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	<title>Karl Schulpig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:29:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Schulpig&amp;diff=936000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN-Verlinkung, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-07-30T20:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN-Verlinkung, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schulpig-Eigenmarke.svg|mini|„Eigenmarke“ von Karl Schulpig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schulpig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1884]]; † [[19. November]] [[1948]] in [[Stadt Prettin|Prettin]]) war ein deutscher [[Grafikdesigner|Gebrauchsgraphiker]] und Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Karl Schulpig hatte um 1914 ein eigenes [[Atelier]] in [[Berlin]]. Er beschäftigte sich vor allem mit der Entwicklung von Firmensignets und der Gestaltung von Plakaten. Seine Logos werden zum Teil noch heute verwendet oder wirkten prägend auf die daraus abgeleiteten modernen Redesigns. Mit seinem reduzierten bildnerischen Stil betrat er in den 1920er-Jahren Neuland. Statt der bis dahin oft verwendeten siegelartigen und verschnörkelten Signets und Zeichen entwarf er für zahlreiche Unternehmen einprägsame, fast [[Icon (Computer)|iconhafte]] Bildmarken. Er gilt heute als einer der Väter des modernen Logo-Designs.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Plass, Heinrich Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Wer war eigentlich Karl Schulpig? Über die Entwicklung der Bildmarken&amp;#039;&amp;#039;. In: Art Directors Club für Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sushi 6&amp;#039;&amp;#039; Jahresheft des ADC-Nachwuchswettbewerbs 2003. Berlin 2004, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt wurde Schulpig auch durch seine [[Holzschnitt]]arbeiten. Beispielhaft dafür stehen zwei Briefmarken, die er anlässlich der „[[Saarabstimmung]]“ 1934 entwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 entstand für die [[Allianz SE|Allianz]]-Versicherung der &amp;#039;&amp;#039;Adler mit drei Jungen&amp;#039;&amp;#039; als Symbol für Sicherheit und Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bis heute modern wirkende Logo der [[Koelnmesse|Messe Köln]] von 1923 zeigt mit wenigen Linien den Kölner Dom und den Rhein. Es wurde bis auf [[Typografie|typografische]] Ergänzungen unverändert bis 2002 benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;[[MITROPA|MITROPA Mitteleuropäische Schlafwagen- und Speisewagen-Aktiengesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; verwendete er ebenfalls das Motiv eines Adlers – dessen Schwingen bilden die Form eines ‚M‘ für Mitropa. Im Sinne eines [[Corporate Design]]s entwickelte er für die Mitropa auch eine eigenständige kantige Firmenschrift, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schulpig-Schrift&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref group=&amp;quot;*&amp;quot;&amp;gt;Inspiriert von der Mitropa-Schrift erschien 1997 eine modernisierte Fassung als „FF Pullman“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Nähe zur Symbolsprache des [[Nationalsozialismus]] wurde das Logo später von der [[DDR]]-Servicegesellschaft Mitropa nur in fragmentarischer Form weiterverwendet. Der Kopf des [[Reichsadler]]s verschwand und das vorher vierspeichige, in der Verbindung mit dem Adler an ein Hakenkreuz erinnernde Rad bekam zwei weitere Speichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1924 gegründete sozialdemokratische Buchgemeinschaft [[Der Bücherkreis]] entwarf Schulpig das markante Zeichen eines stehenden Mannes mit Melone, der in ein geöffnetes Buch schaut. Eine Version der [[Kalligrafie|kalligrafischen]] [[Pelikan AG|Pelikan]]-[[Wortmarke]] zeichnete er 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1926 konnte Karl Schulpig den Plakat-Wettbewerb für die [[Magdeburg]]er [[Deutsche Theaterausstellung 1927]] gewinnen. Mitbewerber waren auch [[Lyonel Feininger]], [[César Klein]] und [[Johannes Molzahn]]. Schulpig gestaltete ein einprägsames Gesicht mit starker [[Mimik]] (die Messe war zunächst als „Maske Magdeburg“ geplant), das aus einem großen T für Theater und einem M für Magdeburg gebildet wird. Das Logo erschien auf Großplakaten deutschlandweit in einer Auflage von 75.000 und im Kleinformat in einer Auflage von 250.000 Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Entwurf für die ehemalige [[Zahlenschieber]]-Weltmarke „Addiator“ ahmt die Funktionsweise des mechanischen Taschenrechners nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulpigs Logo für die [[Meierei C. Bolle|Meierei Bolle]] gehörte bis Anfang der 1990er-Jahre zum Berliner Straßenbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Addiator-logo.svg|[[Zahlenschieber|Addiator]]&lt;br /&gt;
