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	<title>Karl Saller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-03T16:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0087124 Porträt Karl Saller.jpg|mini|Karl Saller (1959)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Felix Saller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1902]] in [[Kempten (Allgäu)]]; † [[15. Oktober]] [[1969]] in [[München]]) war ein deutscher [[Anthropologie|Anthropologe]] und [[Arzt]]. Er leistete Beiträge zur [[Rassentheorie]], [[Konstitution]]sforschung und [[Humangenetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Saller besuchte Schulen in [[Nürnberg]] sowie in [[Regensburg]] und studierte anschließend [[Naturwissenschaft]]en und [[Medizin]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], wo er 1923 die [[Physikum|ärztliche Vorprüfung]] ablegte. Während seines Studiums wurde er Mitglied des [[AGV München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Alter SVer (VASV): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenbuch und Vademecum.&amp;#039;&amp;#039; Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 wurde er an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität München im Fach Anthropologie mit einer Arbeit über das Haarpigment bei Mischlingspopulationen zum Dr. phil. und 1926 an der Medizinischen Fakultät mit seiner Dissertation über die Beziehungen zwischen Keimdrüsenfunktion und Skelettmorphologie zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine akademischen Lehrer in München waren vor allem der Anthropologe Rudolf Martin (1864–1925) und der Anatom [[Benno Romeis]]. Anschließend arbeitete er in München als Assistent an der Anthropologischen Staatssammlung. Danach wurde er [[Wissenschaftlicher Assistent]] am Anthropologischen Institut der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]], wo er sich an der Medizinischen Fakultät 1927 für das Fach Anthropologie [[Habilitation|habilitierte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Ziegelmayer, Friedrich Schwarzfischer: &amp;#039;&amp;#039;Karl Saller, 1902–1969.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf. In: &amp;#039;&amp;#039;Anthropologischer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 32 3/4, 1970, S. 287–288; hier S. 287 ({{JSTOR|29538457}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1929 erfolgte eine [[Umhabilitation]] an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er als Assistent und Privatdozent für Anthropologie am Anatomischen Institut arbeitete. In diesem Zusammenhang führte er in den Jahren 1929/1930 „rassekundliche Messungen“ des menschlichen Schädels in den damaligen [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Kreisen [[Landkreis Wittmund|Wittmund]], [[Landkreis Emden|Emden]] und [[Altkreis Norden|Norden]] durch. Ziel war es, die „rassische Zusammensetzung der ostfriesischen Bevölkerung“ zu erforschen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rassekundliche Messungen in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kurier]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jeversches Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Oktober 1930, S. 6 ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/JRW4VQCHMRD7Z4U7BH7CEVNRBXXIC2WP?hit=6&amp;amp;issuepage=6 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saller sah menschliche „Rassen“ als biologische Einheiten an, die in Wechselwirkung zwischen Erbe und Umwelt in stetiger Umwandlung begriffen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Ziegelmayer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Anthropologie in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1987, S. 245–269, hier: S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie [[Friedrich Merkenschlager]] und [[Walter Scheidt]] vertrat er einen dynamischen Rassenbegriff.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Felbor: &amp;#039;&amp;#039;Rassenbiologie und Vererbungswissenschaft in der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg 1937–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 3). Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1995, ISBN 3-88479-932-0, S. 115 (zugleich Dissertation. Universität Würzburg 1995, {{Google Buch |BuchID=wPoWSPWQwvAC |Seite=115 |Hervorhebung=Sal-lers Merkenschlagers Scheidts}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Saller wurde Mitglied der [[NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard vom Brocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungswissenschaft im nationalsozialistischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: José Brunner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demographie – Demokratie – Geschichte. Deutschland und Israel.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0135-1, S. 157 ({{Google Buch |BuchID=lqaI9mpIjMkC |Seite=157 |Hervorhebung=&amp;quot;NSDAP-Mitglied&amp;quot; &amp;quot;Karl Saller&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner Ablehnung der nationalsozialistischen Rassenlehre, die im Gegensatz zu seinen Ansichten auf starren Typologien beruhte, wurde ihm 1933 ein [[Redeverbot]] erteilt&amp;lt;ref&amp;gt;Stine Marg, Katharina Trittel, Bonnie Pülm: &amp;#039;&amp;#039;Weißkittel und Braunhemd: Der Göttinger Mediziner Rudolf Stich im Kaleidoskop.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-30056-5, S. 216 ({{Google Buch |BuchID=OXGKBAAAQBAJ |Seite=PA216 |Hervorhebung=&amp;quot;Redeverbot&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum 14. Januar 1935 durch [[Reichsminister]] [[Bernhard Rust]] die Lehrbefugnis gemäß § 18 der Reichshabilitationsordnung entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Anikó Szabó: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung, Rückkehr, Wiedergutmachung. Göttinger Hochschullehrer im Schatten des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2000, S. 635.