8046-8568-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warten auf Gerechtigkeit. Kommunistische Säuberungen und Rehabilitierungen&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Botschaft des Widerstands im Deutschland der Diktaturen&amp;#039;&amp;#039;, in: europäische ideen, Heft 100, S. 37–41, Andreas W. Mytze (Hrsg.), mylet druck, Dransfeld 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Radio-Sendungen von Karl Wilhelm Fricke in &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk Hintergrund&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/vor-50-jahren-stasi-aktion-enten.724.de.html?dram:article_id=98207 &amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren: Stasi-Aktion „Enten“ – Der Schauprozess gegen so genannte RIAS-Agenten in Ostberlin&amp;#039;&amp;#039;] vom 24. Juni 2005&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/anklage-staatsverrat-100.html  &amp;#039;&amp;#039;Anklage: Staatsverrat – Vor 50 Jahren: Der Harich-Prozess in Ostberlin&amp;#039;&amp;#039;] vom 9. März 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;TV-Sendungen von Karl Wilhelm Fricke&lt;br /&gt;
* [https://www.imdb.com/title/tt25406222/ &amp;#039;&amp;#039;SBZ - Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;], Dokumentation von Karl Wilhelm Fricke (Drehbuch), BR vom 6. September 1986, 72 Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118693360}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.stiftung-hsh.de/page.php?cat_id=CAT_1&amp;amp;con_id=CON_1124&amp;amp;page_id=573&amp;amp;subcat_id=CAT_1&amp;amp;recentcat=&amp;amp;back= | wayback=20070927041653 | text=&amp;#039;&amp;#039;Peter Steinbach: Streiter für Freiheit und Klarheit&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.konservativ.de/hvd/hvd_ehre.htm | wayback=20070927202610 | text=&amp;#039;&amp;#039;Auszug aus der Dankesrede nach Erhalt der Ehrendoktorwürde&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/der-deutschlandfunk-war-rundfunk-im-kalten-krieg.1295.de.html?dram:article_id=272852 &amp;#039;&amp;#039;Der Deutschlandfunk war Rundfunk im Kalten Krieg&amp;#039;&amp;#039;], Interview mit Karl Wilhelm Fricke in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen im Gespräch&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutschlandfunk]]s am 25. Juli 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/archiv/aktenbestaende/karl-wilhelm-fricke Vorlass von Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118693360|LCCN=n82108186|VIAF=41848424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fricke, Karl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutschlandradio)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fricke, Karl Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Opfer der SED-Diktatur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Hoym/Anhalt|Hoym]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lutheraner</name></author>
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