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	<title>Karl Scharizer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:38:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Scharizer&amp;diff=1787895&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Österreichischer Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-01-28T18:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Österreichischer Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ScharizerKarl.jpg|thumb|Karl Scharizer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Scharizer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Scharitzer&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1901]] in [[Freistadt]], Oberösterreich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/freistadt/106%252F1901/?pg=16 Matricula Online – Freistadt, Taufen - Duplikate 1901, Seite 16, Eintrag Nr. 58, 2. Zeile]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[9. Juli]] [[1956]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Karl Scharizer war der Sohn des Bauern Theodor Scharizer. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und des [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Freistadt|Gymnasiums]] in Freistadt beendete er seine Schullaufbahn 1920 mit der [[Matura]]. Danach studierte er an der [[Universität Graz]] Lehramt mit dem Hauptfach Chemie, konnte jedoch aus finanziellen Gründen das Studium nicht abschließen. Von 1927 bis 1932 war er als Hilfsarbeiter für die [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft|Alpine-Montan-Gesellschaft]] in Eisenhütte [[Donawitz]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch betätigte sich Scharizer ab 1921 zunächst bei der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Österreich)|DNSAP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voithofer200&amp;quot;&amp;gt;Richard Voithofer: &amp;#039;&amp;#039;Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Wien, Köln, Weimar 2007, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte von 1922 bis 1925 dem [[Vaterländischer Schutzbund|Vaterländischen Schutzbund]], der später in der [[Sturmabteilung|SA]] aufging, an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seliger442f&amp;quot;&amp;gt;Maren Seliger: &amp;#039;&amp;#039;Scheinparlamentarismus im Führerstaat. „Gemeindevertretung“ im Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Funktionen und politische Profile Wiener Räte und Ratsherren 1934–1945 im Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Wien/Münster 2010, ISBN 978-3-643-50233-9, S.&amp;amp;nbsp;442f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er 1925 Leiter der nationalsozialistischen Jugend in der [[Steiermark]] und 1925/26 Gaugeschäftsführer der [[Hitlerjugend]] in [[Graz]]. Am 3. November 1927 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 81.656).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36860720&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Partei war er von 1927 bis 1930 in [[Leoben]] Oberkassenwart und danach bis 1932 Ortsgruppenleiter in [[Trofaiach]]. Im Mai 1932 wurde Scharizer Gauleiter der NSDAP in [[Salzburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voithofer200&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1933 gehörte er dem Gemeinderat in Donawitz an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voithofer200&amp;quot;/&amp;gt; Im Dezember 1932 wurde er in den Bundesrat von Österreich berufen, dem er bis zum 5. September 1933 angehörte. Nach dem [[NSDAP-Verbot]] in Österreich war er bereits im Juli 1933 ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] gezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf148&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort führte er seine Tätigkeit als Gauleiter Salzburgs illegal fort und 1934 wurde ihm die österreichische Staatsbürgerschaft aberkannt. Nach dem [[Juliputsch]] 1934 war er ab 1935 für das NSDAP-Flüchtlingshilfswerk in [[Berlin]] sowie die Reichsorganisationsleitung der Partei in [[München]] tätig. Von 1936 bis 1938 leitete er das Amt für Vermittlung und Betreuung des „Österreichischen Hilfswerks“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Voithofer200&amp;quot;/&amp;gt; Zum 30. Januar 1937 trat Scharizer im Rang eines [[SS-Oberführer]]s der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 279.370), er erreichte dort Ende Januar 1941 den Rang eines [[SS-Brigadeführer|Brigadeführers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/552525&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf148&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] saß Scharitzer von April 1938 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Abgeordneter für das Land [[Österreich]] im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Ab 1938 war Scharizer auch stellvertretender Gauleiter von [[Wien]] und verblieb in dieser Funktion bis zum Kriegsende im Mai 1945. Scharizer war in dieser Funktion in antijüdische Maßnahmen wie [[Deportation]]en und [[Arisierung]]en involviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 148f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des fehlgeschlagenen [[Attentat vom 20. Juli 1944|Staatsstreiches vom 20. Juli 1944]] wurde Scharizer durch [[Wehrmacht]]soffiziere kurzzeitig festgesetzt. Bei Kriegsende war er beim [[Volkssturm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf150&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand er sich bis 1955 in sowjetischer [[Internierung]] und war in Österreich ein gesuchter Kriegsverbrecher. In Abwesenheit wurde er im August 1949 vom [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht]] in Wien zu Vermögensverfall verurteilt, das Verfahren später jedoch eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seliger442f&amp;quot;/&amp;gt; Nach seiner Rückkehr musste er sich in Österreich wahrscheinlich nicht vor Gericht verantworten, möglicherweise weil seine Ehefrau während seiner Abwesenheit beim Bundespräsidenten ein [[Gnadenbefugnis|Gnadengesuch]] eingereicht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf150&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde am [[Hietzinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Karl Scharitzer |Friedhof=Hietzing |Jahr=1956}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen&amp;#039;&amp;#039;, Hermagoras-Verlag, Klagenfurt / Ljubljana / Wien 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Richard Voithofer: &amp;#039;&amp;#039;Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2007. ISBN 978-3-205-77680-2.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130557269}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|01594}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130557269|VIAF=47872300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharizer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharizer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scharitzer, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR, Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freistadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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