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	<title>Karl Steinacker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Steinacker&amp;diff=791070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Ergänzung und Kosmetik.</title>
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		<updated>2026-04-07T13:23:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung und Kosmetik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kunsthistoriker; zum Komponisten Karl Steinacker siehe [[Carl Steinacker]].}}&lt;br /&gt;
[[File:Wappen-Steinacker.jpg|thumb|Wappen der Familie Steinacker]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Hilmar Karl Steinacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1872]] in [[Wolfenbüttel]]; † [[31. Januar]] [[1944]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und von 1910 bis 1935 Leiter des [[Braunschweigisches Landesmuseum|Braunschweigischen Landesmuseums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Franz Hilmar Karl Steinacker entstammte der bürgerlichen Familie Steinacker, die seit Beginn des [[16. Jahrhundert]]s urkundlich in [[Quedlinburg]] nachgewiesen ist. Die ununterbrochene [[Stammfolge]] beginnt mit Hans Steinacker, der 1530 [[Ratsherr]] und [[Kämmerer]] der Stadt Quedlinburg war. Dessen [[Enkel]] war [[Philipp Steinacker]] (um 1565–1613), [[Jurist]] sowie fürstlich-sächsischer Rat und [[Gerichtsassessor|Hofgerichtsassessor]] zu [[Coburg]]. Steinackers [[Urgroßvater]] war der Kaufmann und Fabrikbesitzer Hieronymus Karl Steinacker (1775–1813), später [[Gutshof|Gutsadministrator]] des Grafen [[Wrisberg (Adelsgeschlecht)|Wrisberg]], danach [[Bürgermeister]] und [[Stadtkämmerer]] in Holzminden sowie herzoglicher Kreissekretär, sein [[Großvater]] der Jurist [[Heinrich Friedrich Karl Steinacker]] (1801–1847).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinacker war der Sohn des [[Lehrer]]s und [[Schriftsteller|Kunstschriftsteller]]s [[Eduard Steinacker]] (1839–1893) und dessen Ehefrau Ilse geb. [[Strombeck (Adelsgeschlecht)|von Strombeck]]. Steinackers Vater wirkte seit 1884 im Rang als [[Professor]] am [[Realgymnasium]] in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinacker besuchte das Braunschweiger [[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)|Wilhelm-Gymnasium]], wo u.&amp;amp;nbsp;a. [[Heinrich Jasper]], [[Alfred Dedekind]] und [[Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg]] zu seinen Mitschülern zählten. Zu Johannis 1891 wechselte er an das [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martino-Katharineum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Herzogliches Neues Gymnasium zu Braunschweig: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/5573985 &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Herzoglichen Neuen Gymnasiums zu Braunschweig. Von Ostern 1891 bis Ostern 1892.&amp;#039;&amp;#039;] Johann Heinrich Meyer Verlag, Braunschweig 1892, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestand dort 1894 das [[Abitur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Militärdienst studierte er ab 1895 [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]]. Er wechselte nach vier Semestern zu einem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Germanistik in Berlin, München, Straßburg und Heidelberg. Seine akademischen Lehrer waren unter anderen der Münchener Archäologe [[Adolf Furtwängler]], der Straßburger Kunsthistoriker [[Georg Dehio]] sowie der Heidelberger Kunsthistoriker [[Henry Thode]]. Bei Thode schrieb Steinacker seine [[Dissertation]] über „Die Holzbaukunst [[Goslar]]s, Ursachen ihrer Blüte und ihres Verfalls“ und wurde 1899 zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Es folgte ein Studienaufenthalt in Italien, bevor er im April 1901 eine Praktikantenstelle am [[Hamburg]]er [[Museum für Kunst und Gewerbe]] unter [[Justus Brinckmann]] antrat. Er wurde 1903 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Teutonia Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinckmann vermittelte Steinacker eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft in Braunschweig. Dort inventarisierte Steinacker unter dem Direktor des [[Herzog Anton Ulrich-Museum|Herzoglichen Museums]], [[Paul Jonas Meier]] (1857–1946), die „Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Braunschweig“. Die Publikation gleichen Namens erschien in den Jahren 1904 bis 1922. Im Jahre 1910 wurde er als Museumsinspektor zum wissenschaftlichen Leiter des Vaterländischen Museums, dem Vorläufer des heutigen Braunschweigischen Landesmuseums, berufen. Während seines Direktorats erweiterte er die Sammlungen und systematisierte die Bestände. Steinacker sorgte für die Rettung der Inneneinrichtung der 1924 abgerissenen [[Hornburger Synagoge]]. Diese ist heute Mittelpunkt des [[Braunschweigisches Landesmuseum#Ältestes jüdisches Museum der Welt|Jüdischen Museums des BLM]]. Im Jahre 1928 wurde ein typisches [[Bortfeld (Wendeburg)|Bortfelder]] Bauernhaus im Museumsgarten wiedererrichtet. Steinacker trat 1935 in den [[Ruhestand]]. Das „Vaterländische Museum“ ging im selben Jahr in staatliche Trägerschaft über und erhielt 1938 den heutigen Namen „Braunschweigisches Landesmuseum“. