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	<title>Karl Wüst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Die echte Feldpredigerin: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-04-23T08:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Wüst vor 1884.jpg|mini|hochkant|Fotografie von Karl Wüst]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wüst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1840]] in [[Heilbronn]]; † [[28. Januar]] [[1884]] ebenda) war von 1869 bis zu seinem Tod 1884 [[Oberbürgermeister]] der Stadt Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wüst wurde als Sohn des aus Bonfeld stammenden Martin Wüst geboren, der von Beruf Gütertransporteur war. Wüst besuchte das [[Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn|Heilbronner Karlsgymnasium]] und begann danach eine Lehre bei Amtsnotar Mayer. 1862 war er stellvertretender Ratsschreiber in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1863 studierte er [[Verwaltungswissenschaft]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]], wo er Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[Landsmannschaft Schottland]] wurde und bis 1867 die erste und zweite Dienstprüfung absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Münzenmaier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der [[Landsmannschaft Schottland]] zu Tübingen 1849 bis 1924&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war dann nacheinander beim [[Oberamt Esslingen]], beim württembergischen Innenministerium, beim [[Oberamt Künzelsau]] und bei der Staatsdirektion in Stuttgart sowie längere Zeit bei der Zentralstelle für Handel und Gewerbe beschäftigt. 1869 war er Oberamtsaktuar beim Stadtschultheißenamt Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Heilbronn trat Stadtschultheiß [[August Klett (Politiker)|August Klett]] aus gesundheitlichen Gründen im Dezember 1868 vom Amt zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Ratsschreiber [[Josef Raur]] gewählt, der jedoch ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen die Wahl nicht annahm. Karl Wüst konnte daraufhin mit einer Kandidatenrede im Theatersaal die Heilbronner Bürgerschaft für sich gewinnen und wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1869 zum Stadtschultheißen gewählt. Wüst hatte von den Eltern her das [[Bürgerrecht]] in [[Großgartach]], erwarb aber kurz nach seiner Wahl das Bürgerrecht in Heilbronn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Grabmal von Karl Wüst (2006).jpg|mini|hochkant|Grabmal von Karl Wüst auf dem Hauptfriedhof in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
Er trat das Amt als Heilbronner Stadtschultheiß am 15. Juni 1869 an und leitete die Geschicke der Stadt in einer wirtschaftlich äußerst prosperierenden Periode nach Gründung des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Unter Wüst entstand 1873 der Generalbauplan für die Stadt von [[Reinhard Baumeister]], für dessen Umsetzung die Stadt beim Reichsinvalidenfonds 500.000 Taler – zurückzuzahlen binnen 35 Jahren – zum Bau des [[Altes Wasserwerk (Heilbronn)|Wasserwerks]], des Schlachthauses, der Kanalisation, des [[Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn|Gymnasiums]] und für weitere Bauvorhaben aufnahm. 1874 wurde der neue [[Heilbronn Hauptbahnhof|Bahnhof]] eingeweiht. Die Stadt gab unter Wüsts Federführung außerdem mehr als 11 Morgen Areal an den Staat zum Ausbau des [[Floßhafen (Heilbronn)|Heilbronner Floßhafens]] ab. Im Januar 1876 nahm Wüst die erste bürgerliche Trauung in Heilbronn vor, im Februar desselben Jahres zählte er zu den Gründern des [[Historischer Verein Heilbronn|Historischen Vereins Heilbronn]], der sich künftig um die Erforschung der Heimatgeschichte verdient machte. 1878 nahm die [[Kettenschifffahrt auf dem Neckar|Kettenschleppschifffahrt auf dem Neckar]] den Betrieb auf, für die sich Wüst bereits 1875 beim württembergischen König eingesetzt hatte. Zu den weiteren Höhepunkten seiner Amtszeit zählten die Gründung der Botenmeisterei, der Mädchenmittelschule und der landwirtschaftlichen Winterschule, der Erwerb des Gaswerks 1883, die Wiedererlangung der [[Liste der abgegangenen Heilbronner Gebäude und Denkmäler#Moltkekaserne|Garnison]], die Einrichtung eines neuen [[Hauptfriedhof (Heilbronn)|Hauptfriedhof]]s, der Bau des Eisernen Stegs am Götzenturm, die Tiefbohrung auf Steinsalz und der anschließende Vertrag mit dem [[Südwestdeutsche Salzwerke|Salzwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde Stadtschultheiß Wüst vom württembergischen König der Titel &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Bei der Wahl zum [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtag]] 1876 siegte Wüst im Wahlkreis Heilbronn Stadt gegen [[Georg Härle]]. 1882 wurde er ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Wüst erkrankte im Spätjahr 1883 an einem Tumor in der Brusthöhle, woran er im Alter von 43 Jahren im Januar 1884 verstarb. Bis zur Wahl eines Nachfolgers wurde der Ratschreiber Louis Heyd Amtsverweser. Zu Wüsts Hinterlassenschaften gehörte, dass „die Rathaus-Beamtenschaft eine Freiheit des Handelns erlangt hatte, welche vielfach in der Bürgerschaft nicht gefiel“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus dem Hegelmaier-Bericht von Innenminister Schmid an den württembergischen König 1892&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl eines Nachfolgers zum Heilbronner Oberbürgermeister gewann [[Paul Hegelmaier]], der sich den Ruf „Weg mit der Vetterleswirtschaft!“ zur Wahlparole gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Karl Wüst war seit 7. September 1869 verheiratet mit Marie Elise Wild, der Tochter eines Heilbronner Arztes. Der Ehe entsprangen vier Töchter, von denen nur zwei den Vater überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Karl Wüst sind heute noch im Heilbronner Norden (Industriegebiet) die Karl-Wüst-Straße und die 1969 eröffnete Karl-Wüst-Brücke über die [[Frankenbahn|Bahnstrecke Stuttgart–Würzburg]] benannt. Im 1882 während seiner Amtszeit eröffneten [[Hauptfriedhof (Heilbronn)|Heilbronner Hauptfriedhof]] ist am Ende des zentralen Mittelganges sein prachtvolles Grabmal mit einer Bronzebüste erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Redaktion des General-Anzeigers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder hervorragender Heilbronner&amp;#039;&amp;#039;, Heilbronn 1912, Nr. 10, S. 19–20.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Steinhilber&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Heilbronner Stadtvorstände seit 1803 (V): Oberbürgermeister Karl Wüst&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&lt;br /&gt;
   |Band=6. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Heilbronner Stimme&lt;br /&gt;
   |Ort=Heilbronn&lt;br /&gt;
   |Datum=1960-03-26&lt;br /&gt;
   |ZDB=128017-x}}&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=1053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Heilbronn}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012373800|VIAF=171691508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wust, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wüst, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Die echte Feldpredigerin</name></author>
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