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	<title>Karl Schricker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:38:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Schricker&amp;diff=1930885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrMay: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-05-11T21:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schricker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1912]] in [[Förstenreuth]]; † [[22. September]] [[2006]] in [[Bayreuth]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Schon während seiner Volksschulzeit schickte ihn der Vater in der Freizeit zum Kunstmaler [[Max Schaffner]] nach [[Münchberg]] in die Lehre.&amp;lt;ref&amp;gt; Escher, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte der Besuch der Realschule in [[Bayreuth]] und der Oberrealschule in [[Hof (Saale)|Hof]]. Um in der Kunstschule aufgenommen zu werden, musste Schricker einen erlernten praktischen Beruf nachweisen. „So wurde ich Modelleurvolontär in der Porzellanfabrik Hertel, Jakob &amp;amp; Co., GmbH, [[Rehau]]/[[Bayern]], von 1930 bis 1932“, schildert er in seinem Lebenslauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 trat er in die [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg|Staatsschule für angewandte Kunst]] (spätere Akademie der Bildenden Künste) in [[Nürnberg]] ein. Der Direktor der Akademie erkannte Karl Schrickers Fähigkeiten und setzte ihn in die Fachklasse &amp;#039;&amp;#039;Freie Graphik und Malerei&amp;#039;&amp;#039; – Schricker selbst „[wollte] in Verkennung seiner Hauptbegabung die Plastiker-Klasse besuchen“.&amp;lt;ref&amp;gt; Escher, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Arbeiten wurden bei den Aufnahmeprüfungen als die besten Leistungen bewertet, so dass er die – eigentlich obligatorische – Einführungsklasse überspringen konnte. Seine Lehrer  waren die Professoren [[Karl Dotzler]] (1874–1956) und [[Friedrich Heubner]] (1868–1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1930er Jahren erhielt Karl Schricker den schulischen Auftrag einer Studienreise an die [[Nordsee]], um dort in einer Serie von Zeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Segelschiffs&amp;#039;&amp;#039; darzustellen. Kurz darauf finanzierte man ihm noch eine Fahrt, um &amp;#039;&amp;#039;Monumentale Stätten deutscher Arbeit&amp;#039;&amp;#039; künstlerisch zu charakterisieren mit Motiven in [[Berlin]], [[Kiel]], [[Lübeck]], [[Rostock]] und [[Stettin]].&amp;lt;ref&amp;gt; Escher, S. 237&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 erfolgte die Ernennung zum [[Meisterschüler]]. 1939 erhielt Schricker den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei vielen anderen Künstlern, bildete der Krieg auch bei Karl Schricker eine Zäsur. Jedoch konnte seine Einberufung zum Militärdienst 1940 seinen Schaffensdrang nicht zügeln. Als Melder bei der Infanterie war er in [[Russland]] eingesetzt. Während dieser Zeit zeichnete und skizzierte er seine Eindrücke und seine Erlebnisse auf Blöcke und Papier. Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erlebte er in [[Berlin]]. Von dort aus schlug er sich allein bis Glietz an das östliche [[Elbe|Elbufer]] durch, wo er bei einem Bauern mehrere Wochen unterkam. Als eine Handverletzung stationär behandelt wurde, bestand die Gefahr, in sowjetische Gefangenschaft zu geraten. Um das zu vermeiden, brachte ihn eine Krankenschwester bei Nacht und Nebel über die [[Elbe]]. „Später schlich er bei Falkenstein in Strümpfen zwischen den russischen Posten über die bayerische Grenze“.&amp;lt;ref&amp;gt; Escher, S. 238&amp;lt;/ref&amp;gt; und gelangte so zu seinen Eltern nach [[Oberfranken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielt er Aufträge zur Ausgestaltung von Kirchen und Wirtshäusern sowie für Buchillustrationen (&amp;#039;&amp;#039;[[Die gute Erde]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Verwünschte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schimmelreiter]]&amp;#039;&amp;#039;). Ab 1948 betätigte sich Karl Schricker als Industriegrafiker in der Porzellanfabrik [[Rosenthal (Unternehmen)|Rosenthal]]. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1951 heiratete er Thea Schricker, geb. Pülz (gest. 1996). Von dieser Zeit an lebte er (bis 1997) in [[Redwitz an der Rodach|Redwitz]].&lt;br /&gt;