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm Steinacker 1939 aufgrund des resultierenden Personalmangels die kommissarische Leitung des [[Herzog Anton Ulrich-Museum]]s. Dort bestimmte er den Leiter der Graphischen Sammlung [[Hans Werner Schmidt (Kunsthistoriker, 1904)|Hans Werner Schmidt]] zu seinem [[Testamentsvollstrecker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Junggeselle]] Steinacker starb im Januar 1944 und vererbte seinen Besitz dem Braunschweigischen Landesmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Steinacker erhielt zahlreiche Ehrungen wie das 1911 durch den Großherzog von Hessen verliehene [[Ritterkreuz]] des [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Ordens Philipps des Großmütigen]] und den 1913 verliehenen preußischen [[Roter-Adler-Orden|Roten Adlerorden]]. Den Professorentitel erhielt er 1915. Im Jahre 1942 folgte die Ehrung mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]. Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde er am 2. September 1942 zum Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweigischer Landesverein|Braunschweigischen Landesvereins für Heimatschutz]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunschweigische Heimat&amp;#039;&amp;#039; 33, 1942, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die &amp;#039;&amp;#039;Karl-Steinacker-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Braunschweig-[[Gliesmarode]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Holzminden&amp;#039;&amp;#039;. Wolfenbüttel 1907. (Neudruck: Wenner, Osnabrück 1978, ISBN 978-3-87898-141-1) – [http://kaese.name/Heimatgeschichte/1907_Denkmaeler/home.html Teilabschrift]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Blankenburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Landes Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Zwissler, Wolfenbüttel 1922 (Neudruck mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmale des Kreises Blankenburg nebst Teilen des Kreises Grafschaft Hohenstein.&amp;#039;&amp;#039; Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-143-0).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, 1924 (Neuauflage Archiv Verlag, Braunschweig 2006, {{DNB|97926412X}}).&lt;br /&gt;
* (mit Paul J. Meier): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmale der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Appelhans, Braunschweig 1926. (Neudruck Wenner, Osnabrück 1978, ISBN 3-87898-138-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Edmund Steinacker]], [[Klosterneuburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Steinacker&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Rolandbuch für Geschlechterkunde&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom &amp;quot;Roland&amp;quot; Verein zur Förderung der Stamm-, Wappen- und Siegelkunde e.V., 1. Band, Dresden 1918, S. 325&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Norman-Mathias Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Steinacker, Karl.&amp;#039;&amp;#039; in: {{BibISBN|3926701145|Seite=220}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=586–87}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 659–660.&lt;br /&gt;
* Hansjörg Pötzsch: &amp;#039;&amp;#039;Passion&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;– Partizipation – Profession. Karl Steinacker, bürgerliches Engagement und das Vaterländische Museum zu Braunschweig (heute Braunschweigisches Landesmuseum).&amp;#039;&amp;#039; In: Bettina Gierke, [[Heike Pöppelmann]], Hansjörg Pötzsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Partizipation damals und heute. Kulturelles Erbe und Identität in historischen und jüdischen Museen und Gedächtniseinrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Oldenbourg, Berlin, Boston 2026 (= Forschungen und Berichte des Braunschweigischen Landesmuseums, Neue Folge. 4), ISBN 978-3-11-134642-7, S. 141–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117245305|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren des Braunschweigischen Landesmuseums}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117245305|LCCN=n/81/4044|VIAF=118224665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinacker, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Braunschweigischen Landesmuseums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinacker, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker, Museumsleiter in Braunschweig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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