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	<title>Karl Spiewok - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Januar 2026 um 21:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SpiewokKarl.jpg|mini|hochkant|Karl Spiewok (1936)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Hauptstr 8 (Rumbg) Karl Spiewok.jpg|hochkant|mini|[[Gedenktafel]], Hauptstraße 8, in [[Berlin-Rummelsburg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Karl Spiewok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1892]] in [[Metz]], [[Deutsches Kaiserreich]]; † [[12. Mai]] [[1951]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Oberrealschule in Metz absolvierte Spiewok eine kaufmännische Lehre bei der [[AEG]]. Von 1909 bis 1912 war im Metzer Büro der AEG tätig, um anschließend bis 1914 für diese im Ausland zu arbeiten. Danach nahm er von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er als Pionieroffizier an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1933 war Spiewok erneut kaufmännisch für die AEG tätig, zuletzt als Abteilungsleiter in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiewok trat zum 1. Oktober 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 320.315).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42101215&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 war er einige Monate lang Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Von November 1933 bis zum April 1938 war er zudem Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] für den Wahlkreis 3 (Berlin Ost). Außerdem gehörte er seit dem 12. März 1933 der Stadtverordnetenversammlung von Berlin (seit dem 1. April 1933 als Nachfolger des Sozialdemokraten [[Johannes Hass (Politiker)|Johannes Hass]] als Stadtverordnetenvorsteher) und seit dem November 1934 dem Stadtrat von Berlin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Oktober 1933 fungierte Spiewok als Gauamtsleiter des Amtes für Volkswohlfahrt im Gau Berlin sowie Gaubeauftragter für das [[Winterhilfswerk des Deutschen Volkes|Winterhilfswerk Berlin]]. Von 1934 bis 1938 war Spiewok außerdem Leiter des Landeswohlfahrts- und Jugendamtes der Stadt Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur dortigen Tätigkeit vgl. [[Wolfgang Ayaß]] (Bearb.): [https://web.archive.org/web/20161122223521/http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/abteilungen/abtg/dzd/dokumentenverzeichnisse/materialien_5_gemeinschaftsfremde.pdf &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Gemeinschaftsfremde&amp;quot;. Quellen zur Verfolgung von &amp;quot;Asozialen&amp;quot; 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;], Koblenz 1998, S. 55–57, 75–79, 104 f., 120, 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde er bis 1945 in das Stadtwirtschaftsamt der Stadt versetzt. Grund für die Versetzung zur Stadtwirtschaftskammer waren Interessenkonflikte zwischen Spiewoks Funktion als Stadtrat für Wohlfahrtspflege und seiner Tätigkeit für die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]], was zu Vorbehalten sowohl des Oberbürgermeisters als auch der Gauleitung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Gruner: &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Wohlfahrt und Judenverfolgung&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Meinung des Historikers [[Frank Bajohr]] zufolge war Spiewok in eine Korruptionsaffäre um den Ankauf von Kraftwagen verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Bajohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Parvenüs und Profiteure. Korruption in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-004812-1, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kam das Amt eines [[Reichsredner]]s der NSDAP und die Präsidentschaft im [[Bund Deutscher Westen]], der am 29. Mai 1933 auf Mitinitiative von [[Robert Ernst (Politiker)|Robert Ernst]] und ihm gegründet wurde – entsprechend § 3 der Satzung durch Führer &amp;quot;arischer Abkunft&amp;quot; geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst, &amp;#039;&amp;#039;Rechenschaftsbericht&amp;#039;&amp;#039;, S. 208&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank G. Becker: &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Deutsch die Saar, immerdar&amp;#039;. Die Saarpropaganda des Bundes der Saarvereine 1919-1935.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität des Saarlandes, Saarbrücken 2004. S. 587 und Anm. 2827. Die inhaltlich gekürzte Version der Dissertation wurde 2007 als Buch unter dem gleichen Titel veröffentlicht im Rahmen der Reihe &amp;quot;Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung&amp;quot;, &amp;#039;Bd. 40&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schutzstaffel|SS]] war er Führer (SS-Nummer 6.128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 leitete er das Stadtbetriebsamt in Berlin. Seit 1943 nahm Spiewok am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Von 1945 bis 1946 war er in französischer Kriegsgefangenschaft, anschließend lebte er bis zu seinem Tod in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau des Wohlfahrtwesens im nationalsozialistischen Staat&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Arbeit des Landes-Wohlfahrts- und Jugendamts der Reichshauptstadt&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Spiewok, Eduard Karl&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 561f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102099693}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|127944591}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102099693|VIAF=34836335}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spiewok, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spiewok, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spiewok, Eduard Karl; Spiewok, Eduard K.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Metz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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