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chef der [[Kanzlei des Führers]], [[Philipp Bouhler]], schrieb am 30. August 1935 dazu: „Sie haben seit langer Zeit, teils in wissenschaftlichen, teils in populären Veröffentlichungen, über Rassenfragen eine Haltung eingenommen, die den Anschauungen über Rasse und Rasenkunde sowohl der Bewegung als auch führender Wissenschaftler widerspricht.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Pätzold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung, Vertreibung, Vernichtung. Dokumente des faschistischen Antisemitismus 1933 bis 1942.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1983, Reclams Universalbibliothek 1008.S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gründete Sailer 1937 mit seiner Frau Herta Saller (1910–1999) in [[Badenweiler]] das Privatsanatorium Saller als Sanatorium für [[Innere Medizin|innere Erkrankungen]] und praktizierte dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Karl Saller als [[Truppenarzt]] eingesetzt. Nach Kriegsende erfolgte 1946 seine Rehabilitation durch die Medizinische Fakultät in Göttingen, und Saller habilitierte sich an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München für das Fach Anatomie einschließlich Anthropologie und Konstitutionslehre um.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Ziegelmayer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Anthropologie in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1987, S. 245–269, hier: S. 258–260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde ärztlicher Direktor des [[Robert-Bosch-Krankenhaus]]es (RBK) in Stuttgart, wo er sich aber bald, unter anderem aufgrund steigender Zahl akut kranker Patienten, von der dort vorrangig praktizierten homöopathischen Behandlung abwandte. Er wurde 1949 entlassen, weil es „mangelnde Übereinstimmung zu grundsätzlichen ärztlichen Fragen gegeben habe“, das „Vertrauensverhältnis zwischen Saller und dem RBK erschüttert sei“ und „Saller ohne Zustimmung eine Professur in München angenommen habe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Faltin: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie in der Klinik: die Geschichte der Homöopathie am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus von 1940–1973.&amp;#039;&amp;#039; Haug, Stuttgart 2002, ISBN 3-8304-7153-X, S. 224 ([https://books.google.de/books?id=eII-vNVYtwAC&amp;amp;pg=RA1-PA224&amp;amp;lpg=RA1-PA224&amp;amp;dq=%22Karl+Saller%22+M%C3%BCnchen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dfDTDIwkAk&amp;amp;sig=88NFhW1tN7pcS-OXYbWFtheQYRI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=kVThSrGRJ8_F_gaC1IT9AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%22Karl%20Saller%22%20M%C3%BCnchen&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 lehrte Karl Saller als Nachfolger [[Theodor Mollison]]s und ordentlicher [[Professur|Professor]] für Anthropologie und Humangenetik an der Universität München in der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Er baute in den folgenden Jahren das in der Richard-Wagner-Straße gelegene Institut mit der Anthropologischen Staatssammlung und der im Krieg vernichteten Bibliothek neu auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Ziegelmayer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Anthropologie in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1987, S. 245–269, hier: S. 260–263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 war Saller Schriftleiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Hippokrates – Zeitschrift für praktische Heilkunde&amp;#039;&amp;#039; und von 1949 bis 1969 der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Heilkunst.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z&amp;quot;&amp;gt;Gerfried Ziegelmayer: &amp;#039;&amp;#039;Saller, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 22, 2005, S. 378–379 ([https://www.deutsche-biographie.de/pnd118750941.html#ndbcontent online]), abgerufen am 21. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur „25. Jahrfeier des Bestehens des Stuttgarter Homöopathischen Krankenhauses“, das inzwischen „Robert-Bosch Krankenhaus“ hieß, suchte er mit einem Vortrag über „die Spurenelemente in homöopathischer Anwendung“ eine Brücke zwischen Homöopathie und [[Ernährungswissenschaft]] zu schlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Die Spurenelemente in homöopathischer Anwendung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hippokrates - Zeitschrift für praktische Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Sonderheft &amp;#039;&amp;#039;Zur 25. Jahrfeier des Bestehens des Stuttgarter Homöopathischen Krankenhauses&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1946, S. 26–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als von Friedrich Hüter angedeutet,&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Hüter: &amp;#039;&amp;#039;Zur Biochemie der Schilddrüsenfunktion VII. Anzeichen der tierexperimentellen E-Hypervitaminose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Naturforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2b, 1947, S 414–419, hier S. 418, Fußnote 22 ([https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/opus4/files/69815/10.1515_znb-1947-11-1206.