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	<title>Karl Talazko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kabelschmidt: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-09T16:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Anton Talazko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1897]] in [[Hohnstein (Sächsische Schweiz)|Hohnstein]]; † [[21. April]] [[1945]] in [[Pulsnitz]]) war ein [[deutsche]]r [[evangelisch]]er Pfarrer und [[NS-Opfer|Opfer der NS-Diktatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Talazko entstammte einer evangelischen Pfarrerfamilie. Nach der [[Volksschule]] besuchte er die [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule in Grimma]], wo er sein [[Abitur]] ablegte. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er zum [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeresdienst]] eingezogen, wurde schwer [[Trauma (Medizin)|verwundet]] und verlor seine rechte Hand. Nach dem Ende des Krieges studierte er [[Evangelische Theologie]] in [[Leipzig]] und [[Tübingen]]. 1921 wurde er als [[Vikar]] im böhmischen [[Kadaň|Kaaden]] tätig. 1925 war er [[Vikar|Hilfsprediger]] in [[Neukirchen/Erzgeb.|Neukirchen bei Stollberg im Erzgebirge]], danach wieder Vikar in [[Adorf/Erzgeb.|Adorf bei Stollberg]], wo er ab 1926 nach der [[Ordination]] auch als Pfarrer wirkte. 1930 heiratete er in [[Stettin]]. Von 1932 an betreute er die Pfarrstelle in [[Gersdorf (Haselbachtal)|Gersdorf]], dazu während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zusätzlich die Nachbargemeinde [[Reichenbach (Haselbachtal)|Reichenbach]] sowie die [[Klosterkirche St. Annen (Kamenz)|Kamenzer Klosterkirche]]. Seine letzte Predigt hielt er am 15. April 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit waren die Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] bereits nahe an den Ort herangerückt. Wie in anderen Ortschaften gab es auch in Gersdorf Bestrebungen, durch Hissen von weißen Tüchern der heranrückenden Sowjetarmee ein Signal zur friedlichen Übergabe des Ortes zu geben. Inwieweit Talezko direkt an der Hissung der weißen [[Flagge]] auf dem Kirchturm beteiligt war, ist ungeklärt. Die [[Schutzstaffel|SS-Männer]] hatten vom benachbarten [[Bischheim (Haselbachtal)|Bischheim]] die weiße Fahne bemerkt und trieben daraufhin die Bevölkerung von Gersdorf auf einer Wiese vor dem Gasthaus zusammen. Talazko und seinem 14-jährigen Sohn wurde befohlen, die weißen Tücher im Ort einzusammeln. Beim Rückzug verschleppte die SS Talazko und den Bürgermeister Haase nach Pulsnitz, wo sie auf einer Wiese vermutlich zusammen mit weiteren Männern erschossen wurden. Die in das benachbarte [[Steina (Sachsen)|Obersteina]] geflüchteten übrigen Dorfbewohner sahen von dort, dass ihre Gersdorfer Kirche von der SS in Brand gesteckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April holten die Gersdorfer die Leichen von Talazko und dem Bürgermeister nach Gersdorf und begruben sie neben der Brandruine.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gersdorf Talazko Grab 7384.jpg|alternativtext=Grabstein für Karl Talazko ohne Angabe der Todesursache|mini|Grabstein für Karl Talazko. Auf dem Grab ist die Todesursache, die Erschießung durch die SS wegen der weißen Fahnen im Ort nicht angegeben, obwohl dies in der DDR durchaus möglich und sogar erwünscht war, da dies als Warten auf die Rote Armee interpretiert werden konnte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Oehme: &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer der evangelischen Christenheit 1933–1945. Neunundzwanzig Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1979, S. 231–234.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Talazko, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Talazko, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Talazko, Karl Anton&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Pfarrer &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohnstein (Sächsische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pulsnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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