<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Trabalski</id>
	<title>Karl Trabalski - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Trabalski"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Trabalski&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T22:08:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Trabalski&amp;diff=1605513&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Trabalski&amp;diff=1605513&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-01T13:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Trabalski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1923]] in [[Leipzig]]; † [[5. Dezember]] [[2009]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher Politiker und ehemaliger Landtagsabgeordneter ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lipinski-1927.jpg|mini|hochkant|Trabalskis Großvater Richard Lipinski (1927)]]&lt;br /&gt;
Karl Trabalski, Sohn des Politikers [[Stanislaw Trabalski]] und seiner Ehefrau Margarete Trabalski, geborene Lipinski, Tochter des Gewerkschafters und Politikers [[Richard Lipinski]], besuchte die Herder-Oberrealschule in Leipzig. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] war er einziger Schüler der Schule, der nicht in die [[Hitlerjugend]] eintrat. In seinem Kriegsdienst wurde er schwerversehrt. Nach dem [[Abitur]] studierte er [[Philosophie]], [[Staatswissenschaften]], [[Betriebswirtschaftslehre]] und [[Soziologie]] an der [[Universität Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Vater wegen seines Widerstandes gegen die [[Bolschewismus|Bolschewisierung]] der durch Zwangsvereinigung entstandenen [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] am 31. Oktober 1948 ohne Angabe von Gründen verhaftet und auch seine Familie unter Hausarrest gestellt wurden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arrest&amp;quot; group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Arrest wurde nach einer Woche aufgehoben. Die gesellschaftliche Ächtung machte sich noch Jahre bemerkbar. Informationen von Eleonore Trabalski, einer Schwester des Karl.&amp;lt;/ref&amp;gt; musste er sein Studium abbrechen und als ältester Sohn für den Familienunterhalt sorgen. Sein Vater wurde 1950 freigelassen, bis er im Jahr 1952 erneut verhaftet und erst 1954 wegen „[[Kriegs- und Boykotthetze]]“ zu sechseinhalbjähriger Haft verurteilt wurde. Auf Antrag Karl Trabalskis hob das [[Landgericht Rostock]] am 30. September 1996 dieses Urteil als [[Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz|rechtsstaatswidrig]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht Rostock: Beschluß in der Rehabilitierungssache des Herrn Stanislaw Trabalki vom 30. September 1996, Az. II PRO 174/96 – 385 RHS 52/96 – Staatsanwaltschaft Rostock&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner sozialdemokratischen Einstellung und seiner Äußerungen über die Sowjetunion sollte Karl Trabalski in einem Schauprozess verurteilt werden. Diesem entzog er sich jedoch am 29. April 1951 durch Flucht in den Westen. In [[Köln]] vollendete er sein Studium mit dem Abschluss als [[Diplom-Kaufmann]]. Nach dem Studium arbeitete er von 1951 bis 1952 als kaufmännischer Angestellter bei der [[WOGEDO|Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost]]. Von 1952 bis 1967 war er als wissenschaftlicher Referent im [[Wirtschaftswissenschaftliches Institut|Wirtschaftswissenschaftlichen Institut]] (WWI) des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] tätig. Danach arbeitete er als Betriebswirt in Industrie und Wohnungswirtschaft. Ab 1960 war Trabalski Vorstandsmitglied, von 1974 bis 1988 besoldetes Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] engagierte sich Karl Trabalski auf Wunsch von [[Johannes Rau]] bei der Sanierung des [[Leipzig]]er Wohnungsbestandes. Der Leipziger Oberbürgermeister [[Hinrich Lehmann-Grube]] (SPD) schlug seinen Parteifreund Trabalski als Geschäftsführer der neu gegründeten stadteigenen [[Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft]] vor. Der Leipziger Stadtrat wählte Trabalski am 15. Dezember 1990 mit sofortiger Wirkung zum Nachfolger des Interims-Geschäftsführers Manfred Jäger.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Leipzig]]: [https://www.