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	<title>Karl Wilhelm Berkhan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl-Wilhelm Berkhan.jpg|mini|Karl-Wilhelm Berkhan (1971)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm „Willi“ Berkhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1915]] in [[Hamburg]]; † [[9. März]] [[1994]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Lehrer]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war Mitglied der [[Hamburger Bürgerschaft]], des [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Deutschen Bundestages]] und des [[Mitglied des Europäischen Parlaments|Europäischen Parlaments]]. Von 1969 bis 1975 [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]] und von 1975 bis 1985 [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Berkhan wurde 1915 als Sohn eines Bürovorstehers in [[Hamburg-Eimsbüttel]] geboren. Von 1925 bis 1931 besuchte er das [[Wilhelm-Gymnasium (Hamburg)|Wilhelm-Gymnasium]] in Hamburg. Nach der [[Mittlere Reife|mittleren Reife]] absolvierte er eine mehrjährige Maschinenbaulehre und besuchte von 1935 bis 1937 die Höhere Technische Staatslehranstalt Hamburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab KW Berkhan FriedhofOhlsdorf (2).jpg|mini|hochkant|Familiengabstein &amp;#039;&amp;#039;Berkhan&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Danach wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen. 1939 trat er in das Fliegerausbildungsregiment in Oschatz in die [[Wehrmacht]] ein. Danach war er als Flugzeugmotorenschlosser in der Kriegswirtschaft tätig. 1941 wurde er mit dem [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Zuletzt bekleidete er den Dienstgrad eines [[Oberleutnant]]s. 1942 erfolgte die Übernahme in die Beamtenlaufbahn der Wehrmacht. 1944 wurde er zum Fliegeroberingenieur befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war er kurzzeitig Kriminalbeamter in Hamburg und besuchte von 1945 bis 1947 das Berufspädagogische Institut Hamburg. Ab 1947 war er Gewerbeoberlehrer in Hamburg. Von 1947 bis 1953 studierte er [[Erziehungswissenschaft]]en an der [[Universität Hamburg]]. Über den [[Zweiter Bildungsweg|zweiten Bildungsweg]] wurde er Berufsschullehrer ([[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundeswehr bekleidete er den Dienstgrad eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berkhan war verheiratet. Seit der Studienzeit war er mit [[Helmut Schmidt]] befreundet. Am [[Brahmsee]], dem Feriendomizil Schmidts, waren Berkhan und Schmidt Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Wilhelm Berkhan wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] in Hamburg im Planquadrat L 14 südlich der &amp;#039;&amp;#039;Cordesallee&amp;#039;&amp;#039; und westlich der &amp;#039;&amp;#039;Ringstraße&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhof-hamburg.de/besucher/prominente/ Prominenten-Gräber]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Schon in der [[Weimarer Republik]] gehörte Berkhan der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] an. Nach 1945 beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD in Hamburg. 1946 war er Mitbegründer des [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbundes]] (SDS). Berkhan gehörte zum Distrikt (Ortsverein) Fuhlsbüttel. Von 1949 bis 1954 war er Kreisvorsitzender der SPD [[Bezirk Hamburg-Nord|Hamburg-Nord]]. In dieser Zeit verzeichnete der SPD-Kreis über 10.000 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Westendorf: &amp;#039;&amp;#039;SPD Kreis Hamburg-Nord / Jahresbericht 1976/77&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. SPD-Kreis Hamburg-Nord&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1957 gehörte Berkhan der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1957|1957]] bis zu seiner Mandatsniederlegung am 19. März 1975 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] ([[Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona|Wahlkreis 13]] (Altona)). Hier war er von 1967 bis 1969 Vorsitzender des Arbeitskreises „Sicherheitsfragen“ der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und stellvertretender Vorsitzender des [[Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages|Verteidigungsausschusses]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berkhan ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] Hamburg-Altona in den Bundestag eingezogen, zuletzt mit 57,3 % der [[Erststimme|Erststimmen]]. Sein [[Nachrücker|Nachfolger]] war [[Siegfried Röhlig]] bis 1976 und [[Horst Gobrecht]] von [[Bundestagswahl 1976|1976]] bis 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 11. November 1959 bis zum 29. November 1961 gehörte er außerdem dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 1969 wurde Berkhan als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Willy Brandt]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Nach seiner Wahl zum Wehrbeauftragten schied er am 19. März 1975 aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 19. März 1975 bis zum 19. März 1985 war Berkhan Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages. Er war ursprünglich nicht die erste Wahl der SPD für dieses Amt gewesen. Als sich aber der eigentliche SPD-Kandidat [[Werner Buchstaller]] gegen den [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Kandidaten [[Leo Ernesti]] nicht durchsetzen konnte (beide bekamen nicht die erforderliche Mehrheit der Mitglieder des Bundestages), nominierte die SPD-Fraktion Berkhan. Er erhielt dann 418 von 464 abgegebenen Stimmen, da die CDU nunmehr auf einen eigenen Kandidaten verzichtet hatte und zum Großteil für Berkhan stimmte. Als Wehrbeauftragter mahnte Berkhan, dass die Diskussion um die [[Innere Führung]] der [[Bundeswehr]] nicht zum Selbstzweck werden dürfe. Die Truppenpraxis müsse weiter an den ideellen Anspruch angenähert werden. Mit der Novellierung des [[Gesetz zu Artikel 45b des Grundgesetzes|Gesetz über den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages]] im Jahr 1982 wurde das Büro des Wehrbeauftragten organisationstechnisch in die [[Verwaltung des Deutschen Bundestages|Bundestagsverwaltung]] eingegliedert. Sein Nachfolger als Wehrbeauftragter wurde der CDU-Politiker [[Willi Weiskirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrendoktorwürde der [[Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg|Hochschule der Bundeswehr Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Udo Kempf]], [[Herbert Uppendahl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Ombudsmann. Der Bürgerbeauftragte von Rheinland-Pfalz unter Berücksichtigung von Petitionsinstanzen in Europa und Nordamerika&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1986, ISBN 978-3-663-09851-5, 76–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Brandt I]] – [[Kabinett Brandt II]] – [[Kabinett Schmidt I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf J. Schlaffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wehrbeauftragte 1951 bis 1985. Aus Sorge um den Soldaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 5). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-58025-9, S. 349–351.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Berkhan. Ein Pionier deutscher Sicherheitspolitik nach 1945. Beiträge zu einer politischen Biographie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit e.&amp;amp;nbsp;V. (WIFIS)&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 21). Mit einem Vorwort von [[Helmut Schmidt]], Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-394-9.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009627|||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 23/1994 vom 30. Mai 1994 (st) Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 44/2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl-Wilhelm Berkhan}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123629241}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/parlament/wehrbeauftragter/amtstraeger/berkhan-250884 Karl-Wilhelm Berkhan] beim [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/3f99fe61-6e63-4000-8096-1f42dddb6bdb/ Nachlass Bundesarchiv N 688]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123629241|LCCN=n/79/78047|VIAF=42750447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berkhan, Karl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbeauftragter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsschullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berkhan, Karl Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berkhan, Willi (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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