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	<title>Karl Rudolf Friedenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Rudolf_Friedenthal&amp;diff=271727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Rhfg.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rhfg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedenthal 1874.jpg|mini|Rudolf Friedenthal 1874]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Rudolf Friedenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1827]] in [[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[7. März]] [[1890]] in [[Goświnowice|Giesmannsdorf]], [[Landkreis Neisse]]) war ein deutscher Jurist, Unternehmer und Abgeordneter im Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Friedenthals Eltern waren &amp;#039;&amp;#039;Naphtali Markus Friedenthal&amp;#039;&amp;#039;, Kaufmann, Bankier und Stadtrat in Breslau, und &amp;#039;&amp;#039;Amalie geb. Landsberger&amp;#039;&amp;#039;. Als Angehörige der nach Berlin zweitgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands wurden Vater und Sohn 1832 evangelisch [[Taufe|getauft]]. Er begann an der [[Universität Breslau]] Rechtswissenschaft zu studieren und wurde im [[Corps Silesia Breslau zu Frankfurt (Oder)|Corps Silesia Breslau]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korps-Listen 1910, 35/212&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inaktiver wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] und die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Er trat nach den Examen zunächst in die [[Rechtspflege]] des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]], musste aber nach dem Tod des Vaters 1854 ausscheiden, um den väterlichen Großgrundbesitz bewirtschaften zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Grottkau|Kreis Grottkau]]. 1861 heiratete er Fanny von Rosenberg (1829–1912). Das Paar hatte einen Sohn, der jung verstarb, und zwei Töchter: Elsbeth heiratete den Freiherrn Ernst [[Falkenhausen (Adelsgeschlecht)|von Falkenhausen]] auf Bielau, die andere heiratete den Freiherrn Oskar [[Lancken (Adelsgeschlecht)|von der Lancken-Wakenitz]], der im deutschen diplomatischen Dienst eine geachtete Stellung einnahm. Dem Antrag des Schwiegersohns Falkenhausen wurde stattgegeben, sich &amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Friedenthal-Falkenhausen&amp;#039;&amp;#039; nennen zu dürfen, vererblich am Besitz der vom Schwiegervater errichteten [[Fideikommiss]]herrschaft Friedenthal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernest Hamburger |Titel=Juden im Öffentlichen Leben Deutschlands |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=1968 |ISBN=3-16-829292-3 |Online=&lt;br /&gt;
  {{Google Buch&lt;br /&gt;
  | Suchbegriff = Juden im Öffentlichen Leben Deutschlands Ernest Hamburger Friedenthal Falkenhausen&lt;br /&gt;
  }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der politisch liberal gesinnte Karl Rudolf Friedenthal war 1867 Mitbegründer der [[Freikonservative Partei|Freikonservativen Partei]] und anschließend Abgeordneter des [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Norddeutschen Reichstags]] und des [[Zollparlament]]s (1867–1871).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Haunfelder]], [[Klaus Erich Pollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3, Foto S. 128, Kurzbiographie S. 403.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1871 bis 1881 folgte ein Abgeordnetenmandat im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedenthal wirkte als Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]] (1870–1879) aktiv an der Kreisreform von 1872 mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 842.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die auf dem Grundsatz der Selbstverwaltung beruhende Kreisordnung von 1872 für die fünf östlichen Provinzen Preußens (in Kraft ab 1874) wurde in ihren Grundzügen von ihm mit entworfen. Im Mai 1872 erwarb er zusammen mit Graf [[Johannes Maria von Renard]] (auf [[Groß-Strehlitz]] in Schlesien) von Landrat [[Georg Scharnweber]] das [[Rittergut]] [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen|Hohenschönhausen]] für 265.000 Reichstaler und ließ es durch einen Administrator verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1874 war er [[Preußisches Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten|preußischer Staats- und Landwirtschaftsminister]]. In dieser Eigenschaft gründete er die [[Zentralmoorkommission]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Friedrich von Schoenberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der politischen Oekonomie, in Verbindung mit Ministerialrat A. Buchenberger, Gustav Schönberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Ausgabe 3, H. Laupp, 1891, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat aber nach [[Otto von Bismarck]]s innenpolitischer Wendung am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1879 zurück. Nach seinem Ausscheiden als Staatsminister erwarb er 1879 die Herrschaft [[Deutsch-Wartenberg]] in Niederschlesien. Er wohnte dann abwechselnd in Deutsch-Wartenberg und auf seinem väterlichen Besitz in Giesmannsdorf bei Neiße. 