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	<title>Karl Schiess - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:32:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Schiess&amp;diff=561960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: Bessers Bild u. Commonscat</title>
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		<updated>2026-04-23T18:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bessers Bild u. Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Überlingen- Landrat Schiess; am Schreibtisch, mit Karte - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 096082f.jpeg|mini|Karl Schiess (1971)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schiess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1914]] in [[Konstanz]]; † [[8. September]] [[1999]] in [[Überlingen]]) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und [[Richter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Karl Schiess studierte von 1936 bis 1940 Rechtswissenschaften, trat nach seinem [[Vorbereitungsdienst|Referendariat]] 1941 als Beamter in die badische Innenverwaltung und war zunächst beim Bezirksamt Lörrach ([[Landkreis Lörrach]]) tätig. Zum 1. Mai 1937 war er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 4.147.721).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37340198&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1940 bis 1946 war er Soldat und in Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge seiner NSDAP-Zugehörigkeit wurde er aus dem Staatsdienst entlassen und war 1946/47 vorübergehend als Landarbeiter tätig. 1949 wurde er wieder in den Staatsdienst übernommen und war bis 1951 [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] beim [[Landratsamt]] Konstanz, danach von 1951 bis 1955 [[Richter]] am badischen [[Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg|Verwaltungsgerichtshof]] in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach kurzer Tätigkeit von 1955 bis 1956 als [[Oberregierungsrat]] im [[Innenministerium Baden-Württemberg]] wurde er am 11. Januar 1956 zum [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Überlingen]] (heute zum [[Bodenseekreis]]) gewählt und 1963 in seinem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1980 war er als [[Landtagsabgeordneter]] des Wahlkreises Überlingen Mitglied im [[Landtag von Baden-Württemberg]], vom 8. Juni 1972 bis zum 22. Februar 1978 war zusätzlich [[Innenminister]] des Landes [[Baden-Württemberg]]. Als Mitglied des Landtags und als Innenminister hatte er maßgeblichen Anteil an der [[Gebietsreform|Kreisreform]] in Baden-Württemberg und damit auch an der Bildung des Bodenseekreises, in dem der [[Landkreis Überlingen]] aufgegangen ist. Im Januar 1972 erließ der Minister – zusammen mit den Ministern der anderen Bundesländer – den [[Radikalenerlass]], der die Überprüfung aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf ihre Verfassungstreue anordnete; in Baden-Württemberg wurde dieser von Kritikern (mit Anspielung auf den „[[Schießbefehl]]“ an der [[Berliner Mauer]]) auch „Schiess-Erlass“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 war er in die [[Abhöraffäre von Stammheim]] verwickelt. Nach dem 18. Oktober 1977, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Todesnacht von Stammheim]]&amp;#039;&amp;#039;, war der [[Traugott Bender|Justizminister des Landes]] direkt zurückgetreten (mit Wirkung zum 2. November 1977), Karl Schiess wurde als Innenminister erst im Folgejahr durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden [[Lothar Späth]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1978/10/wer-waren-die-verantwortlichen Stammheimer Schlußbilanz - Wer waren die Verantwortlichen?] &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 1978 (Nr. 10).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Innenministers war er bis kurz vor seinem Tode als Rechtsanwalt in Überlingen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1980 wurde Schiess mit 74 von 88 Stimmen vom [[Landtag von Baden-Württemberg]] als Nachfolger des verstorbenen [[Franz Gog]] zum Richter am [[Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg|Staatsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg]] gewählt. Er wurde am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1982 mit 87 von 92 Stimmen und am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 1991 mit 85 von 93 Stimmen vom Landtag in diesem Amt bestätigt. Er amtierte bis zu seinem Rücktritt am 30.&amp;amp;nbsp;November 1997. Zu seinem Nachfolger wurde [[Martin Dietrich (Politiker, 1929)|Martin Dietrich]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokolle des Landtags von Baden-Württemberg, 8. Wahlperiode, S. [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fdigital.wlb-stuttgart.de%2Fmets%2Furn%3Anbn%3Ade%3Absz%3A24-ltp382442156_044_044_1980_bwp7%2Furn%3Anbn%3Ade%3Absz%3A24-ltp382442156_044_044_1980_bwp7.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=349 335].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1974 war er Erster Vorsitzender des [[FC Überlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fc09ueberlingen.de/?page_id=5194 Homepage FC Überlingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1974: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1978: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVKSt|172/1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Friedrich Schiess|Karl Schiess|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10813489X}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister von Baden-Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10813489X|VIAF=47298304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiess, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Überlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Überlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiess, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU) und Richter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Überlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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