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	<title>Karl Weltzien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:57:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Weltzien&amp;diff=1456817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cholo Aleman: /* Literatur */ + lit - ndb</title>
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		<updated>2024-09-04T15:04:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + lit - ndb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weltzien Karl (flip) 8 PBS III 1714WEB.jpg|mini|Karl Weltzien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltzienhaus I.. Archivische Sammlungen. ~8 PBS. ~8 PBS XIVe. ~8 PBS oXIVe 222.jpg|mini|Palais Weltzien in Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Weltzien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039;, * [[8. Februar]] [[1813]] in [[Sankt Petersburg]]; † [[14. November]] [[1870]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Weltzien wurde am 8. Februar 1813 in St. Petersburg als einziger Sohn des Kaufmanns Karl Weltzien († 1849) geboren. Er besuchte dort die 1709 als Schule der Lutherischen Gemeinde gegründete St. Petrischule. 1823 siedelten die Eltern nach Karlsruhe über. Karl besuchte hier das Lyzeum und begann 1831 das Studium der Medizin an der [[Universität Heidelberg]]. 1833 wechselte er nach Göttingen zu [[Friedrich Wöhler]], um dann zum Wintersemester 1834/35 nach Heidelberg zurückzukehren. Im April 1835 schloss er sein Studium mit der Promotion ab, ein Jahr später heiratete er. 1840 ging Weltzien nach Berlin als eine Art Gastwissenschaftler (heute „post doc“) zu [[Eilhard Mitscherlich]]. Seit seinem Studium in Heidelberg war Weltzien Angehöriger des [[Corps Suevia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 erhielt er das Recht als Dozent der Chemie am Lyzeum in Karlsruhe und am [[Karlsruher Institut für Technologie |Polytechnikum Karlsruhe]] zu unterrichten, wo er Vorlesungen über [[Agrikulturchemie]] für angehende Forstwirte hielt. 1843 erhielt er den Titel eines Professors, 1844 wurde er auf den Lehrstuhl für reine Chemie am Polytechnikum berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1860er Jahren litt er an einer nicht näher bestimmten Hauterkrankung, in deren Gefolge Nervenschädigungen und Lähmungserscheinungen auftraten. Trotz mehrfacher Kuraufenthalte wurde er zu Beginn des Jahres 1868 in den Ruhestand versetzt. Den Lehrstuhl für reine Chemie verwaltete für ein Jahr der Technologe [[Karl Birnbaum (Chemiker)|Karl Birnbaum]], Ende 1868 übernahm dann [[Lothar Meyer]] den Lehrstuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;40 Jahre KTI im Jahre [https://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/digital/1/14.pdf 1892], Seite LXXII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1870 verstarb Weltzien, wurde auf dem [[Alter Friedhof Karlsruhe|alten Friedhof]] in Karlsruhe beigesetzt und 1884 auf den [[Hauptfriedhof Karlsruhe|Hauptfriedhof]] umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/amtlicherbericht33gese#page/n37/mode/2up Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Karlsruhe ist eine Straße in der [[Weststadt (Karlsruhe)|Weststadt]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ptska.png |mini|Chemisches Laboratorium am Polytechnikum Karlsruhe, erbaut 1851, erweitert 1857/1875; Aufnahme um 1900]]&lt;br /&gt;
Karl Weltzien begründete die wissenschaftliche Chemie an der 1825 gegründeten Polytechnischen Schule in Karlsruhe. Sein Vorgänger [[Friedrich August Walchner]] sah die [[Chemie]] nur als Hilfswissenschaft, entsprechend gering war ihr Stellenwert. 1850 wurde er (gegen seinen Willen) durch Berufung von &amp;#039;&amp;#039;Karl Weltzien&amp;#039;&amp;#039;, der seit 1842 als außerordentlicher Professor an der [[Forstschule]] lehrte, abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Margit Szöllösi-Janze in &amp;#039;&amp;#039;Fritz Haber, 1868-1934: Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. S. 102 Verlag: C.H.Beck, 1998, ISBN 3-406-43548-3 ([https://books.google.de/books?id=EhvSPBWlk3MC&amp;amp;pg=PA103&amp;amp;dq=weltzien+chemiker+biographie&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;sig=ACfU3U2nKX8ci4hkIGiu_sw8OboKBrngCw&amp;amp;hl=de Google Books)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor seiner Berufung als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] drängte Weltzien zum Bau eines modernen Laboratoriums. Im elterlichen Haus in der Karlstraße richtete Weltzien ein Laboratorium ein, in dem er die Studenten zunächst praktisch unterrichtete. Die Annahme des Rufes verband er mit der Bedingung eines Neubaus des chemischen Laboratoriums an der polytechnischen Schule. 1851 wurde ein entsprechendes Gebäude errichtet, das bereits 1857 erweitert werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Weltzien erreichte die Chemie in Karlsruhe internationales Renommee. So wurde es 1860 Austragungsstätte des ersten internationalen Chemikerkongresses ([[Karlsruher Kongress]]), der von Weltzien, [[Charles Adolphe Wurtz]] und [[Friedrich August Kekulé von Stradonitz|Kekulé]] angeregt wurde. Der Einladung folgten 140 Teilnehmer aus aller Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|698||Weltzin, Karl|[[Carl Oppenheimer]]|ADB:Weltzin, Karl}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|761|762|Weltzien, Karl|Klaus Nippert|117279277}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Birnbaum (Chemiker)|Karl Birnbaum]]: [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k906819/f796.image.r=%20Berichte%20der%20Deutschen%20chemischen%20Gesellschaft%20zu%20Berlin.langDE &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog 1875 - Karl Weltzien.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 8 (1875), H. 2, S. 1698–1702.&lt;br /&gt;
* Armin Danco: &amp;#039;&amp;#039;Das Gelbbuch des Corps Suevia zu Heidelberg,&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage (Mitglieder 1810–1985), Heidelberg 1985, Nr. 252&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117279277}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117279277}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bibliothek.kit.edu/karl-weltzien-ausstellung.php Karl Weltzien (1813-1870) – Begründer der Chemie am KIT. Ausstellung zum 200sten Geburtstag am 8. Februar 2013 in der KIT-Bibliothek]&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|66952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117279277|VIAF=34595383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weltzien, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weltzien, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weltzien, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cholo Aleman</name></author>
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