1881 zog er sich von der aktiven Politik zurück, um sich wieder der Verwaltung seiner landwirtschaftlichen und industriellen Besitzungen zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Friedenthal wurde in [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]] um 1908 eine Straße benannt. Als die Nationalsozialisten alle nach Bürgern jüdischer Herkunft benannten Straßen umbenannten, erhielt diese Friedenthalstraße am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1938 den Namen Schellendorffstraße (nach [[Paul Bronsart von Schellendorff]]). 1997 wurde der Park am Halensee als Friedenthal-Park benannt und am 15.&amp;amp;nbsp;September 1997 dort zu Ehren Friedenthals eine Bronzetafel enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Halenseestr 17 (Grunew) Karl-Rudolf Friedenthal.jpg|mini|[[Gedenktafel]] im Friedenthal-Park, in [[Berlin-Grunewald]]]]&lt;br /&gt;
* Die ihm 1879 angetragene Erhebung in den Adelsstand lehnte er ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Erich Born; Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission |Titel=Karl Rudolf Friedenthal |Sammelwerk=Neue Deutsche Biographie |Band=5 |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Datum=1961 |ISBN=3-428-00181-8 |Seiten=447 |Online=https://www.deutsche-biographie.de/gnd116795468.html#ndbcontent}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernest Hamburger |Titel=Juden im Öffentlichen Leben Deutschlands |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=1968 |ISBN=3-16-829292-3 |Seiten=78 |Online=&lt;br /&gt;
  {{Google Buch | Suchbegriff = Juden im Öffentlichen Leben Deutschlands Friedenthal lehnte den Adel ab  }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden|Preußischer Roter Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub]]&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Tennstedt, Dirk Hainbuch, Karin Christi: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Kassel Universität, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Preußischer Roter Adlerorden 2. Klasse mit Stern und Eichenlaub&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Preußischer Kronenorden 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Komtur vom Bayerischen Militärverdienst Orden]]&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Komtur 2. Klasse vom Königlich Sächsischen Albrechts-Orden]]&lt;br /&gt;
* [[Olga-Orden|Württembergischer Olgaorden]]&lt;br /&gt;
* Schweriner Militärverdienstkreuz 2. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Hausorden Albrechts des Bären|Großkreuz vom Hausorden Albrecht des Bären]]&lt;br /&gt;
* Lippisches Ehrenkreuz I. Klasse&lt;br /&gt;
* Gedenktafel: Halenseestraße, Berlin-Grunewald&lt;br /&gt;
* Park: Friedenthal-Park, Berlin-Grunewald&lt;br /&gt;
* Straße: Friedenthalstraße [historisch], Wilmersdorf (heute Schellendorffstraße, Berlin-Schmargendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|447|447|Friedenthal, Rudolf|[[Karl Erich Born]]|116795468}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 53 ([http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* E. Kleinschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Rudolph Friedenthal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1922, S. 244–247 ([http://obc.opole.pl/dlibra/doccontent?id=662 Digitalisat])&lt;br /&gt;
*[[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. erw. Aufl., Verlag NORA, Berlin 2014, ISBN 978-3-936735-67-3, S. 208–209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116795468|von Friedenthal, Carl Rudolph}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Rudolph Friedenthal|687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116795468|LCCN=no2016060868|VIAF=30296943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedenthal, Karl Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Grottkau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freikonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lippischen Hausordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Olga-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedenthal, Karl Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, MdR, Jurist und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Goświnowice|Giesmannsdorf]], [[Landkreis Neisse]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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