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	<title>Karl Ubl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CRolker: /* Forschungsschwerpunkte */ WP-Links ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-26T02:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschungsschwerpunkte: &lt;/span&gt; WP-Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Historiker. Zum Politiker siehe [[Karl Ubl (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ubl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1973]] in [[Wien]]) ist ein österreichischer [[Historiker]]. Er lehrt seit 2011 als Professor für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Früh- und Hochmittelalter an der [[Universität zu Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Ubl studierte von 1991 bis 1995 Geschichte, Philosophie und [[Historische Hilfswissenschaften]] an der [[Universität Wien]]. Von 1992 bis 1995 absolvierte er den  Ausbildungslehrgang am [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung]]. 1996/1997 folgte der Wehrdienst. 1999/2000 wurde er an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit einer von [[Jürgen Miethke (Historiker)|Jürgen Miethke]] betreuten Untersuchung über [[Engelbert von Admont]]. Ubl war von 2001 bis 2007 Assistent für mittelalterliche Geschichte bei [[Wilfried Hartmann (Historiker)|Wilfried Hartmann]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. 2007 erfolgte in Tübingen seine [[Habilitation]] in mittelalterlicher Geschichte und Historischen Hilfswissenschaften. Seit 2008 war er in Tübingen Akademischer Rat für mittelalterliche Geschichte. Im Sommersemester 2009 lehrte er für [[Frank Rexroth]] als Vertretungsprofessor für Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. Im Wintersemester 2010/2011 und im Sommersemester 2011 war Ubl wegen eines Forschungsjahres am [[Institute for Advanced Study]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wintersemester 2011/2012 lehrt er in der Nachfolge von [[Klaus Zechiel-Eckes]] als Professor für mittelalterliche Geschichte mit Schwerpunkt Früh- und Hochmittelalter an der [[Universität zu Köln]]. Seit 2011 ist er im Wissenschaftlichen Beirat der &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift|Historischen Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 2014 war er Gastprofessor an der [[École pratique des hautes études]]. Seit 2014 ist Ubl Mitglied des [[Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte|Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte]]. Seit 2015 ist er Mitglied der Zentraldirektion der [[Monumenta Germaniae Historica]]. Im Februar 2017 lehnte er den Ruf auf die mit der [[Monumenta Germaniae Historica|MGH]]-Präsidentschaft verbundene Professur für Mittelalterliche Geschichte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc-Aeilko Aris: &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae Historica. Bericht über das Jahr 2016/17.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039; 73 (2017), S. I–XVII, hier: S. I.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ubl leitet zusammen mit [[Gudrun Gersmann]] die 2018 gegründete „Forschungsstelle Geschichte Kölns“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Jungen: &amp;#039;&amp;#039;Heimatforschungsstelle. Colonia neglecta.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juni 2018, Nr. 134, S. N3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Mitglied der [[Vereinigung für Verfassungsgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 wurde Ubl zum korrespondierenden Mitglied der [[British Academy]] gewählt und 2024 wurde er Corresponding Fellow der [[Medieval Academy of America]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der politischen Theorie, die Bildungsgeschichte im Spätmittelalter, die [[Geschichte der Stadt Köln]] im frühen Mittelalter, die Edition der Gutachten des [[Jean de Pouilly]] zum [[Templerprozess]] sowie die Rechtsgeschichte im Frühmittelalter. Mit seiner Dissertation veröffentlichte er die erste umfangreiche Arbeit zu [[Engelbert von Admont]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von Alexander Fidora in: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 277 (2003), S. 183–185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte den &amp;#039;&amp;#039;Speculum virtutum&amp;#039;&amp;#039; Engelberts von Admont zum ersten Mal in einer kritischen Edition vor. Dieser war bis dahin nur in einem Abdruck des [[Stift Melk|Melker Stiftsbibliothekars]] [[Bernhard Pez]] nach einer fehlerhaften Handschrift des [[Schottenstift|Wiener Schottenklosters]] zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von Lotte Kéry in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 285 (2007), S. 178–180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit William J. Courtenay wurden zwei [[Quaestio (Literaturgattung)|Quaestiones]] des Jean de Pouilly und ein Gutachten, das unter Vorbehalt dem königlichen Rat Guillaume de Plaisians zugewiesen wird, erstmals in vollständiger Edition vorgelegt. Mit der Edition liegt eine wichtige Veröffentlichung für den Bereich der Templer-, Rechts- und Universitätsgeschichte vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Matthias Heiduk in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 294 (2012), S. 494; Wolfram Benzinger in: &amp;#039;&amp;#039;[[Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken]]&amp;#039;&amp;#039; 91 (2011), S. 517–518 ([http://www.perspectivia.net/publikationen/qfiab/91-2011/0432-0618 online]); Piotr Gotowko in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte|Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Kanonistische Abteilung]]&amp;#039;&amp;#039; 99 (2013), S. 444–450.