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	<title>Karl Wernecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:48:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Wernecke&amp;diff=2395824&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ortssucher: Einzelnachweis korrigiert nach Auskunft des Stadtarchivs Stendal</title>
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		<updated>2025-06-16T14:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis korrigiert nach Auskunft des Stadtarchivs Stendal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wernecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1885]] in [[Wartenburg (Kemberg)|Wartenburg]]; † [[November]] [[1945]] im sowjetischen [[Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen]]) war ein deutscher Kommunalpolitiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karl Wernecke wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus mit mehreren Geschwistern heran. Seine Eltern waren der Pfarrer Gustav Ernst Wernecke (1842–1930) und Johanna, geb. Brunner (1851–1921). Er war verheiratet mit Gertrud Prause (1888–1968).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Johanna Wernecke. Tagebücher 1867-1896. Akire Verlag, 1993 |Hrsg=Podolsky, Sabine. |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Wernecke erhielt seine Schulausbildung an der [[Landesschule Pforta]] bei Naumburg. Nach sechs Semestern Studium des Rechts absolvierte er 1907 die Referendarprüfung am [[Oberlandesgericht Naumburg]] und 1912 die große juristische Staatsprüfung in [[Berlin]]. Bereits 1910 wurde er an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] zum [[Dr. iur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Karl Wernecke|Titel=Anfechtungsrecht und Widerspruchsklage. Dissertation der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=C. A. Kaemmerer|Ort=Halle an der Saale|Datum=1909|Seiten=|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Berufserfahrungen ==&lt;br /&gt;
Erste Anstellungen im Kommunaldienst erhielt er in [[Eisleben]] und [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Im Mai 1914 trat Wernecke die Stelle des zweiten Bürgermeisters in [[Stendal]] an, von März 1915 bis 1918 nahm er jedoch als [[Leutnant]] und Bataillonsadjutant am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Ab 1919 war er wieder als zweiter Bürgermeister in Stendal tätig. Wernecke begründete unter anderem die Volkshochschule, wirkte bei der Schaffung des [[Theater der Altmark|Theaters der Altmark]] mit und engagierte sich im  Altmärkischen Museumsverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberbürgermeister in Stendal ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 übernahm Wernecke den Posten des [[Oberbürgermeister]]s von Stendal. Vor 1933 war Wernecke Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] und der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Goldenen Krone&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Machtergreifung]] am 20. April 1933 beantragte Wernecke erfolglos eine Mitgliedschaft in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Im November 1933 trat er in die [[Sturmabteilung|SA]] ein, die ihn im April 1934 wegen seiner [[Geschichte der Freimaurerei#1933–1945 Schikanen und endgültiges Verbot|Freimaurerzugehörigkeit]] wieder ausschloss. 1940 zählte er zu den Mitbegründern der [[Winckelmann-Gesellschaft]]. Im Jahr 1941 trat Wernecke der NSDAP bei. In der SA rückte er zum [[SA-Sturmführer|Sturmführer]] auf. Als sich am 12. April 1945 die [[United States Army|US-Armee]] Stendal näherte, erteilte Wernecke als Oberbürgermeister die Anweisung, überall weiße Fahnen zu hissen und übergab die Stadt am Folgetag den Amerikanern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/stendal/616676_Der-Gluecksfall-fuer-die-Stadt-vor-65-Jahren.html Der Glücksfall für die Stadt vor 65 Jahren]&amp;#039;&amp;#039;. [[Volksstimme.de]] vom 14. April 2020, abgefragt am 14. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wiehle: &amp;#039;&amp;#039;Altmark-Persönlichkeiten. Biographisches Lexikon der Altmark, des Elbe-Havel-Landes und des Jerichower Landes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Dr. ziethen verlag, Oschersleben 1999, ISBN 3-932090-61-6, S. 184f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür verurteilte ihn der zuständige [[Gauleiter]] zum Tode, doch kam das Urteil wegen der Kriegslage nicht zur Vollstreckung. Wernecke blieb im amerikanisch besetzten Stendal weiterhin Oberbürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung und Tod ==&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang Stendals an die [[Sowjetische Besatzungszone]] (SBZ) verhaftete die sowjetische Geheimpolizei [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] Wernecke am 1. Juli 1945 und verbrachte ihn am 4. August ins [[Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen]]. Im November 1945 verstarb Wernecke dort an einer Sepsis. Die Besatzungsmacht gab weder eine Anklage gegen ihn bekannt, noch die Todesnachricht. Dieses Schicksal teilte er beispielsweise mit den Oberbürgermeistern von [[Freiberg]], [[Werner Hartenstein (Politiker)|Werner Hartenstein]], und von [[Wurzen]] und [[Armin Graebert]]. Diese hatten ebenfalls als Bürgermeister ihre Städte kampflos übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anfechtungsrecht und Widerspruchsklage. Dissertation der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;. C.A. Kaemmerer, Halle an der Saale 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Altmark-Persönlichkeiten. Biographisches Lexikon der Altmark, des Elbe-Havel-Landes und des Jerichower Landes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Dr. ziethen verlag, Oschersleben 1999, ISBN 3-932090-61-6.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Irmscher]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.pomoerium.eu/pomoer/pomoer2/irmscher2.pdf Die Gründung der Winckelmann-Gesellschaft] (PDF; 63&amp;amp;nbsp;kB).&amp;#039;&amp;#039; In: POMOERIVM 2, 1996, Orpheus Edizioni, S. 95–100, {{ISSN|0945-2354}}&lt;br /&gt;
* Personalakte Dr. Karl Wernecke im Stendaler Stadtarchiv&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Detloff von Kalben]]: &amp;quot;Die Altmark. – Bilder aus der Väter Land&amp;quot;. Schild-Verlag GmbH, München-Lochhausen 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Literatur von und über [https://www.worldcat.org/title/anfechtungsrecht-und-widerspruchsklage-inaugural-dissertation-welche-verteidigen-wird-karl-wernecke/oclc/458949589&amp;amp;referer=brief_results Karl Wernecke] im Katalog des WorldCat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1230331743|LCCN=n2005021213|VIAF=1874154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wernecke, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stendal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wernecke, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wartenburg (Kemberg)|Wartenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ortssucher</name></author>
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