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	<title>Karl Widmaier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Widmaier&amp;diff=878308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-12-27T22:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Fußzeile = Die Evangelisten Matthäus und Markus, Lukas und Johannes, Holzschnitte von 1925.&lt;br /&gt;
 | Breite   = 120&lt;br /&gt;
 | Bild1    = Karl Widmaier Matthäus.jpg&lt;br /&gt;
 | Bild2    = Karl Widmaier Markus.jpg&lt;br /&gt;
 | Bild3    = Karl Widmaier Lukas.jpg&lt;br /&gt;
 | Bild4    = Karl Widmaier Johannes.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Johann Widmaier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1886]] in [[Haigerloch]]; † [[2. November]] [[1931]] in [[Hechingen]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]], daneben bildender [[Künstler]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn des Rechnungsrats Sebastian Widmaier und dessen Frau Katharina Widmaier geb. Wild besuchte die bekannten Bildungsstätten der Zisterzienser in [[Territorialabtei Wettingen-Mehrerau|Mehrerau]] am Bodensee und der Benediktiner in [[Kloster Metten|Metten]] (Niederbayern). Längere Zeit wohnte die Familie in [[Wiesbaden]]; am dortigen humanistischen Gymnasium legte Widmaier die Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er Philologie mit den Fächern Deutsch, Französisch und Latein an den Universitäten [[Straßburg]], [[Genf]], [[Paris]], [[Berlin]] und [[Bonn]]. Private Studien führten ihn im Sommer 1911 nach [[Rom]]; 1912 absolvierte er die Turnlehrerprüfung in [[Bezirk Spandau|Spandau]], im Frühjahr 1914 die Staatsprüfung an der Universität Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsanbruch 1914 wurde er als Ersatzreservist eingezogen und diente in der [[Champagne]], an [[Mosel]] und [[Maas]]. 1917 wurde er aus der Front zurückgezogen und musste sich in [[Tübingen]] einer schweren Magenoperation unterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widmaier wurde aus dem Heeresdienst entlassen und trat in den höheren Schuldienst ein, zunächst in [[Barmen]], dann in [[Elberfeld]]; nach kurzer Krankheit war er Hauslehrer auf dem Rittergut [[Heiligenroda]] in der Rhön; von 1918 bis zu seinem Tod gehörte er dem Lehrkörper des [[Gymnasium  Hechingen|Staatlichen Realreformgymnasiums in Hechingen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 promovierte er an der Universität Tübingen zum Doktor der Philosophie mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die ästhetischen Ansichten [[Johann Gottfried Herder|Herders]] in seinem kritischen Wäldchen und ihre Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. 1927 wurde er zum Studienrat ernannt. Eine Italienreise im Sommer 1928 gab künstlerische Anregungen. In [[Heidelberg]] erfolgte eine zweite Magenoperation, aber sein Leiden verschlimmerte sich weiter; vierundvierzigjährig starb er an einer Magennervenlähmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1921 war Karl Widmaier mit Elisabeth Widmaier geb. Buchholz verheiratet; drei Söhne gingen aus der Ehe hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zollerheimat. Beilage der hohenzollerischen Blätter für zollerische Heimat- und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jahrgang. Hechingen 1932 (S. 57–60).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Widmaier pflegte engen Kontakt mit dem Privatgelehrten [[Hans Kayser (Musikwissenschaftler)|Hans Kayser]] und den Schriftstellern [[Anton Gabele]] und Johannes Schmid. Die vier schrieben sich vierteljährliche Berichte, die im Nachlass Kaysers vorliegen. Die Kaysersche Druckerei veröffentlichte Widmaiers Drama &amp;#039;&amp;#039;Der Diktator&amp;#039;&amp;#039;. Für die von Kayser herausgegebene und im Insel-Verlag erschienene Reihe &amp;#039;&amp;#039;Der Dom – Bücher deutscher Mystik&amp;#039;&amp;#039; widmete sich Widmaier den Schriften [[Johann Georg Hamann]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Haase: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kayser. Ein Leben für die Harmonik der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Basel/Stuttgart 1968 (S. 37/41/44).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein künstlerischer Nachlass besteht aus Schauspielen, Romanen, Novellen und Gedichten, aus Holz- und Linolschnitten, Zeichnungen und Gemälden, aus Vokal- und Instrumentalmusik. 1930 begann er den Fragment gebliebenen, auf drei Bände angelegten Roman &amp;#039;&amp;#039;Peter Baumann&amp;#039;&amp;#039;, der weit über seinen Erstling &amp;#039;&amp;#039;Erzberger&amp;#039;&amp;#039; hinausgreifen sollte; geplant war die Darstellung eines Jahrzehnts demokratischer Entwicklung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zollerheimat. Beilage der hohenzollerischen Blätter für zollerische Heimat- und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jahrgang. Hechingen 1932 (S. 66–68).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die veröffentlichten Werke ==&lt;br /&gt;