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Habilitationsschrift behandelt die Entwicklung und die Geschichte des kanonischen [[Inzest]]verbotes im Zeitraum von 300 bis 1100.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Ludolf Kuchenbuch]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Anthropologie]]&amp;#039;&amp;#039; 20 (2012), S. 259–262; John Moorhead in: &amp;#039;&amp;#039;Francia-Recensio&amp;#039;&amp;#039; (2010), 3 ([https://www.perspectivia.net/content/publikationen/francia/francia-recensio/2010-3/MA/ubl_moorhead online]); [[Ludwig Schmugge]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. September 2009 ([http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-13292 online]); [[Johannes Fried]]: &amp;#039;&amp;#039;Kanonistik und Mediävistik. Neue Literatur zu Kirchenrecht, Inzest und zur Ehe Pippins von Italien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 294 (2012), S. 115–141; [[Detlev Jasper]] in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 66 (2010), S. 829–830 ([https://www.mgh-bibliothek.de/cgi-bin/digida.pl?ident=da662&amp;amp;dir=img&amp;amp;seite=829 online]); [[Christof Rolker]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Kanonistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; 97 (2011), S. 512–514.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ubl begründet den hohen Stellenwert des Inzestverbotes im [[Frühmittelalter]] mit „dem Bedürfnis nach der Herstellung einer öffentlichen Ordnung in einem Zeitalter ihrer zunehmenden Erosion [...] weil Ehe und Familie unter den Bedingungen der Entdifferenzierung des Rechtswesens in höherem Maße als Grundlagen der sozialen Integration angesehen wurden und infolgedessen einer höheren Aufmerksamkeit und Regulierung in moralischer, theologischer und auch juristischer Hinsicht für nötig befunden wurden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Inzestverbot und Gesetzgebung. Die Konstruktion eines Verbrechens (300–1100).&amp;#039;&amp;#039; Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ludwig Schmugge]] würdigte die Arbeit als einen „Meilenstein in der Erforschung der Inzestgesetzgebung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Schmugge in: &amp;#039;&amp;#039;H-Soz-Kult&amp;#039;&amp;#039;, 28. September 2009 ([http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-13292 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Johannes Fried]] kann die Bedeutung der Untersuchung „für die Sozial- und Adelsgeschichte der behandelten Epoche und damit für die Allgemeingeschichte nicht hoch genug veranschlagt werden kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Fried: &amp;#039;&amp;#039;Kanonistik und Mediävistik. Neue Literatur zu Kirchenrecht, Inzest und zur Ehe Pippins von Italien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 294 (2012), S. 115–141, hier: S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des dritten Todestages von Klaus Zechiel-Eckes fand im Februar 2013 eine Tagung an der Universität zu Köln statt. Die Beiträge gab Ubl zusammen mit Daniel Ziemann 2015 heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Gregor Patt in: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; 127 (2016), S. 394–395; [[Lotte Kéry]] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 304 (2017), S. 473–476; Edward Roberts in: &amp;#039;&amp;#039;The Catholic Historical Review&amp;#039;&amp;#039; 103 (2017), S. 112–114; [[Sebastian Scholz]] in: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Revue&amp;#039;&amp;#039; 112, 2015, S. 38–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2014 veröffentlichte er eine Überblicksdarstellung über die [[Karolinger]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Besprechungen von [[Wolfram Drews]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germanistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; 134 (2017), S. 520–522; Lars Hagemeier in: &amp;#039;&amp;#039;H-Soz-Kult&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2015, ([http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-22359 online]); Felix Grollmann in: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mittelalter]]&amp;#039;&amp;#039; 22 (2017), S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Besonderheit des Karolingerreiches ist für Ubl die „enge Verschränkung von Religion und Politik, kirchlichen Institutionen und Königtum, Theologie und Herrschaftsrepräsentation“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Die Karolinger. Herrscher und Reich.