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; zählte Saller das „Fluor“, das im Roggen- aber nicht im Weizenmehl vorkomme&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Hermann Schröder (Zahnmediziner)|Hermann Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Studie über die Bedeutung des Brotes, insbesondere des Vollkornbrotes für die Gesunderhaltung des Gebisses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 9, September 1941, S. 469–491&amp;lt;/ref&amp;gt; und „im Aufbau der Zähne und Stützsubstanzen eine gewisse Rolle“ spiele, dabei &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zu den „anorganischen Vitaminen“ (Fe, Cu, Mn, Zn), widmete dem Element aber bald mehr Aufmerksamkeit. Am 8. April 1951 hielt Saller auf der &amp;#039;&amp;#039;Bionomischen Vortrags- und Arbeitswoche 1951 für Volksgesundheit und Nahrungserzeugung&amp;#039;&amp;#039; in Tutzing einen Vortrag zum Thema „Biologischer Nahrungswert, Ernährungsphysiologie und Heilfaktor.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Biologischer Nahrungswert, Ernährungsphysiologie und Heilfaktor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, 2. Februar 1952, S. 141–145&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als Vorsitzender des Bundesverbands deutscher Ärzte für Naturheilverfahren&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Lüddecke: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;#039;Fall Saller&amp;#039; und die Rassenhygiene. Eine Göttinger Fallstudie zu den Widersprüchen sozialbiologistischer Ideologiebildung.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg, 1995, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; organisierte er in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Ernährungsbiologie und der Interessengemeinschaft für Ernährung (Vorsitzender: [[Wilhelm Heupke]]) einen Ernährungskongress in München (&amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben&amp;#039;&amp;#039;, vom 22. bis 25. September 1952).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben.&amp;#039;&amp;#039; IN: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Nr. 8, August 1952, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort nahm das Thema Zahnkaries einen breiteren Raum ein, weil sich hier Zusammenhänge mit der Ernährung sowohl als Ursachen wie auch als Präventionsoptionen (z. B. [[Fluoridierung|Fluorid-Anwendung]]) zahlenmäßig präsentieren lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Sind Land und Leben krank?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben.&amp;#039;&amp;#039;, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Diedrich Cremer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernährung und Karies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben.&amp;#039;&amp;#039; S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Quentin: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung des Elementes Fluor als Bestandteil natürlicher Wässer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben.&amp;#039;&amp;#039; S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;E. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Kost. (Kariesprophylaxe durch Ernährung).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Zahnärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 1954, S. 572&amp;lt;/ref&amp;gt;  Während sich Saller zwar zur &amp;#039;&amp;#039;Zivilisation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;denaturierten Kost&amp;#039;&amp;#039; äußerte, wandte er sich gegen ein &amp;#039;&amp;#039;Zurück zur Natur&amp;#039;&amp;#039;, weil es „nach dem Wesen des Menschen und im heutigen Stadium der Entwicklung von Kultur und Zivilisation ein solches Zurück nicht mehr gibt, sondern die Devise heute nur &amp;#039;Mit der Natur weiter in der menschlichen Kultur&amp;#039; lauten kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Naturgemäße Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zahnärztl. Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Nr. 17, 1952, S. 967–976&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Karies als Symptom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zahnärztl. Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1955, S. 148–158&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des Münchner Ernährungskongresses wurde eine Resolution gefasst, die die Zusammenarbeit der beteiligten Gesellschaften beschwor,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Saller: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben.&amp;#039;&amp;#039; S. 9–10.&amp;lt;/ref&amp;gt; die dann die [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung]] gründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Melzer: &amp;#039;&amp;#039;Vollwerternährung. Diätetik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, MedGG–Beihefte 20, Franz Steiner, Stuttgart 2003, S. 289&amp;lt;/ref&amp;gt; Saller gehörte dem Kuratorium der 1959 gegründeten [[Deutsch-Israelische Studiengruppen|Deutsch-Israelischen Studiengruppe]] München an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948–1972.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8353-5869-0, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Saller war Vater von vier Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Karl Saller schrieb mehrere Bücher und veröffentlichte fast 400 Arbeiten in Zeitschriften.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der „nordischen Rasse“.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://link.springer.com/article/10.1007/BF02117869 Eintrag] bei SpringerLink, abgerufen am 16. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Veröffentlicht In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Anatomie und Entwicklungsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 83, 4 (1927), S. 411–590.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die menschliche Erblichkeitslehre und Eugenik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thyreotoxikose, Basedow und Kropf.&amp;#039;&amp;#039; Haug, Berlin–Saulgau 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf dem Hunger. Eine Aussprache.