1975 schied er bei [[Rosenthal (Unternehmen)|Rosenthal]] aus und arbeitete fortan als freischaffender [[Künstler]].&lt;br /&gt;
1997 erfolgt der Umzug nach [[Bayreuth]], wo er im [[September]] 2006 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Schricker stellte regional und überregional aus. In der Wahl der Maltechnik variierte Schricker. So gibt es neben [[Mischtechnik]]en und [[Tuschezeichnung]]en auch [[Aquarell]]e und [[Ölbild]]er. Oft verwendete er für seine Arbeiten Großformate. Insbesondere bei Werken, die sein Kriegserleben darstellen, wird „seine franko-japanische Präzision des Striches [gerühmt]“, wie es in der &amp;#039;&amp;#039;Kulturwarte&amp;#039;&amp;#039; (1970: 85) zu Schrickers Werk &amp;#039;&amp;#039;Abgestellt&amp;#039;&amp;#039; (Mischtechnik, 100 × 82 cm) heißt. Vereinzelt erstellt Schricker auch Skulpturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Schricker Abgestellt.jpg|mini|Karl Schricker: &amp;#039;&amp;#039;Abgestellt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dargestellte Motiv kreist oftmals um das Tier, „weil mein Interesse schon seit frühester Jugend der Beobachtung in hingebungsvoller Weise den Tieren, sowohl den domestizierten wie vor allem denen der freien Wildbahn gegolten hat und natürlich auch heute noch gilt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schricker: Mein Anliegen, in: Berufsverband Bildender Künstler Oberfranken e.V. (Hrsg.): Karl Schricker, 1992, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit tiefschürfenden Gedanken versuchte er, sowohl seine Tierliebe als auch die Ängste um die Kreatur malerisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seine Kunst ist dem Lebendigen, dem Noch-Lebendigen verschrieben&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Kück: Karl Schricker; in: Katalog zur Ausstellung von Karl Schricker/Heinrich Schreiber in „Die Kleine Galerie“. Bamberg, 1977, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Werke Karl Schrickers wurden sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu nennen sind hier exemplarisch die Orte [[Bamberg]], [[Bayreuth]], [[Berlin]], [[Bischofsgrün]], [[Bonn]], [[Coburg]], [[Erlangen]], [[Graz]], [[Hof (Saale)]], [[Kulmbach]], [[Marktredwitz]], [[München]], [[Passau]], [[Selb]] und [[Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1964 war Schricker Gründungsmitglied der Künstlergruppe „[[Gruppe Nordfranken]]“.&lt;br /&gt;
* 1967 wurde er in den [[Bund Fränkischer Künstler]] aufgenommen und beteiligte sich in der Folge an zahlreichen Ausstellungen.&lt;br /&gt;
* 1969 erfolgte die Aufnahme Schrickers in den [[Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler|Berufsverband Bildender Künstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankäufe ==&lt;br /&gt;
Werke von Karl Schricker befinden sich unter anderem im Besitz von:&lt;br /&gt;
* Bezirk [[Oberfranken]]&lt;br /&gt;
* Stadt [[Bamberg]]&lt;br /&gt;
* Stadt [[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
* Stadt [[Kulmbach]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Staatsgemäldesammlung]] / [[Staatliche Graphische Sammlung]] ([[München]])&lt;br /&gt;
* Landbauamt [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Staatsbibliothek Bamberg]]&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftsministerium [[Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Escher]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Schricker – ein fränkischer Maler und Dürerpreisträger&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturwarte]]. Monatsschrift für Kunst und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (XIX. Jg. / Nr. 12), 1973, S. 236–241&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schricker, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Hof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schricker, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Förstenreuth]], Kreis [[Münchberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bayreuth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrMay</name></author>
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