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	<title>Karl Schluch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Oktober 2025 um 14:42 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T14:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schluch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1905]] in [[Lębork|Lauenburg]]; † unbekannt) war [[SS-Unterscharführer]] und an der „[[Aktion T4]]“ und der „[[Aktion Reinhardt]]“ beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Schluch wurde unehelich geboren und wuchs bei seinen Großeltern auf. Nach dem Besuch der Volksschule war er als Landarbeiter tätig und absolvierte ab 1930 eine Ausbildung zum Krankenpfleger, die er an der [[Charité]] in [[Berlin]] 1934 mit „Sehr Gut“ abschloss. 1935 wechselte Schluch an die [[Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge|Anstalt Herzberge]]. Seine Heirat erfolgte 1936 und er wurde 1937 Vater eines Sohnes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuwalek148&amp;quot;&amp;gt;Informationsmaterial des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Belzec&amp;#039;&amp;#039;, Reader – basiert auf einem bisher unveröffentlichten Manuskript des Historikers und Leiters der Gedenkstätte Belzec Robert Kuwalek, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] trat er zum 1. März 1937 bei (Mitgliedsnummer 3.898.236),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37791007&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem er bereits ab 1933 beim [[Sturmabteilung|SA]]-Sanitätssturm tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee541&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2007, S. 541&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktion T4 ==&lt;br /&gt;
Seine Dienstverpflichtung zur „[[Aktion T4]]“ erfolgte Mitte Juni 1940. Schluch war in den Euthanasieanstalten [[Tötungsanstalt Grafeneck|Grafeneck]] und [[Tötungsanstalt Hadamar|Hadamar]] als Pfleger und Transportbegleiter eingesetzt. Nach dem offiziellen Ende der Euthanasie wurde Schluch von Ende 1941 bis März 1942 von der [[Organisation Todt]] bei Verwundetentransporten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuwalek148&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktion Reinhardt ==&lt;br /&gt;
Danach wurde von Juni 1942 bis Frühsommer 1943 im [[Vernichtungslager Belzec]] eingesetzt. Er wurde am so genannten Schlauch eingesetzt, wo er auf die jüdischen Opfern nach Verlassen der Entkleidungskammer beruhigend einzuwirken versuchte. Er täuschte die jüdischen Opfer auf dem Weg in die [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammer]], indem er ihnen mitteilte, sie würden gebadet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee541&amp;quot; /&amp;gt; Ab Herbst 1943 war er im [[Lager Poniatowa|Zwangsarbeiterlager Poniatowa]], bis dieses im Rahmen der [[Aktion Erntefest]] liquidiert wurde. Ende 1943 wurde er in der [[Operationszone Adriatisches Küstenland]] zur [[Sonderabteilung Einsatz R]] nach [[Triest]] versetzt, die der „Judenvernichtung“, der Konfiszierung jüdischen Vermögens und der [[Partisan]]enbekämpfung diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuwalek148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er von der [[United States Army|US Army]] festgenommen und in einem [[Kriegsgefangene]]nlager interniert, aus dem er bereits Anfang Juli 1945 nach [[Kassel]] entlassen wurde. Danach arbeitete er in der Landwirtschaft, von 1948 bis 1952 als Bauarbeiter und anschließend wieder als Krankenpfleger in der [[Psychiatrie]] in [[Bedburg-Hau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuwalek148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Belzec-Prozess]] war Schluch wegen der Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord in 360.000 Fällen angeklagt und wurde am 30. Januar 1964 aufgrund von [[Putativnotstand|Befehlsnotstand]] außerhalb gerichtlicher Verfolgung gesetzt. Über seinen weiteren Lebensweg ist nichts bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee541&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-596-16048-8. (Aktualisierte 2. Auflage)&lt;br /&gt;
* Informationsmaterial des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Belzec&amp;#039;&amp;#039;, Reader – basiert auf einem bisher unveröffentlichten Manuskript des Historikers und Leiters der Gedenkstätte Belzec [[Robert Kuwałek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deathcamps.org/belzec/perpetrators.html Belzec Perpetrators] auf www.deathcamps.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schluch, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aktion T4)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im Vernichtungslager Belzec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sonderabteilung Einsatz R)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in NS-Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schluch, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Unterscharführer, an Aktion T4 und Aktion Reinhardt beteiligt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lębork|Lauenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Jahrhundert oder 21. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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