&amp;#039;&amp;#039; München 2014, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die epochale Bedeutung der Karolinger für die europäische Geschichte sieht Ubl vor allem darin, „den ehemaligen Westen des römischen Reiches mit einer neuen Schicht kultureller Homogenität überzogen zu haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Die Karolinger. Herrscher und Reich.&amp;#039;&amp;#039; München 2014, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte 2017 ein Buch über die [[Lex Salica]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Laury Sarti in: &amp;#039;&amp;#039;Francia-Recensio&amp;#039;&amp;#039; (2019), 1 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/frrec/article/view/59840/52027 online]); Ludolf Kuchenbuch in: &amp;#039;&amp;#039;H-Soz-Kult&amp;#039;&amp;#039;, 14. November 2018, ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-28211 online]); [[Rudolf Schieffer]] in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 74 (2018), S. 251–253; [[Michael Borgolte]] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 308 (2019), S. 782–783; [[Immo Eberl]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 78 (2019), S. 437–439 ([https://journals.wlb-stuttgart.de/index.php/zwlg/article/view/1479/1574 online]); Peter Kreutz in: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; 24 (2019), S. 505–506; Daniel Föller in: &amp;#039;&amp;#039;[[Early Medieval Europe]]&amp;#039;&amp;#039; 28 (2020), S. 504–506; [[Caspar Ehlers]] in: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte – Legal History&amp;#039;&amp;#039; 26 (2018), S. 390–392 ([https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/rechtsgeschichte/26-2018/ReviewMonograph62450101 online]); Hendrik Hess in: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Vierteljahrsblätter]]&amp;#039;&amp;#039; 84 (2020), S. 345–346 ([https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/rvjb/84-2020/ReviewMonograph296971483 online]); [[Wilfried Hartmann (Historiker)|Wilfried Hartmann]] in: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of medieval canon law&amp;#039;&amp;#039; 35 (2018), S. 389–400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei berücksichtigte er nicht nur die früheste, sondern die Gesamtüberlieferung, die sich auf fast neunzig Handschriften stützt. Er versteht seine Darstellung über dieses Rechtsdokument „als einen Beitrag zur Kulturgeschichte des Rechts. Es beruht auf der Annahme, dass sich die Bedeutung von Normen erst durch die Berücksichtigung der religiösen, moralischen, politischen und kulturellen Überzeugungen einer Gemeinschaft erschließt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs. Die Lex Salica im Frankenreich.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2017, S. 29 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lex Salica hat für ihn eine „gemeinschaftsbildende Funktion“, die einen bedeutenden „Beitrag zur Integration und Stabilisierung“ leistete.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs. Die Lex Salica im Frankenreich.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2017, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste]] fördert ab 2014 mit insgesamt 5,28 Millionen Euro Ubls Neuedition der fränkischen Herrschererlasse („[[Kapitularien]]“) der Karolinger im Rahmen der Monumenta Germaniae Historica. Das Projekt hat eine Laufzeit von 16 Jahren. Die Kapitularien zählen zu den wichtigsten Quellen in der Geschichte des Frankenreichs vom 6. bis zum 10. Jahrhundert. Die einzelnen Sammlungen von Kapitularien sollen digitalisiert werden, und es sollen die Kapitularien in der Form, in der sie vom Herrscher ausgingen, aus den einzelnen Sammlungen erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Riße: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ksta.de/campus/-forscherpreis-fuer-historiker-auf-den-spuren-der-franken,15189650,26340776.html Auf den Spuren der Franken.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Februar 2014; [https://capitularia.uni-koeln.de/ Projektseite].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit an der Neuedition der karolingischen Kapitularien bot auch den Anlass für eine erneute Bestandsaufnahme [[Pippin der Jüngere|Pippins des Jüngeren]], des ersten karolingischen Königs. Zum 1250. Todestag Pippins des Jüngeren wurde im September 2018 an der Universität zu Köln eine Tagung mit Forschern aus dem In- und Ausland abgehalten. Dabei wurden die Veränderungen in der Zentrale der Königsherrschaft sowie die Beziehungen zwischen dem Zentrum und der Peripherie des Frankenreichs thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ubl: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Ubl, Patrick Breternitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pippin der Jüngere und die Erneuerung des Frankenreichs.