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.1_Dez1_Allgemeine_Verwaltung/10.9_Stadtarchiv/Chroniken/Chronik_1990.pdf Leipziger Jahreschronik 1990] (PDF; 234&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Trabalski, der über viele Jahre in verschiedenen Wohnungsverbänden tätig war, hatte jedoch keine Erfahrungen in Unternehmensführung. Er tätigte Investitionen in Immobilien mit unklaren Besitzverhältnissen, wodurch der Stadt Leipzig ein Schaden von über 400&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;DM entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Leipzig: [https://www.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.1_Dez1_Allgemeine_Verwaltung/10.9_Stadtarchiv/Chroniken/Chronik_1994.pdf Leipziger Jahreschronik 1994] (PDF; 98&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 wurde er als Geschäftsführer abberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trabalski wurde im Jahr 1951 Mitglied der SPD. 1952 trat Trabalski in die [[Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen]] ein. In seiner Partei wurde er 1958 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Unterbezirks Düsseldorf, von 1972 bis 1980 war er Mitglied im Vorstand des Bezirks Niederrhein (ab 1978 stellvertretender Vorsitzender). 1973 bis 1980 sowie 1982 gehörte er dem Landesausschuss Nordrhein-Westfalen an. Er war zudem Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Städtebau- und Wohnungspolitik des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Ab 1977 war er stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft für Städtebau- und Wohnungspolitik der SPD. Ab 1980 war er Vorsitzender des Ausschusses für Städtebau und Wohnungswesen des Landtags Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Trabalski war verheiratet und hatte ein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Vom 24. Juli 1966 bis 30. Mai 1990 war Trabalski Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags]] des Landes [[Nordrhein-Westfalen]]. Er wurde jeweils im [[Wahlkreis]] 45 (Düsseldorf&amp;amp;nbsp;II) direkt gewählt, nur in der 8.&amp;amp;nbsp;Wahlperiode rückte er über die Landesliste (Listenplatz&amp;amp;nbsp;20) seiner Partei in den Landtag ein. In der SPD-Landtagsfraktion war er von 1967 bis 1980 Sprecher für Wohnungs- und Städtebau und von 1975 bis 1985 Mitglied des Fraktionsvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. März 1969, am 23. Mai 1979 und am 23. Mai 1984 war er Mitglied der [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]] zur Wahl des [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenämter ==&lt;br /&gt;
Trabalski gehörte seit 1958 der [[Arbeiterwohlfahrt]] Düsseldorf an. Im Jahr 1992 übernahm er, nach dem Tod seiner Ehefrau [[Ursula Trabalski]], den Vorsitz des Ortsvereins [[Gerresheim]], 2003 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereines ernannt. Geprägt durch eigene Erfahrungen engagierte er sich für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler. Dafür erhielt er 1987 den [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1986 war Trabalski im [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuz]] Düsseldorf aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13682065|Titel=Vermauert und verputzt |Autor= |Jahr=1993 |Nr=47 |Datum=1993-11-22 |Seiten=120 f.}}&lt;br /&gt;
* Heiko Jüngerkes: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Karl Trabalski.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Dach. Mitgliedermagazin der Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost eG.&amp;#039;&amp;#039; H. 25, Mai 2010, S. 10 ([http://www.wogedo.de/fileadmin/medien/pdf/Mitgliedermagazine/MM25.pdf online]; PDF; 5,3&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trabalski, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1257.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00175}}&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ebert-Stiftung: [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_t/trabalski-ka.htm Karl Trabalski] im AdsD – Archiv der sozialen Demokratie&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ralf Julke |url=http://www.l-iz.de/Bildung/Zeitreise/2010/06/Vor-20-Jahren-im-Leipziger-Stadtrat-Die-Affaere-Trabalski.html |titel=Vor 20 Jahren im Leipziger Stadtrat (4) |titelerg=Die Affäre Trabalski |hrsg=Leipziger Internet Zeitung |werk=http://www.l-iz.de |datum=2010-06-27 |abruf=2024-02-07 |sprache= |format= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189501316|VIAF=220625428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trabalski, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trabalski, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>