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	<title>Karl Schnurre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Schnurre&amp;diff=445453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-17T19:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schnurre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1898]] in [[Marburg]]; † [[29. September]] [[1990]] in [[Bonn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]] und [[Jurist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der [[Rechtswissenschaft]]en war Schnurre zunächst als [[Preußen|preußischer]] [[Richter|Landrichter]] und [[Attaché]] beim deutsch-[[Vereinigtes Königreich|britischen]] Gemischten [[Schiedsgericht]] in [[London]] tätig. Am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1928 wurde er ins [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] in [[Berlin]] berufen. Am 16.&amp;amp;nbsp;August 1930 kam er an die deutsche [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[Budapest]], wo er bis 1936, seit dem 5.&amp;amp;nbsp;März desselben Jahres im Rang eines [[Gesandtschaftsrat]]es II.&amp;amp;nbsp;Klasse, verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. August 1935 trat Schnurre der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.552.155).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39021183&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20.&amp;amp;nbsp;April 1936 übernahm er eine leitende Funktion in der [[Handelspolitik|Handelspolitischen Abteilung]] des Auswärtigen Amtes. Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1936 folgte die Beförderung zum Vortragenden [[Legationsrat]] und am 11.&amp;amp;nbsp;März 1940 wurde er schließlich als Ministerialdirigent zum Gesandten I.&amp;amp;nbsp;Klasse befördert. Weitere Beförderungsstufen waren 1942 die Ernennung zum kommissarischen und am 28.&amp;amp;nbsp;September 1944 die Ernennung zum tatsächlichen Leiter der Handelspolitischen Abteilung als Nachfolger von [[Emil Wiehl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hitler-Stalin-Pakt ==&lt;br /&gt;
Im Sommer 1939 hatte Schnurre die Geheimverhandlungen mit dem Leiter der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Handelsvertretung in Berlin, Barbarin, über den [[Deutsch-Sowjetischer Wirtschaftsvertrag|Deutsch-Sowjetischen Wirtschaftsvertrag]] geführt, der am 19. August 1939 unterzeichnet wurde und einen entscheidenden Schritt zum sogenannten [[Hitler-Stalin-Pakt]] darstellte. Am 23. und 24.&amp;amp;nbsp;August 1939 begleitete Schnurre Reichsaußenminister [[Joachim von Ribbentrop]] zum Paktabschluss nach [[Moskau]] und blieb später bis in das Jahr 1941 hinein für Wirtschaftsverhandlungen mit der UdSSR zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsvereinbarungen ==&lt;br /&gt;
Am 23. September 1943 verhandelten [[Albert Speer]] und Schnurre mit dem [[Vichy-Regime|Vichy-Minister]] [[Jean Bichelonne]] über Produktionsaufträge, die von dem [[kollaboration]]swilligen Frankreich ausgeführt werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Nestler [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Die faschistische Okkupationspolitik in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Dt. Verl. d. Wiss., 1990, ISBN 3-326-00297-1, Dok. 193, S. 283&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944/1945 war er Leiter der deutschen Delegation für die [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg#Die Schweiz als Devisenumschlagplatz|Verhandlungen mit der Schweiz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Meier, Stefan Frech, Thomas Gees, Blaise Kropf: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik 1930–1948. Strukturen – Verhandlungen – Funktionen&amp;#039;&amp;#039;, 2002, ISBN 978-3-0340-0610-1 ([http://www.chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php?book=978-3-0340-0610-1&amp;amp;type=Kurzbiographie Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; und in die Goldtransaktionen des [[Raubgold]]es involviert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz und die Goldtransaktionen im Zweiten Weltkrieg. Zwischenbericht.&amp;#039;&amp;#039; 2002, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau und die Tochter hatte er vor dem Bombenkrieg an der Schweizer Grenze in [[Säckingen]] in Sicherheit gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz und die Goldtransaktionen im Zweiten Weltkrieg. Zwischenbericht.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S.&amp;amp;nbsp;195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nürnberger Prozesse ==&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende stellte Schnurre sich der Regierung von [[Karl Dönitz]] im [[Sonderbereich Mürwik]] zur Verfügung, wo er im Mai 1945 verhaftet und interniert wurde. Nach seiner Freilassung am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1947 trat Schnurre im [[Nürnberg]]er [[Wilhelmstraßen-Prozess]] als Zeuge auf, wo er sowohl zugunsten des Staatssekretärs [[Ernst von Weizsäcker]] als auch zugunsten seines langjährigen Chefs, des Botschafters [[Karl Ritter (Diplomat)|Karl Ritter]], aussagte. Beide Diplomaten wurden verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Schnurre in der [[Industrie]] als Geschäftsführer des [[Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland|Verbandes Deutscher Ölmühlen]] tätig&amp;lt;!----woher stammt das?&lt;br /&gt;
 und verfasste 1986&amp;amp;nbsp;– vier Jahre vor seinem Tod&amp;amp;nbsp;– eine [[Autobiographie]], die bislang allerdings nicht veröffentlicht worden ist------&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus einem bewegten Leben. Heiteres und Ernstes.&amp;#039;&amp;#039; Godesberg 1986. Nachlass unveröffentlicht, zitiert bei Niels Joeres: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt von Rapallo. Der deutsche Diplomat Ago von Maltzan im Kaiserreich und in der frühen Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Heidelberg 2006. S. 21 ([http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2006/6751/pdf/Pflichtveroeffentlichung.pdf PDF Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3&lt;br /&gt;
* [http://www.uek.ch/de/publikationen1997-2000/gold.pdf Unabhängige Expertenkommission Schweiz] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121222012|VIAF=50076907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnurre, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnurre, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marburg]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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