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	<title>Karl Vretska - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:15:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Vretska&amp;diff=678845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tizian Cedric: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2023-12-12T11:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Vretska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1900]] in [[Zistersdorf]]; † [[13. November]] [[1983]]) war ein [[österreich]]ischer [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der im niederösterreichischen Zistersdorf geborene Vretska begann nach dem Abitur 1919 ein Studium der [[Klassische Philologie|Klassischen Philologie]], Französischen Philologie und [[Germanistik]] an der [[Universität Wien]]. Dort wurde er bereits 1923, dem Jahr seines Lateinexamens, mit einer Studie über [[Hrotsvit|Roswitha von Gandersheim]] zum Dr. phil. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1923 war Vretska zunächst als Lehrer für Latein am [[Stiftsgymnasium Melk]] tätig. 1925 legte er zudem die Lehramtsprüfung für griechische Philologie ab und unterrichtete fortan auch das Schulfach Griechisch. Gefördert vom Altphilologen [[Richard Meister]] wurde Vretska noch im selben Jahr zum Gymnasialprofessor in [[St. Pölten]] ernannt, wo er bis 1939 tätig war. Dann übernahm er als Gymnasialdirektor die Leitung der dortigen Oberschule für Mädchen. 1945 schied er aus dem Schuldienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 habilitierte sich Vretska bei [[Albin Lesky]] in Wien mit einer Studie zu [[Sallust]]s &amp;#039;&amp;#039;Bellum Iugurthinum&amp;#039;&amp;#039;. Zeitgleich übernahm er eine Stelle als Universitätsdozent in Wien. 1961 wurde er zum außerordentlichen Professor in Graz ernannt. 1964 erhielt er daselbst eine ordentliche [[Professor|Professur]]. Darüber hinaus fungierte Vretska als Vorstand des Grazer Instituts für Klassische Philologie. Zu seinen akademischen Schülern, die sich später bei ihm habilitierten, gehörten unter anderem [[Helmut Gugel]] und [[Ernst Doblhofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Friedhof St. Leonhard|St.-Leonhard-Friedhof in Graz]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Bereits 1924 begann Vretska mit der Publikation zahlreicher Aufsätze zur Klassischen Philologie, wobei er als Lehrer pädagogischen, methodischen und didaktischen Fragestellungen seine besondere Aufmerksamkeit schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Forschungsarbeiten Vretskas galten [[Vergil]], [[Catull]], [[Tibull]], [[Titus Livius]], [[Marcus Tullius Cicero]]s &amp;#039;&amp;#039;Archiana&amp;#039;&amp;#039; sowie der Zeit des [[Humanismus]]. Zwischen 1953 und 1958 widmete er sich zudem verstärkt der griechischen Philologie, vor allem den Werken [[Platon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zentrale Stellung in Vretskas Forschungen hatte das Werk des [[Sallust]] inne. Vretska untersuchte die sallustianischen Schriften hinsichtlich ihrer [[Chronologie]] und ihres Aufbaus sowie hinsichtlich der Darstellung von Machtausübung im Staate. Er verfasste zudem einen zweibändigen Kommentar zu Sallusts &amp;#039;&amp;#039;coniuratio Catilinae&amp;#039;&amp;#039;, der bei anderen Sallust-Forschern wie [[Karl Büchner (Altphilologe)|Karl Büchner]] große Anerkennung fand. Wie Büchner sprach sich auch Vretska zum Beispiel für die [[Authentizität]] der Sendschreiben Sallusts an Caesar aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Monographien und Zeitschriftenaufsätzen verfasste Vretska auch zahlreiche Artikel für den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kleine Pauly|Kleinen Pauly]]&amp;#039;&amp;#039; und wirkte bei der Erstellung von [[Wilhelm Gemoll]]s &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutschem Schul- und Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus übersetzte er zahlreiche Werke antiker Autoren, zum Beispiel Platos &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039;, die Werke Sallusts, des [[Lukrez]] und Teile des [[Thukydides]] sowie die Pilgerreise der [[Egeria (Pilgerin)|Aetheria]]. Gemeinsam mit [[Wilhelm Plankl]] besorgte Vretska zudem eine deutsche Nachdichtung der [[Aeneis]] Vergils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen seiner Übersetzungen und Kommentare wurde er auch von seinem Sohn, dem Altphilologen [[Helmuth Vretska]], unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1955 &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Sallusts Bellum Jugurthinum&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Rohrer.&lt;br /&gt;
* 1967 &amp;#039;&amp;#039;Warum heute noch Griechisch?&amp;#039;&amp;#039;, Graz: Österreichische Humanistische Gesellschaft für die Steiermark.&lt;br /&gt;
* 1979: [[Wilhelm Gemoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Tempsky, Wien / Freytag, Leipzig 1908; 5. Auflage, besorgt von Karl Vretska, München 1954; 9. Auflage, durchgesehen und erweitert von Karl Vretska mit einer Einführung in die Sprachgeschichte von [[Heinz Kronasser]]. München/Wien 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Doris Ableitinger, [[Helmut Gugel]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Karl Vretska&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1970.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Doblhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Vretska †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 55 (1983), S.&amp;amp;nbsp;780–783 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118770446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118770446|LCCN=n/84/154112|VIAF=20476315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vretska, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Altgriechischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer von Vergil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachdidaktiker (alte Sprachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vretska, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zistersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tizian Cedric</name></author>
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