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	<title>Karl Truppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Truppe&amp;diff=1899367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Leben */ (Korrektur der Zahl der Ausstellungen)</title>
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		<updated>2025-10-23T17:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; (Korrektur der Zahl der Ausstellungen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1887]] in [[Ebenthal in Kärnten]]; † [[22. Februar]] [[1959]] in [[Viktring]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Malerei|Maler]] und Hochschullehrer. Er [[Porträtmalerei|porträtierte]] u. a.  [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Karl I. von Österreich]] und [[Adolf Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Truppe wurde als Sohn eines Dorfschullehrers geboren. Er kam früh mit dem [[Viktringer Künstlerkreis]] in Berührung; [[Ludwig Willroider]] war der erste Künstler, der den jungen Truppe in die Malerei einführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KT 3-12&amp;quot;&amp;gt;Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN, S. 3–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] ging Truppe 1905 nach [[Wien]] und studierte bis 1913 Jahre an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]]. Für seine letzte Akademiearbeit erhielt er im Jahr 1914 den [[Rompreis]]. Zusätzlich zum Kunststudium pflegte er das [[Cello]]spiel, dem er sein Leben lang treu blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN, S. 15–19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verschlug ihn als Offizier nach [[Galizien]], wo er sich als [[Kriegsmaler]] betätigte. Er war dem [[k.u.k. Kriegspressequartier]] des österreichisch-ungarischen [[Armeeoberkommando]]s zugeteilt und [[Zeichnung (Kunst)|zeichnete]] Kriegsszenen. Einige Generäle und sogar Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl]] ließen sich von ihm porträtieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN, S. 20–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1928 ließ sich der tschechoslowakische Staatspräsident [[Tomáš Garrigue Masaryk]] von ihm porträtieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1917 bis 1937 lebte Truppe in [[Brünn]] und verbrachte meist die Sommerferien in Viktring, wo sein Vater ein [[Atelier]] für seinen Sohn eingerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einladung in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] eröffnete Truppe 1931 neue Perspektiven. Porträtaufträge führten ihn nach [[New York City|New York]] und [[Chicago]]. In deutschen Städten folgten zahlreiche Ausstellungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN, S. 23–28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Truppe Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an zehn Gruppenausstellungen und fünf Einzelausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 578 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter von 1939 bis 1944 alle [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in München. 1942 zeigte er dort ein Porträt [[Adolf Hitler|Hitlers]] („Führerbildnis“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19363485.html |titel=Führerbildnis — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]] in einem Sonderheft der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Kunst dem Volk&amp;#039;&amp;#039; zum [[Führergeburtstag|Geburtstag Hitlers]] 1943 publizierte. Hitler erwarb 1941 „Sinnenfreude“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19364774.html |titel=Sinnenfreude — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Einkehr“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19364775.html |titel=Einkehr — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1942 „Bacchus und Ariadne“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19362853.html |titel=Bacchus und Ariadne — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Vita victrix“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19362855.html |titel=&amp;quot;Vita victrix&amp;quot; — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hoffmann kaufte 1939 „Rückenakt“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19403496.html |titel=Rückenakt — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Münchner Verlag 1942 „Mutterhände“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gdk-research.de/de/obj19362854.html |titel=Mutterhände — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 erhielt Truppe eine Berufung als Professor für bildende Kunst an die [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie]] in [[Dresden]]. In dieser Schaffensphase porträtierte er Hitler (&amp;#039;&amp;#039;Der Führer&amp;#039;&amp;#039;, 1943) und malte zahlreiche Bilder im Geschmack der Zeit. Am 3. August 1938 hatte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] beantragt und wurde zum 1. Februar 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.441.576), allerdings verließ er die Partei spätestens zum 3. März 1943 wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/45240602&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://freiflaechen.klagenfurt.at/street/corrupted/filter/3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 malte Truppe sich selbst mit dem Tod als Schachpartner. Sein [[Gesamtwerk|Œuvre]] umfasst auch [[Stillleben]], [[Akt (Kunst)|Akte]], [[Landschaftsmalerei|Landschaften]] und Bilder mit mythologischen Darstellungen oder volkstümlichem Gehalt. Signiert wurde in Rot. Manches erinnerte an [[Rembrandt]], wie etwa die &amp;#039;&amp;#039;Heilige Familie&amp;#039;&amp;#039; von 1937. Man schätzte seine Akte in Öl, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Meine beiden Modelle&amp;#039;&amp;#039; von 1938 oder &amp;#039;&amp;#039;Sein und Vergehen&amp;#039;&amp;#039;, das zu seinen bekanntesten Werken zählt. Dazwischen schuf er immer wieder [[Porträt]]s und Selbstbildnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN, S. 109–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truppe wohnte in Dresden-Blasewitz in der Preußenallee 4.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch 1943&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 kehrte er nach Viktring zurück. Nach dem Ende des [[NS-Staat|NS-Staats]] geriet er weitgehend in Vergessenheit, doch 1951 ließ sich Ex-Innenminister [[Vinzenz Schumy]] und später der [[Landeshauptmann]] von [[Kärnten]], [[Ferdinand Wedenig]], von ihm porträtieren. Truppe gründete eine Gesellschaft der Kunstfreunde sowie eine Mal- und Zeichenschule und unterrichtete zu Beginn der 1950er Jahre an der Volkshochschule in [[Klagenfurt]]. Nachdem bereits zwei [[Schlaganfall|Schlaganfälle]] sein künstlerisches Wirken zum Erliegen gebracht hatte, verstarb er 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 überließ die Witwe des Malers dem Bezirksheimatmuseum in [[Spittal an der Drau]] eine größere Auswahl von Bildern aus dem Nachlass für eine ständige Präsentation in den Schauräumen des [[Schloss Porcia|Schlosses Porcia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 500 Porträts sind im Laufe seines langen Lebens entstanden. Als Zeitgenosse des [[Nötscher Kreis]]es und eines [[Herbert Boeckl]] hatte es Truppe nicht immer leicht: Seine Kunst wurde vielfach als [[Anachronismus|anachronistisch]] empfunden, seine der Zeit nachhinkende Malweise fand bei den [[Kunsthistoriker]]n keine Anerkennung. Truppe stand im Schatten von [[Franz Wiegele (Maler)|Wiegele]], [[Anton Kolig]], [[Clementschitsch]] und [[Herbert Boeckl|Boeckl]]. Truppe wird heute besonders als Meister des [[Genremalerei|Genres]] und des Stilllebens geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe – sein Werden und Schaffen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von R. H. Hammer, Wien 1942, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
* [[Anton Kreuzer (Publizist)|Anton Kreuzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Porträts&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt 1993, ISBN 3-85378-407-0, S. 192f.&lt;br /&gt;
* Gerfried Laske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Truppe (1887-1959). Eine Betrachtung seines künstlerischen Schaffens von Gerfried Laske und Maria Truppe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Galerie Magnet, Völkermarkt 2021, ISBN 978-3-901758-37-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12302885X}}&lt;br /&gt;
* Karl Truppe in: &amp;#039;&amp;#039;Guttenbrunner – Rebellion und Poesie&amp;#039;&amp;#039;. S. 95–107 (Web-Seite IGKA: https://www.igka.at/images/uploads/Guttenbrunner-Auszug.pdf).&lt;br /&gt;
* {{artnet.de |pfad=künstler/karl-truppe |titel=Karl Truppe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12302885X|LCCN=no2016133616|VIAF=30434338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Truppe, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Truppe, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ebenthal in Kärnten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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