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	<title>Karl Scharnagl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:53:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Scharnagl&amp;diff=284753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno413: Mitglied der Verfassungesgebenden Landesversammlung</title>
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		<updated>2025-12-08T11:38:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitglied der Verfassungesgebenden Landesversammlung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Scharnagl.jpg|mini|Karl Scharnagl, um 1928]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09043, Berlin, Bayerische Gesandte bei Hindenburg.jpg|miniatur|Karl Scharnagl (Mitte) 1930 zu Besuch beim Reichspräsidenten [[Paul von Hindenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landeshauptstadt München 1929.jpg|miniatur|Schuldverschreibung der Landeshauptstadt München vom 21. Februar 1929 mit Unterschrift von Oberbürgermeister Scharnagl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Scharnagl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1881]] in [[München]]; † [[6. April]] [[1963]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]]. Er war von 1925 bis 1933 sowie von 1945 bis 1948 [[Münchner Bürgermeister|Oberbürgermeister von München]] und 1945 Mitbegründer der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scharnagl erlernte zunächst das Bäcker- und Konditorhandwerk im elterlichen Betrieb, schlug aber schon in jungen Jahren eine politische Laufbahn ein. Sein Bruder [[Anton Scharnagl]] wurde Geistlicher. Bereits 1911, gerade 30 Jahre alt, wurde er Abgeordneter der [[Bayerische Patriotenpartei|Zentrumspartei]] in der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Zweiten Kammer]] des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtags]]. Nach deren Abspaltung von der Zentrumspartei war er ab 1918 Mitglied der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei]], die er für zwei weitere Wahlperioden – von 1920 bis 1924 und von 1928 bis 1932 – als [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Landtagsabgeordneter]] vertrat. 1917 war er zudem im engeren Ausschuss des bayerischen Landesvereins der [[Deutsche Vaterlandspartei|Deutschen Vaterlandspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Scharnagl in den [[Münchner Stadtrat]] gewählt, 1925 Erster [[Bürgermeister]] und 1926 Oberbürgermeister der Stadt. Als solcher bemühte er sich besonders um den Ausbau des Verkehrsnetzes sowie um den Wohnungsbau. Nach der [[Machtergreifung|NS-Machtübernahme]] 1933 legte er nach mehreren Auseinandersetzungen sein Amt nieder und kehrte zu seinem gelernten Beruf als Bäcker zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharnagl stand mit dem [[Sperr-Kreis|bayerisch-bürgerlichen Widerstandskreis]] um [[Franz Sperr]] und [[Eduard Hamm]] in Kontakt und fungierte zeitweise als Verbindungsmann der Gruppe zum Widerstandszentrum in Berlin um [[Carl Friedrich Goerdeler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Limbach |Titel=Bürger gegen Hitler. Vorgeschichte, Aufbau und Wirken des bayerischen &amp;quot;Sperr-Kreises&amp;quot; |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Göttingen |Datum=2019 |ISBN=978-3-525-31071-7 |Seiten=257 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl er an den Vorbereitungen des gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats vom 20. Juli 1944]] nicht beteiligt war, wurde Scharnagl daraufhin verhaftet und im [[KZ Dachau]] interniert. Nach der Befreiung des Lagers wurde Scharnagl von der [[United States Army|US-Armee]] im Mai 1945 wieder als Oberbürgermeister von München eingesetzt. Zusammen mit [[Karl Meitinger]] spielte er eine wichtige Rolle im historisierenden Wiederaufbau der Innenstadt („Scharnagl-Plan“) und war Initiator des [[Kulturbaufonds München]]. Um an seine Pläne einer verkehrsentlastenden Ringstraße zu erinnern, wurde ein Abschnitt des Altstadtrings nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1945 war Scharnagl einer der führenden Köpfe bei der Vorbereitung zur Gründung der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]. Auf seine Einladung hin fand am 14. August ein Treffen von zwölf Personen statt, die die Möglichkeit der Gründung einer konservativ-bürgerlichen Partei als Gegengewicht zum „sozialistischen Lager“ diskutierten. Ein Ausschuss zur Vorbereitung der Parteigründung wurde eingesetzt und auf einer weiteren Sitzung am 12. September, die als die eigentliche Gründungssitzung der CSU gilt, der Name &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Christliche-Soziale Union&amp;#039;&amp;#039; beschlossen. Die landesweite, offizielle Gründung als &amp;#039;&amp;#039;Christliche-Soziale Union&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 13. Oktober in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 war Karl Scharnagl Mitglied des Vorparlaments [[Beratender Landesausschuss (Bayern)|Bayerischer Beratender Landesausschuss]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Niederschrift der ersten Tagung des Bayerischen Beratenden Landesausschuss vom 21. bis 29. Februar 1946 in der Universität München |Datum=1946 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb00025377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und danach der [[Wahl zur Landesversammlung in Bayern 1946|Verfassungesgebenden Landesversammlung]] in Bayern. Am 6. Juni 1946 wurde er bei der Wahl zum Oberbürgermeister in seinem Amt bestätigt, zwei Jahre später unterlag er aber [[Thomas Wimmer]] ([[SPD]]). Er amtierte noch ein Jahr als 2. Bürgermeister und trat dann 1949 in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 1945 erhielt Scharnagl von der [[Amerikanische Besatzungszone|US-Militärregierung]] die Ermächtigung, die Organisation des Roten Kreuzes für Bayern neu aufzubauen. Er berief [[Adalbert von Bayern (1886–1970)|Adalbert Prinz von Bayern]] zu dessen Präsidenten. Am 1. Juni 1946 wurde er selbst zum ehrenamtlichen Präsidenten des [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayerischen Roten Kreuzes]] (BRK) und am 12. April 1947 zu dessen Präsidenten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.brk-muenchen.de/rotes-kreuz/uber-uns/historie/chronik-1875-bis-1950/ | abruf=2021-05-10 |titel=Geschichte des BRK |hrsg=BRK Kreisverband München }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostfriedhof München Grab Fam Scharnagl+Eidinger.jpg|mini|Scharnagls Grab auf dem Münchner Ostfriedhof]]&lt;br /&gt;
1948 war Scharnagl Mitbegründer der [[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit München|Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Stadtarchiv/Juedisches-Muenchen/WoBruederlichkeit.html | titel=Stadtarchiv München – Quellen zur Geschichte der Gesellschaft | werk=muenchen.de | zugriff=2013-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1947 bis 1949 war er Mitglied des [[Bayerischer Senat|Bayerischen Senats]]. Er war Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KSStV Alemannia München|K.S.St.V. Alemannia München]]  im [[Kartellverband|KV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. April 1963 verstarb Karl Scharnagl. Er wurde auf dem [[Ostfriedhof (München)|Münchner Ostfriedhof]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Angermair: &amp;#039;&amp;#039;Karl Scharnagl (1881–1963). Oberbürgermeister von München&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, [[Hans-Otto Kleinmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 430–437.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|573|574|Scharnagl, Karl|Thomas Schlemmer|117109681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117109681}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/stadtspitze/buergermeister/100572/scharnagl.html Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von München}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117109681|LCCN=nr/2007/3278|VIAF=5700330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharnagl, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Senats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Vaterlandspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (christlich-jüdischer Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Bayerisches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharnagl, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), Oberbürgermeister von München (1925–1933 und 1945–1948)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno413</name></author>
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