<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Silex</id>
	<title>Karl Silex - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Karl_Silex"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Silex&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T18:15:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Silex&amp;diff=1079609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Silex&amp;diff=1079609&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-27T22:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Heinrich Silex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1896]] in [[Stettin]]; † [[18. Mai]] [[1982]] in [[Köln]]) war ein deutscher Journalist und Chefredakteur der „[[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|Deutschen Allgemeinen Zeitung]]“ von 1933 bis 1943 und des „[[Tagesspiegel]]s“ von 1955 bis 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Silex stammte aus einem protestantischen Pfarrhaus, sein Vater war Pfarrer an der [[St. Gertrudkirche (Stettin)|St. Gertrudkirche]] in Stettin. In Stettin besuchte Karl Silex das [[Marienstiftsgymnasium]] bis zum Abitur 1914. Anschließend trat er als [[Seekadett]] ([[Deutsche Marinegeschichte#Crewen|Crew 1914]]) in die [[Kaiserliche Marine]] ein, wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1916 [[Leutnant zur See]] und Kommandant des [[Minensuchboot]]s SMS &amp;#039;&amp;#039;M 65&amp;#039;&amp;#039; und nahm 1919 als [[Oberleutnant zur See]] seinen Abschied. Er studierte Nationalökonomie an der [[Universität Kiel]] und an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]], wo er 1921 zum [[Dr. phil.]] promoviert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silex begann 1921 seine journalistische Laufbahn beim &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Fremdenblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 1922 wechselte er zur Berliner [[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|DAZ]], für die er Ende der zwanziger Jahre als Korrespondent in London tätig wurde. Silex, der in diesen Jahren mit einer Britin verheiratet war, veröffentlichte 1930 beim Verlag Seemann in Leipzig ein Buch über das Leben der Engländer: &amp;#039;&amp;#039;John Bull zu Hause. Der Engländer im täglichen Leben&amp;#039;&amp;#039;.  In dieser Zeit stand er den Deutschnationalen ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]) nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 drohte der DAZ das Verbot aufgrund eines kritischen Artikels über [[Adolf Hitler]], worauf die Herausgeberfamilie [[Hugo Stinnes|Stinnes]] Silex bat, die Chefredaktion zu übernehmen. Silex, der dem „Führerrat der Deutschen Presse“ angehörte, war bis 1943 Chefredakteur der DAZ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee571&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 571.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schrieb regimekonform und versuchte gleichzeitig, ähnlich wie die Redakteure der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, sich von der [[NS-Propaganda]] möglichst fernzuhalten. Im September 1939 wurde er zur [[Kriegsmarine]] reaktiviert und wurde Sachbearbeiter beim [[Oberkommando der Marine]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Hartwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Großadmiral Karl Dönitz – Legende und Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-77027-1, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Funktion als Chefredakteur der DAZ behielt er bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 ernannte man ihn als [[Korvettenkapitän]] zum Kommandanten eines [[Minenschiff]]s. Zuletzt ließ er als Seebefehlshaber der [[Kleinkampfmittel|Kleinkampfverbände]] in [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Norwegen]] 1945 kurz vor der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] die Schiffe und Boote seines Verbandes versenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silex war mit dem Hitlergegner General [[Henning von Tresckow]] befreundet, beteiligte sich aber nicht direkt an den Vorbereitungen für das [[Attentat vom 20. Juli 1944]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wolfgang Venohr]], &amp;#039;&amp;#039;Henning v. Tresckow.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sebastian Haffner]]/Ders., &amp;#039;&amp;#039;Preußische Profile&amp;#039;&amp;#039;, München 2001, S. 274.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 lebte Silex zunächst in Stuttgart, wo er einen eigenen Verlag gründete, der von 1949 bis 1957 die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Kommentare]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1952 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bücher-Kommentare]]&amp;#039;&amp;#039; herausgab. Silex kritisierte früh die Außenpolitik [[Konrad Adenauer]]s und favorisierte ein bewaffnetes, neutrales [[Gesamtdeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurde sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Marsch auf Madrid. Spanien gestern und heute. Ein Kriegs- und Reisebericht&amp;#039;&amp;#039; ([[E. A. Seemann]], Leipzig 1937) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde er Chefredakteur des Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]s&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1963 prägte er wesentlich den Stil dieser Zeitung und galt als „letzter deutscher Chefredakteur der alten Schule“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Bücher-Kommentare&amp;#039;&amp;#039; verkaufte er 1965. 1968 publizierte er seine Memoiren unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mit Kommentar. Lebensbericht eines Journalisten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee571&amp;quot;/&amp;gt; 1976 verlieh ihm die Stadt Berlin eine [[Ehrenprofessur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Haug von Kuenheim]]: [http://www.sueddeutsche.de/kultur/karl-silex-xxxviii-buerger-im-balanceakt-1.237579 &amp;#039;&amp;#039;Bürger im Balanceakt: Karl Silex führte bis 1943 die „DAZ“: SZ-Serie (XXXVIII)&amp;#039;&amp;#039;], Süddeutsche Zeitung 25. August 2003&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 403–404.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11876537X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11876537X|VIAF=62344482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silex, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Der Tagesspiegel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silex, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Silex, Karl Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>