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	<title>Karl Sittl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-04-26T13:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Sittl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Sittl&amp;#039;&amp;#039; und mit latinisierten Formen des Vornamens; * [[13. Februar]] [[1862]] in [[Passau]]; † [[9. Mai]] [[1899]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Altphilologe]] und [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Sittl studierte Klassische Philologie und Archäologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], wo er sich vor allem an [[Eduard Wölfflin]] anschloss. Am 4. März 1882 wurde er zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach seiner [[Habilitation]] lehrte er als Privatdozent an der Universität München. Von 1889 bis zu seinem Tod 1899 war er Professor für Philologie und Archäologie an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]]. Er beschäftigte sich mit vielen verschiedenen Aspekten der [[Klassische Altertumswissenschaft|Klassischen Altertumswissenschaften]], angefangen bei Problemen der [[Latein|lateinischen Sprache]] über [[Literaturwissenschaft|literaturwissenschaftliche]] und historische Themen bis zu kulturgeschichtlichen und archäologischen Themen. 1893 wählte ihn das [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutsche Archäologische Institut]] zum korrespondierenden Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sittl betätigte sich auf verschiedenen wissenschaftlichen Gebieten, ohne mit seinen Veröffentlichungen große Erfolge zu erzielen. In seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; (1884–1887) stritt er alle äolischen Einflüsse auf den homerischen Dialekt ab. Diese These wurde vom Sprachwissenschaftler Gustav Hinrichs eingehend widerlegt, so dass Sittls Buch in der Fachwelt ignoriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Edition der lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Mathesis&amp;#039;&amp;#039; des [[Iulius Firmicus Maternus|Firmicus Maternus]], einer Fachschrift über Astrologie, kündigte Sittl 1887 an. Der erste Band mit den Büchern 1–4, 1894 im [[Teubner Verlag]] erschienen, erwies sich als vollkommen unzureichend, wie [[Wilhelm Kroll]] und [[Franz Skutsch]] in einer eingehenden Rezension vorführten. Aufgrund der eklatanten Mängel in der Textkonstitution und [[Textkritik]] entschied sich der Verlag, das Werk einzustampfen und Kroll und Skutsch mit einer neuen Edition zu beauftragen, die in zwei Bänden 1897 und 1913 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Sittls systematisches Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Archäologie der Kunst&amp;#039;&amp;#039; (1895) wurde von verschiedenen Rezensenten ([[Georg Ferdinand Dümmler]], [[Friedrich Koepp]]) als oberflächlich und unzuverlässig abgetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 nahm Sittl die Ehrenmitgliedschaft der katholischen Studentenverbindung [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|W.K.St.V. Unitas]] Hetania in Würzburg an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Unitas-Handbuch|Hrsg=Wolfgang Burr|Sammelwerk=|Band=4|Nummer=|Auflage=|Verlag=Verlag Franz Schmitt|Ort=Bonn|Datum=2000|Seiten=430|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 1896 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Markomannia Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem frühen Tod im Alter von 37 Jahren kaufte der Leipziger Verleger Gustav Fock Sittls Bibliothek im Umfang von mehr als 2000 Bänden. Von ihm erwarb sie der amerikanische Philologe [[John Williams White]] für die [[Wesleyan University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die lokalen Verschiedenheiten der lateinischen Sprache mit besonderer Berücksichtigung des afrikanischen Lateins.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1882 ([https://archive.org/details/dielokalenversc00sittgoog/page/n4/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederholungen in der Odyssee. Ein Beitrag zur Homerischen Frage.&amp;#039;&amp;#039; München 1882 ([https://archive.org/details/diewiederholung03sittgoog/page/n5/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Literatur bis auf Alexander den Grossen.&amp;#039;&amp;#039; Ackermann, München 1884–1887 ([https://archive.org/details/bub_gb_rZ5GNBi9QU0C/page/n3/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gebärden der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Patrizierzeit der griechischen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Stahel, Würzburg 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iulii Firmici Materni Matheseos libri VIII. Pars prior.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1894 (mehr nicht erschienen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Archäologie der Kunst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band VI). Beck, München 1895 ([https://archive.org/details/archologiederku00sittgoog Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Reimer, Berlin 1900, S. 182.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schiering]]: &amp;#039;&amp;#039;Anhang.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], Wolfgang Schiering (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 335.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Karl Sittl}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120486520}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Würzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Archäologie in Würzburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120486520|LCCN=no96036277|VIAF=191393719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sittl, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sittl, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sittl, Carl; Sittl, Carolus; Sittl, Karolus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe und Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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