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	<title>Karl Schabrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ivsoli: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-02-17T08:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Schabrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1900]] in [[Perleberg]]; † [[31. März]] [[1981]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher kommunistischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule in Perleberg absolvierte Schabrod von 1915 bis 1918 eine Lehre im väterlichen Tischlereibetrieb. Im Jahr 1919 besuchte er für einige Monate die Kunstgewerbeschule in [[Leipzig]] und arbeitete anschließend bis 1927 in verschiedenen Städten im erlernten Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1920 war Schabrod Mitglied im [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverband]]. Ab 1921 war er außerdem Mitglied der „Monistischen Jugend“ und Mitarbeiter von deren Vereinszeitschrift. Politisch gehörte er ab 1922 zunächst der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an und wechselte 1924 zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Für die Jugendorganisation dieser Partei, den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]], wurde er in der Folge aktiv. Daneben gehörte er von 1926 bis 1929 dem [[Rotfrontkämpferbund]] und dem [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]] an. Von 1927 bis 1929 war er Redaktionslehrling der kommunistischen &amp;#039;&amp;#039;Bergischen Volksstimme&amp;#039;&amp;#039; in [[Remscheid]] und saß dort auch im Betriebsrat. Wegen politischer Differenzen musste Schabrod die Redaktion 1929 verlassen und arbeitete zeitweise als Schreiner. Von 1930 bis 1931 ging er zum Studium nach [[Moskau]] und arbeitete nach seiner Rückkehr als Redakteur der Düsseldorfer KPD-Zeitung [[Freiheit (KPD-Zeitung)|Freiheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Machtergreifung|Beginn]] der nationalsozialistischen Herrschaft wurde Schabrod bei einer Flugblattaktion Düsseldorfer Antifaschisten verhaftet und war bis 1934 im Konzentrationslager [[KZ Börgermoor|Börgermoor]] inhaftiert. Nach seiner Entlassung im Mai 1934 tauchte er im [[Ruhrgebiet]] unter, wurde im Juli 1934 erneut verhaftet und in der [[Steinwache]] in [[Dortmund]] eingeliefert und dort körperlich misshandelt. Im Dezember desselben Jahres fand ein Hochverratsprozess gegen Schabrod statt. Obwohl die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe beantragt hatte, lautete das Urteil auf lebenslänglich. Bis 1945 saß er in den Zuchthäusern Werl und Münster, ehe er von den Amerikanern befreit wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;René Lehmann: Das politische Leben und Wirken des  KPD/DKP-Politikers Karl Schabrod in der Bundesrepublik Inaugural-Dissertation, Düsseldorf März 2021, S. 14–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df pk 0000203 025.jpg|mini|Während des I. Parlaments der FDJ im Juni 1946 (v. l. n. r.): [[Erich Glückauf]], [[Paul Verner]], [[Elly Winter (Politikerin)|Elly Winter]], [[Wilhelm Pieck]], [[Erich Honecker]] und Karl Schabrod.]]&lt;br /&gt;
Seit 1945 beteiligte sich Schabrod führend am Wiederaufbau der KPD im Ruhrgebiet und war bis 1946 hauptamtlicher Parteisekretär im Bezirk Niederrhein-Südwestfalen. Außerdem war er Lizenzträger der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Freiheit&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf und zeitweise Chefredakteur. Daneben engagierte sich Schabrod in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]]. Außerdem war er von 1950 bis 1954 Mitglied des Stadtrates in Düsseldorf und zeitweise Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Schabrod gehörte bereits dem [[Ernannter Landtag (Nordrhein-Westfalen)|Ernannten Landtag von Nordrhein-Westfalen]] von 1946 an. Dem gewählten Landesparlament gehörte er bis 1950 an. Dort war er von 1947 bis 1950 Fraktionsvorsitzender seiner Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[KPD-Verbot]] von 1956 war Schabrod kurze Zeit als Schreiner tätig, danach war er zeitweise Angestellter des „Zentralrates zum Schutz demokratischer Rechte“ und von 1958 bis 1960 Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Freie Meinung&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1958 kandidierte Schabrod als unabhängiger Kandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, geriet aber in Verdacht, verdeckt für die verbotene KPD tätig zu sein, und wurde anschließend zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Auch bei der Bundestagswahl von 1961 trat er als unabhängiger Kandidat an. Wegen [[Geheimbündelei]] wurde er zu mehr als zwei Jahren Gefängnis verurteilt und erhielt Berufsverbot als Journalist. Gleichzeitig wurde ihm sein Status als Verfolgter des NS-Regimes aberkannt. Im Jahr 1965 wurde das Berufsverbot aufgehoben. Seit 1968 gehörte er schließlich der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] an und war Mitglied im Bezirksvorstand für Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Schabrod ist Ehrenbürger der Stadt Perleberg und war mit [[Klara Schabrod]] (1903–1999) verheiratet.&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Düsseldorfer Nordfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen. Das Land und seine Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 2006, S. 547 f.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen. Land und Leute 1946–2006. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2006, S. 399 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-schabrod?ID=5048 Schabrod, Karl]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Mareen Heying: &amp;#039;&amp;#039;Eine kommunistische Beziehung in Spannungsfeldern. Klara Matthies und Karl Schabrod, 1934–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien,&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, 2019, S. 9–26; vgl. auch Mareen Heying: &amp;#039;&amp;#039;„sei innigst umarmt und geküsst“. Klara Schabrod – Alltagskonstruktionen einer Kommunistin in Briefen zur Zeit des deutschen Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|189494964}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Klara Tuchscherer (geb. Schabrod) |url=https://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0447_opfer_des_kalten_krieges.htm |titel=Mein Vater war kein Verbrecher |werk=nrw.vvn-bda.de |datum=2008-07-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180418110549/https://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0447_opfer_des_kalten_krieges.htm |archiv-datum=2018-04-18 |abruf=2021-02-10 |offline=1 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hans Canjé |url=https://antifa.vvn-bda.de/2013/09/05/eine-gewisse-verhartung/ |titel=Eine „gewisse Verhärtung“: Erinnerung an den kommunistischen Widerstandskämpfer Karl Schabrod |werk=[[antifa (Zeitschrift)|antifa]] |datum=2013-09-05 |abruf=2021-02-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00770}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5da804a5-4433-4515-b692-cb986bcb4e9f/ Nachlass Bundesarchiv NY 4242]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadt-perleberg.de/news/1/602384/nachrichten/erinnerungen-zum-120.-geburtstag-des-ehrenb%C3%BCrgers-karl-schabrod-(1900-1981).html |titel=Erinnerungen zum 120. Geburtstag des Ehrenbürgers Karl Schabrod (1900–1981) |werk=stadt-perleberg.de |datum=2020-10-19 |abruf=2021-02-10 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-62497/Lehmann_Dissertation%20Karl%20Schabrod.pdf Das politische Leben und Wirken des KPD/DKP-Politikers Karl Schabrod in der Bundesrepublik Inaugural-Dissertation]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/gegen-flick-und-florian-a-2955904d-0002-0001-0000-000040351916?context=issue »Gegen Flick und Florian«. In: Der Spiegel 13/1979]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189494964|LCCN=n84235384|VIAF=27535586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schabrod, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Perleberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schabrod, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Perleberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ivsoli</name></author>
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