Allianz-logo-schulpig.svg|[[Allianz SE|Allianz]]&lt;br /&gt;
Bolle Logo.svg|[[Meierei C. Bolle|Bolle]]&lt;br /&gt;
Logo Der Bücherkreis.svg|Buchgemeinschaft „Der Bücherkreis“&lt;br /&gt;
Logo Handelszeichen Schulpig.svg|Logo auf Eigenveröf&amp;amp;shy;fentli&amp;amp;shy;chung „Handelszeichen“&lt;br /&gt;
Mitropa-Logo-1928.svg|[[MITROPA]]&lt;br /&gt;
Köln Messe 1920er Schulpig.svg|[[Koelnmesse|Messe Köln]]&lt;br /&gt;
Pelikan-Wortmarke-1926-Schulpig.svg|[[Pelikan AG|Pelikan]]&lt;br /&gt;
Saugling-Schulpig.svg|Staubsaugermarke „Saugling“&lt;br /&gt;
Logo Theaterausstellung Magdeburg 1927 Schulpig.svg|Theaterausstellung 1927 Magdeburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
* 1919:  Preisträger im Signetwettbewerb des [[Bund der Deutschen Gebrauchsgraphiker|Bundes der Deutschen Gebrauchsgraphiker]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelband &amp;quot;Das politische Plakat&amp;quot;, (Verlag Das Plakat)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handelszeichen. Den Freunden und Auftraggebern gewidmet&amp;#039;&amp;#039;. Folge 2 und 4–6 in vier Bändchen. Selbstverlag, Berlin 1922–1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Müller (Grafikdesigner)|Jens Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Design-Pioniere. Die Erfindung der grafischen Moderne/Pioneers of German Graphic Design&amp;#039;&amp;#039;. Callisto Publishers, Berlin 2017, ISBN 978-3-9817539-3-6, S. 208–229.&lt;br /&gt;
* Johannes Plass, Heinrich Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Wer war eigentlich Karl Schulpig? Über die Entwicklung der Bildmarken&amp;#039;&amp;#039;. In: Art Directors Club für Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sushi 6&amp;#039;&amp;#039; Jahresheft des ADC-Nachwuchswettbewerbs 2003. Berlin 2004, S. 32–40, ISBN 3-87439-655-X&lt;br /&gt;
* Walter F. Schubert: [http://magazines.iaddb.org/issue/AR/1925-03-01/edition/null/page/45 &amp;#039;&amp;#039;Karl Schulpig&amp;#039;&amp;#039;], in: Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik, 1. März 1925, S. 45–124.&lt;br /&gt;
* Walter F. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Auch Schutzmarken sind keine Kleinigkeit!&amp;#039;&amp;#039; In: Gebrauchsgraphik, Jg. 1 (1924), S. 52–54 ([https://www.arthistoricum.net/werkansicht/dlf/159003/86 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;*&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=VDFQAAAAMAAJ&amp;amp;q=Schulpig,+Karl:+Handelszeichen&amp;amp;dq=Schulpig,+Karl:+Handelszeichen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjaibfuhZPdAhXE_CoKHX_bDyoQ6AEIPjAE &amp;#039;&amp;#039;Logo, Font &amp;amp; Lettering Bible&amp;#039;&amp;#039; von Leslie Cabarga, S. 34 und 35 (books.google.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.teclas.org/maquina.php?mm=C262 Rechengeräte mit &amp;#039;&amp;#039;Addiator&amp;#039;&amp;#039;-Zeichen (teclas.org)]&lt;br /&gt;
* [http://www.rechnerlexikon.de/artikel/ADDIATOR &amp;#039;&amp;#039;Addiator GmbH&amp;#039;&amp;#039; (rechnerlexikon.de)]&lt;br /&gt;
* [https://www.fontshop.com/families/ff-pullman Schrift &amp;#039;&amp;#039;FF Pullman&amp;#039;&amp;#039; (fontfont.com)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.togda.de/pdf/75Jahre_Stadthalle.pdf 75 Jahre Stadthalle Magdeburg, S. 14. (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127969268|VIAF=28109262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulpig, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikdesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarkenkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MITROPA|SchulpigKarl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulpig, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafikdesigner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stadt Prettin|Prettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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