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	<title>Karl Tiedt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:59:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Tiedt&amp;diff=682055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Uta Krukowska: Kategorie wurde ergänzt</title>
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		<updated>2024-02-04T19:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie wurde ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Tiedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1881]] in [[Rostock]]; † [[18. November]] [[1938]] in [[Berlin-Tiergarten]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und [[Sexualreform]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus einer bürgerlichen Familie stammende Tiedt besuchte das Gymnasium und trat mit 18 Jahren der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] [[Deutsche Kriegsversehrte im 20. Jahrhundert|schwer verwundet]] radikalisierte er sich und schloss sich 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an. 1919 gründete er den &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Bund der Kriegsbeschädigten und Körperbehinderten&amp;#039;&amp;#039;, welcher später in [[Internationaler Bund der Opfer des Krieges und der Arbeit]] umbenannt wurde, und wurde dessen erster Vorsitzender und Herausgeber von dessen Zeitung. 1920 kam er mit der USPD-Mehrheit zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], in welcher er zum linken Flügel zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 rückte Tiedt für den verstorbenen [[Emil Eichhorn (Politiker)|Emil Eichhorn]] in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] nach. Im gleichen Jahr begann er auch mit der Herausgabe der sexualreformerischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Ehelosen&amp;#039;&amp;#039;, aus diesem Grunde (da die Zeitschrift nach Ansicht der Parteiführung den Straftatbestand der [[Kuppelei]] erfüllte) und wegen seiner Zugehörigkeit zur linken Opposition gegen den Kurs der [[Ernst Thälmann|Thälmann-Führung]] wurde er im August 1926 aus der Partei ausgeschlossen und schloss sich der Parlamentsgruppe der [[Linke Kommunisten|Linken Kommunisten]] an. Die KPD kritisierte er dabei als „Gegner freiheitlicher moralischer Ansichten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 überwarf sich Tiedt auch mit den &amp;#039;&amp;#039;Linken Kommunisten&amp;#039;&amp;#039; und agierte von nun an als [[fraktionsloser Abgeordneter]], auch verlor er den Vorsitz des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Bundes der Opfer des Krieges und der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; an den auf KPD-Linie stehenden [[Hugo Gräf]] und gründete eine unbedeutende Abspaltung dieses Verbandes. Nach dem Verlust des Reichstagsmandates 1928 spielte Tiedt in der Politik keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-tiedt?ID=5296 Tiedt, Karl]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130121894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130121894|VIAF=1110355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tiedt, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgeschädigtenthematik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tiedt, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD), MdR und Sexualreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Uta Krukowska</name></author>
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