<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Uhl</id>
	<title>Karl Uhl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Uhl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Uhl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:34:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Uhl&amp;diff=1659558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Uhl&amp;diff=1659558&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-16T16:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Uhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1886]] in [[St. Ingbert]]; † [[15. Dezember]] [[1966]] ebenda) war ein deutscher [[Saarland|saarländischer]] Heimatdichter, der sein Leben lang seiner Heimatstadt sehr verbunden war. In den 1920er und 1930er Jahren war er eine zentrale Figur des kulturellen Lebens St. Ingberts, insbesondere durch die auf ihn zurückgehende Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Volksbühne St. Ingbert&amp;#039;&amp;#039;, die Später in &amp;#039;&amp;#039;Heimatbühne&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Er schrieb mehrere Bühnenstücke und veröffentlichte etliche Gedicht- und Geschichtsbände. Zu seinem 70. Geburtstag wurde er zum [[Ehrenbürger]] der Stadt ernannt. Einige Jahre später gab die Stadt einer Straße seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Karl Uhl war eines von fünf Kindern. Sein Vater war Kesselschmied. Er wuchs in der Pfarrgasse 60 auf, eine der ältesten Straßen St. Ingberts. Fast sein gesamtes Leben verbrachte er in St. Ingbert und davon wohnte er einen Großteil der Jahre in der Pfarrgasse, ab 1931 in Haus Nummer 16, wo er auch seine Werkstatt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Berufswunsch war der des [[Missionar]]s, doch ließ sich dieser Weg nicht finanzieren. So ging er ab 1900 bei seinem Vetter zur [[Schuhmacher|Schusterlehre]]. Bereits in der Schule hatte sich sein Talent der Poesie gezeigt, denn bereits mit 15 Jahren schrieb er erste Gedichte. Sein Vorbild war [[Hans Sachs]] (1494–1576): „Der Hans Sachs, der war ein Schuh-/ macher und Poet dazu“.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstcharakterisierung in einem Fastnachtsspiel, zitiert aus: Reiner Marx: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Karl Uhl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit bringt Frucht – Saarpfälzisches Autorenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Saarpfalz, Sonderheft 2008, Homburg 2008, S. 183–186, {{ISSN|0930-1011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Intermezzo als [[Zusteller|Postbote]] (1905/1906) machte er sich als Schuhmacher selbstständig. 1910 fand sein erster Vortragsabend statt, 1920 die Gründung der Volksbühne, für die er mehrere Theaterstücke schrieb, 1923 folgte die Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes „Junger Tag“. Zwischenzeitlich war er als [[Soldat]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gezogen und wegen Unfähigkeit am &amp;#039;&amp;#039;Dienst an der Waffe&amp;#039;&amp;#039; zur Reichsbekleidungskammer in Würzburg versetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Schuhmacherverband war Uhl eine Art „Hofdichter“, der zu offiziellen Anlässen seine Werke vortrug. Während der [[Nazidiktatur]] wählte er die „Innere Emigration“ und zog sich in die Welt der [[Märchen]] zurück. Uhl blieb zeitlebens unverheiratet und lebte mit seiner Mutter zusammen, die 1941 starb, und zu der er eine sehr enge Bindung hatte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er selbst im Mathildenstift. Heute liegt er auf dem &amp;#039;&amp;#039;Alten Friedhof&amp;#039;&amp;#039; begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine literarische Arbeit kreiste um seine Heimatstadt St. Ingbert und die Menschen, mit deren Lebens- und Arbeitswelt täglich zu tun hatte. Obwohl nur seine Arbeiten des [[Lyrik|Lyrischen]] gedruckt und veröffentlicht wurden, sah er selbst sein Schaffen als das [[Drama]]tische an. Seine Theaterwerke sind leider nur als [[Typoskript]]e erhalten und befinden sich heute im Stadtarchiv St. Ingbert und in der [[Pfälzische Landesbibliothek Speyer|Pfälzischen Landesbibliothek Speyer]]. Höhepunkt seines Schaffens dürfte das im Zusammenhang mit der 100-Jahr-Feier (1929) der Stadtwerdung St. Ingberts geschriebene Heimatspiel „Die Waldstreiter“ gelten, das den [[St. Ingberter Waldstreit|Konflikt zwischen den St. Ingberter Bürgern]] und der [[Von der Leyen (Adelsgeschlecht)|von der Leyenschen]] Herrschaft um Wald und Kohle thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
* Junger Tag. Gedichte, St. Ingbert, 1923&lt;br /&gt;
* Die Kartoffelrepublik. Verse und Prosa. Zusammengestellt und veröffentlicht von Dr. Wolfgang Krämer, Gauting, St. Ingbert, 1956&lt;br /&gt;
* Spaziergang durch das alte St. Ingbert, St. Ingbert, 1961&lt;br /&gt;
* Bunte Heimatbilder, St. Ingbert, 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* Der Kurzsichtige. [[Theaterstück]] 1920 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* Die Waldstreiter zu St. Ingbert. Heimatspiel in fünf Akten (um 1920) (Typoskript)&lt;br /&gt;
* Die Eisenknappen. [[Schauspiel]] 1921 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* Vom Tode beurlaubt. Schauspiel 1921 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* Der ney Amtmann. [[Schwank]] in einem Akt. (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1956: Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt St. Ingbert.&lt;br /&gt;
* 1974: Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Uhl-Straße&amp;#039;&amp;#039; in St. Ingbert.&lt;br /&gt;
* 1982: Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Uhl-Stube&amp;#039;&amp;#039; im „Lämpchen“ durch das [[St. Ingberter Literaturforum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reiner Marx: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Karl Uhl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit bringt Frucht – Saarpfälzisches Autorenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Saarpfalz, Sonderheft 2008, Homburg 2008, S. 183–186, {{ISSN|0930-1011}}&lt;br /&gt;
* Josef Scholl: Karl Uhl und die St. Ingberter Volksbühne, St. Ingbert 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|913|Uhl Karl I}}&lt;br /&gt;
* [https://www.literaturland-saar.de/personen/karl-uhl/ &amp;#039;&amp;#039;Karl Uhl&amp;#039;&amp;#039;] bei [https://www.literaturland-saar.de &amp;#039;&amp;#039;Literaturland Saar&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1137075430|VIAF=2453150085872915060005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uhl, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uhl, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>