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	<title>Karl Rudolf Hennig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Rudolf_Hennig&amp;diff=1317665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-10-22T16:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Rudolf Hennig.jpg|mini|Fahndungsplakat vom 12. März 1906]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Rudolf Hennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1874]] in [[Berlin]]; † [[7. Dezember]] [[1906]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein Raubmörder. Die Tat und die Flucht Hennigs wurde verfilmt. Diese Verfilmung führte zur Einführung der [[Zensur (Informationskontrolle)|Vorzensur]] für Filme im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennig, Sohn eines Handwerksmeisters, ging nach dem Besuch der Volksschule in eine Lehre zum Lederarbeiter. Am 9. Dezember 1905 wurde die Leiche des 21-jährigen ehemaligen Kellners Giernoth nahe einer Straße zum Wannsee gefunden, er wurde mit zwei Kopfschüssen getötet. Die Ermittlungen ergaben relativ schnell, dass die letzte Person, die das Opfer lebend gesehen hatte, Hennig war. Hennig wurde daraufhin zur [[Fahndung]] ausgeschrieben und ein [[Steckbrief]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Februar 1906 traf ein Kriminalbeamter in der [[Schönhauser Allee]] in [[Berlin]] auf Hennig, von dem bekannt war, dass er dort Kontakte zu Frauen unterhielt. Hennig konnte sich der [[Festnahme]] entziehen, indem er den Beamten mit einer Pistole vor der Tür eines Polizeireviers niederschlug. Die Beamten im Revier nahmen die Verfolgung auf und umstellten ein Haus, in das Hennig geflohen war. Der Gesuchte entkam über das Dach in ein Nachbarhaus. In der Folge wurde zwar Hennigs Wohnung aufgefunden und durchsucht, ebenso eine nahe [[Kleingarten]]kolonie sowie die Umgebung der Schönfelder Allee und der [[Kopernikusstraße (Berlin)|Kopernikusstraße]]. Gefunden wurden lediglich Papiere des Ermordeten in der Wohnung Hennigs. Es kam in der Folge noch zur Verhaftung zweier Personen, die irrtümlich für Hennig gehalten wurden. Hennig bot dem &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Lokal-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; seine Lebensgeschichte zum Kauf an. Dieser ging zum Schein auf das Angebot ein und bot 1700&amp;amp;nbsp;[[Goldmark|M]], tatsächlich wurde aber die Polizei unterrichtet. Hennig entfernte sich vom Übergabeort, da er Verdacht geschöpft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.earlycinema.uni-koeln.de/documents/view/4582/ |wayback=20170411054059 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Verfolgung des Raubmörders&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-10-22 16:16:50 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Vossische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 7. Februar 1906. Weitere Berichte unter der gleichen Texte-Sammlung.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde die Belohnung auf die Ergreifung Karl Rudolf Hennigs von ursprünglich 500 auf 3000&amp;amp;nbsp;M erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 1906 beobachtete ein Mann einen Fahrraddiebstahl durch Hennig in [[Stettin]] und verfolgte den Dieb. Hennig geriet bei der Flucht in die Arme eines Polizisten, der ihn festnahm. Die Verhandlung gegen Hennig fand am 30. April und 1. Mai 1906 statt, es wurde auf die [[Todesstrafe]] erkannt und Karl Rudolf Hennig wurde am 7. Dezember 1906 mit dem [[Richtbeil (Strafvollzug)|Richtbeil]] [[Enthauptung|enthauptet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmung und Einführung der Vorzensur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flucht Hennigs wurde bereits 1906 unter der Regie [[Gustav Schönwald]]s unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Flucht und Verfolgung des Raubmörders Rudolf Hennig über die Dächer von Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt1215866|Die Flucht und Verfolgung des Raubmörders Rudolf Hennig über die Dächer von Berlin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Film war zunächst erfolgreich, am 13. April verbot der [[Polizeipräsident in Berlin|Polizeipräsident von Berlin]] die Aufführung mit der Begründung, der Film verunglimpfe die Polizei und greife in ein laufendes Verfahren ein. Am 18. April 1906 wurde dieses Verbot wieder aufgehoben. Am 5. Mai 1906 erging eine [[Polizeiverordnung]], nach der jeder Film, der in Berlin gezeigt würde, zuerst polizeilich geprüft werden müsse. Zuvor galt die Nachzensur, d.&amp;amp;nbsp;h. nach dem Anlaufen des Films konnten Polizeibeamte Filme verbieten, nicht aber bereits vor Anlaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kinematographie.de/VDFART.HTM &amp;#039;&amp;#039; Quellen zur Filmgeschichte 1906-1920: Artikel zur Geschichte der Filmzensur&amp;#039;&amp;#039;.] kinematographie.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge werden ähnliche Verordnungen auch in den meisten anderen Ländern des Reiches erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige literarische Erwähnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kurt Tucholsky]] nannte 1920 noch einen fiktiven Buchtitel „Mein letzter Lustmord. Von Raubmörder Hennig“&amp;lt;ref&amp;gt;Als „Ignaz Wrobel“: &amp;#039;&amp;#039;Das politische Feigenblatt&amp;#039;&amp;#039;. In: Tucholsky, Gesamtausgabe (Anm. 2), Bqnd 4: Texte 1920, hrsg. von Bärbel Boldt, Gisela Enzmann-Kraiker und Christian Jäger. Reinbek 1996, S. 231–233, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erwähnte an anderer Stelle, dass Hennig &amp;#039;&amp;#039;Erstaunliches in der Höhengymnastik&amp;#039;&amp;#039; geleistet habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenfalls als „Ignaz Wrobel“, &amp;#039;&amp;#039;Auf Diebstahl: Todesstrafe -!&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Tucholsky, Gesamtausgabe. Texte und Briefe, hrsg. von Antje Bonitz, Dirk Grathoff, Michael Hepp und Gerhard Kraiker. Bqnd 5: Texte 1921–1922, hrsg. von Roland und Elfriede Links. Reinbek 1999, S. 84–88, S. 84 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christian Morgenstern]] wandte sich gegen die Todesstrafe für Hennig und schrieb „Friede seinem Andenken“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.christian-morgenstern.de/dcma/index.php?title=Der_Fall_des_Raubm%C3%B6rders_Hennig |text=Der Fall des Raubmörders Hennig. |wayback=20150610211346 |archiv-bot=2022-03-08 04:16:23 InternetArchiveBot}} christian-morgenstern.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Friedländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Raubmörder Hennig.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders., &amp;#039;&amp;#039;Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Barsdorf Verlag, Berlin 1910, S. 60–66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Herbert Birett: {{Webarchiv |url=http://www.nzz.ch/2006/05/12/fi/articleE2322.html |text=, &amp;#039;&amp;#039;Wann soll die Filmzensur stattfinden?&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090807091346}} [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]], 12. Mai 2006.&lt;br /&gt;
* [http://www.kinematographie.de/HENNIG.HTM &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hennig oder die Erfindung der Filmzensur&amp;#039;&amp;#039;.] kinematographie.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=292055083|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hennig, Karl Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geschichte der Zensur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Filmgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hennig, Karl Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hennig, Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Raubmörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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