<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Sobota</id>
	<title>Karl Sobota - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Sobota"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Sobota&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T06:12:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Sobota&amp;diff=2097545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. Oktober 2025 um 01:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Sobota&amp;diff=2097545&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-12T01:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Johann Sobota&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1903]] in [[Wien]]; † [[27. Dezember]] [[1966]] in [[Wiener Neustadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Tauf-Protokoll der römisch-katholischen Pfarre Meidling in Wien 1903 A Nr. 52, fol. 191 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/12-meidling/01-52a/?pg=195 Online] auf &amp;#039;&amp;#039;Matricula&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 11. November 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer, [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|nationalsozialistischer]] [[Politiker]], Kreisorganisationsleiter und Sparkassenbeamter in [[Bad Sauerbrunn|Sauerbrunn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sobota, als Sohn eines Webers im Wiener Gemeindebezirk [[Meidling]] geboren, gehörte seit dem 1. Juli 1935 der in Österreich verbotenen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an, war Mitglied der ebenfalls verbotenen [[Sturmabteilung|SA]], beantragte dann am 17. Mai 1938 die reguläre Aufnahme in die Partei und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.158.815).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41770531&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. März 1938 wurde er von Gauleiter [[Tobias Portschy]] zum Mitglied des [[Burgenländischer Landtag|Burgenländischen Landtags]] ernannt. In Sauerbrunn wurde er Ortsgruppenleiter der NSDAP, in der SA erhielt er 1943 den Rang eines [[SA-Sturmführer|Sturmführers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Sobota wegen Illegalität, seiner Tätigkeit als Stellvertreter des damaligen [[Kreisleiter]]s der NSDAP von [[Mattersburg]] [[Anton Weissensteiner]] sowie Misshandlung mehrerer Personen und der Aneignung von Bargeld aus fremden Besitz angeklagt. Sobota wurde vorgeworfen, vom Gericht namentlich benannte Juden misshandelt zu haben, darunter war der Gemeindearzt von Mattersburg [[Richard Berczeller]]. Bei den Ermittlungen hatte [[Ernst Hoffenreich]] ausgesagt, dass Sobota und auch der Mattersburger Bürgermeister [[Franz Giefing]] die inhaftierten Juden mit dem Stock und dem Ochsenziemer geschlagen haben. Sobota wurde auch vorgeworfen, dass er die Juden um Geld erpresst habe und den Arzt in seiner Praxis beraubt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobota wurde am 25. Mai 1948 wegen §§ 10 und 11 des [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetzes]] und § 3 des Kriegsverbrechergesetzes zu drei Jahren schweren Kerkers mit Vermögensverfall verurteilt. In seiner Urteilsbegründung charakterisierte ihn das Gericht als „fanatischen illegalen nationalsozialistischen Parteigänger“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Sobota war der Vater des Schriftstellers [[Heinz Sobota]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oberwarther-Sonntags-Zeitung, Nr. 13, 59. Jg. (3. April 1938)&lt;br /&gt;
* Susanne Uslu-Pauer, Eva Holpfer: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Volksgericht. Verfahren gegen burgenländische NS-Täter 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039; Eisenstadt 2008 (Burgenländische Forschungen 96).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ausstellung.de.doew.at/dokumente/200605181138_n_31_neu.pdf Anklageschrift gegen Karl Sobota wegen der Misshandlung von Jüdinnen und Juden in Mattersburg. (Vg 1d Vr 5154/45, Verfahren gegen August Bartsch u. a.).] Die Anklageschrift vom 19. April 1948 ist von Staatsanwalt Theodor Mayer-Maly verfasst, Vater von [[Theo Mayer-Maly]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sobota, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Burgenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sobota, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sobota, Karl Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiener Neustadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>