=== Dramen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Diktator&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Marien&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimatspiele ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Narrenspiel der Stadt Hechingen&amp;#039;&amp;#039;. Hechingen 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Oettinger&amp;#039;&amp;#039;. Hechingen 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ulrichsprung&amp;#039;&amp;#039;. München 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mechtild von Hohenberg&amp;#039;&amp;#039;. Haigerloch 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzberger. Ein Kulturroman der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Dillingen/München 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der bronzene Gott. Roman aus dem kommunistischen Ungarn&amp;#039;&amp;#039;. Dillingen/München 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Erbe von Herrenroda. Roman aus dem Zusammenbruch des alten Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Dillingen/München 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novellen und Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrn von Balsacs Lieben und Sterben&amp;#039;&amp;#039;. Hechingen 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Weckenmanns Arbeiten in Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. Eßlingen 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vera&amp;#039;&amp;#039;. Koblenz 1930.&lt;br /&gt;
* Kritiken über Theater, Musik und bildende Kunst (unterschrieben mit K. W. oder Dr. K. W.). Hechingen 1922–1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitka&amp;#039;&amp;#039; (veröffentlicht unter dem Namen Maler Haide). Berlin/Leipzig 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung und Auswahl ===&lt;br /&gt;
* Johann Georg Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1921. Faksimile-Ausgabe Frankfurt am Main 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalmusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verirrte Jäger&amp;#039;&amp;#039; für Singstimme mit Klavierbegleitung, Gedicht von [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]]. Leipzig 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Loreley&amp;#039;&amp;#039; für Singstimme mit Klavierbegleitung, Gedicht von Eichendorff. Leipzig o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zollerlied&amp;#039;&amp;#039; für drei gleiche Stimmen, Text vom Komponisten. Breslau 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zollerlied&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor, Text vom Komponisten. Breslau 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzschnitte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutter und Kind&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Lukas&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Sonnenaufgang&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Schifflein im Sturm&amp;#039;&amp;#039;. Regensburg 1932.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zollerheimat. Beilage der hohenzollerischen Blätter für zollerische Heimat- und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 1. Jahrgang. Hechingen 1932 (S. 71/72).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117338842}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/117338842/Widmaier+Karl+Johann Widmaier, Karl Johann]&amp;#039;&amp;#039; im Informationsportal LEO-BW des Landesarchivs Baden-Württemberg (aufgerufen am 19. Juni 2022).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.uibk.ac.at/germanistik/histrom/cgi/wrapcgi.cgi?wrap_config=hr_au_all.cfg&amp;amp;nr=30070 Karl Widmaier]&amp;#039;&amp;#039; in der Datenbank des Projekts Historischer Roman an der Universität Innsbruck (aufgerufen am 19. Juni 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117338842|LCCN=n89638832|VIAF=21287181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Widmaier, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hechingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hohenzollernsche Lande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Haigerloch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Widmaier, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Widmaier, Karl Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, daneben bildender Künstler und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haigerloch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hechingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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