&amp;#039;&amp;#039; Hippokrates, Stuttgart 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art- und Rassenlehre des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Schwab, Stuttgart 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Schwab, Stuttgart 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksmedizin und ausserschulgemässe diagnostische und therapeutische Methoden.&amp;#039;&amp;#039; Haug, Saulgau 1951.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Land – Gesundes Leben. 22 Vorträge einer gemeinsamen Tagung von Landwirten, Biologen und Ärzten.&amp;#039;&amp;#039; Pflaum, München 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Anthropologie in systematischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Rudolf Martin. G. Fischer, Stuttgart 1956–1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Menschenbild der naturwissenschaftlichen Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Dobbeck, Speyer, München 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rassenlehre des Nationalsozialismus in Wissenschaft und Propaganda.&amp;#039;&amp;#039; Progress, Darmstadt 1961.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Menschwerdung.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Heinz Mergarten. Schmitz, München 1964.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sexualität heute.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger Verlagshandlung, München 1967.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rassengeschichte der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München, Wien 1968.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ganzheitsmedizin und Naturheilverfahren.&amp;#039;&amp;#039; Günther, Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rassengeschichte des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tadeusz Bielicke u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Anthropologie und Humangenetik.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zum 65. Geburtstag von Karl Saller. Hrsg. vom Institut für Anthropologie und Humangenetik der Universität München. Fischer, Stuttgart 1968. ([https://siris-libraries.si.edu/ipac20/ipac.jsp?uri=full=3100001~!43034!0#focus Inhalt])&lt;br /&gt;
* Andreas Lüddecke: &amp;#039;&amp;#039;Der „Fall Saller“ und die Rassenhygiene. Eine Göttinger Fallstudie zu den Widersprüchen sozialbiologistischer Ideologiebildung.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 1995, ISBN 3-89608-918-8.&lt;br /&gt;
* Anikó Szabó: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung, Rückkehr, Wiedergutmachung. Göttinger Hochschullehrer im Schatten des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer biographischen Dokumentation der entlassenen und verfolgten Hochschullehrer: Universität Göttingen – TH Braunschweig – TH Hannover – Tierärztliche Hochschule Hannover. Dissertation. Universität Hannover 1998. Wallstein, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-381-5, S. 172ff. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises Geschichte des Landes Niedersachsen (nach 1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 15), ([https://books.google.de/books?id=J6cm1KyF39sC&amp;amp;pg=PA172&amp;amp;lpg=PA172&amp;amp;dq=%22Karl+Saller%22+1902&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=0V2NeE0z2k&amp;amp;sig=5Ny8IrSToN1gi-nHACYQCUL1ZwE&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=SEzhSvbVDZT__AbNquj8AQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%22Karl%20Saller%22%201902&amp;amp;f=false Google Books]).&lt;br /&gt;
* Thomas Faltin: &amp;#039;&amp;#039;Homöopathie in der Klinik: die Geschichte der Homöopathie am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus von 1940–1973.&amp;#039;&amp;#039; Haug, Stuttgart 2002, ISBN 3-8304-7153-X, S. 379ff. ([https://books.google.de/books?id=eII-vNVYtwAC&amp;amp;pg=RA1-PA379&amp;amp;lpg=RA1-PA379&amp;amp;dq=%22Karl+Saller%22+Dissertation&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dfDTDIzmEp&amp;amp;sig=9jaxZy_wliNW-z5Lj1fTekPUBps&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=PmHhSqmtFNDD_gbppImFAg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Google Books])&lt;br /&gt;
* Gerfried Ziegelmayer, Friedrich Schwarzfischer: &amp;#039;&amp;#039;Karl Saller, 1902–1969.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf. In: &amp;#039;&amp;#039;Anthropologischer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 32, 3/4, 1970, S. 287–288 ({{JSTOR|29538457}}).&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|378|379|Saller, Karl Felix|Gerfried Ziegelmayer|118750941}}&lt;br /&gt;
* Gerfried Ziegelmayer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Anthropologie in München.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1987, S. 245–269, hier: S. 258–263.&lt;br /&gt;
* Volker Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizin in Göttingen während der nationalsozialistischen Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1991, S. 393–416; hier: S. 403–405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118750941}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.privat-sanatorium-saller.de/chronik.html |text=Das Privatsanatorium Saller |wayback=20090519070121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118750941|LCCN=n83135607|VIAF=108882022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saller, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kempten (Allgäu))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saller, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Saller, Karl Felix (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anthropologe und Arzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kempten (Allgäu)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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