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2020, S. 7–9, hier: S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit widmete sich erstmals eine Tagung ausschließlich diesem König. Die Beiträge der Tagung gaben Ubl und Patrick Breternitz 2020 heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von Timo Bollen: &amp;#039;&amp;#039;Es geht auch ohne Karl den Großen! Anmerkungen zu vier Neuerscheinungen zu den (frühen) Karolingern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039; 102, 2022, S. 544–550, hier: S. 546 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die von [[Werner Eck]] herausgegebene Geschichte der Stadt Köln verfasste er den Band zwischen der [[Spätantike]] und dem [[Hochmittelalter]]. Es steht in seiner Darstellung nicht die Formierung der bischöflichen Stadtherrschaft, sondern die Entwicklung der Stadt zum „Heiligen Köln“ im Mittelpunkt. Ubl legte mit diesem Werk nicht nur eine umfassende Arbeit zur Geschichte dieser Stadt für die Zeit von 400 bis 1100 vor, sondern zeigt auch beispielhaft, wie mit den methodischen Herausforderungen einer quellenarmen Zeit umzugehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Matthias Becher]] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 318, 2024, S. 433–434; Jörg Schwarz in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 80, 2024 ([https://data.mgh.de/databases/darez/6893 online]); Wolfgang Schmid in: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter&amp;#039;&amp;#039; 88, 2024, S. 253–258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Köln im Frühmittelalter (400–1100). Die Entstehung einer heiligen Stadt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Greven, Köln 2022, ISBN 978-3-7743-0440-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs. Die Lex Salica im Frankenreich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zum Recht im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9). Thorbecke, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7995-6089-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Karolinger. Herrscher und Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2828). Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66175-4. &lt;br /&gt;
* mit William J. Courtenay: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte Gutachten und königliche Politik im Templerprozeß&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae historica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 51). Hahn, Hannover 2010, ISBN 978-3-7752-5711-4. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inzestverbot und Gesetzgebung. Die Konstruktion eines Verbrechens (300–1100)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Millennium-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20). De Gruyter, Berlin u. a. 2008, ISBN 978-3-11-020296-0 (Zugleich: Tübingen, Universität, Habilitations-Schrift, 2007).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schriften des Alexander von Roes und des Engelbert von Admont.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Speculum virtutum&amp;#039;&amp;#039;, Hahn, Hannover 2004, ISBN 3-7752-0300-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Engelbert von Admont. Ein Gelehrter im Spannungsfeld von Aristotelismus und christlicher Überlieferung.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, Wien 2000, ISBN 3-7029-0449-2 (Zugleich: Heidelberg, Universität, Dissertation, 1999/2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Bernhard Jussen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Rechts. Historische Semantik und karolingische Kapitularien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Semantik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 33). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2022, ISBN 978-3-525-31141-7.&lt;br /&gt;
* mit Patrick Breternitz: &amp;#039;&amp;#039;Pippin der Jüngere und die Erneuerung des Frankenreichs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Relectio.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Thorbecke, Ostfildern 2020, ISBN 978-3-7995-2803-0.&lt;br /&gt;
* mit Daniel Ziemann: &amp;#039;&amp;#039;Fälschung als Mittel der Politik? Pseudoisidor im Licht der neuen Forschung. Gedenkschrift für Klaus Zechiel-Eckes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae historica. Studien und Texte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 57). Harrassowitz, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-447-10335-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122233581}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Ubl%2C+Karl Veröffentlichungen von Karl Ubl] im [[RI-Opac|Opac]] der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://mittelalterliche-geschichte.phil-fak.uni-koeln.de/index.php?id=256 Seite von Ubl an der Universität zu Köln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122233581|LCCN=nb/99/171386|VIAF=5146827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ubl, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (Kirchenrecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vereinigung für Verfassungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ubl, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CRolker</name></author>
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