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	<title>Karl Radek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Radek&amp;diff=73219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben</title>
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		<updated>2026-03-06T19:57:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Radek 1.jpg|mini|Karl Radek (ca. 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Radek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Карл Бернгардович Радек}} / &amp;#039;&amp;#039;Karl Berngardowitsch Radek&amp;#039;&amp;#039;, gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Karol Sobelsohn&amp;#039;&amp;#039;; Pseudonyme &amp;#039;&amp;#039;Parabellum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Struthahn&amp;#039;&amp;#039;; * [[31. Oktober]] [[1885]] in [[Lwiw|Lemberg]], [[Galizien]], [[Österreich-Ungarn]]; †&amp;amp;nbsp;vermutlich [[19. Mai]] [[1939]] in [[Nertschinsk]], [[Sowjetunion]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wladislaw Hedeler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938. Planung, Inszenierung und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay von Steffen Dietzsch. Akademie-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003869-1, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Journalist]] und [[Politiker]], der in [[Polen]], [[Deutsches Reich|Deutschland]] und der Sowjetunion wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Radek stammte aus einer [[Juden|jüdischen]] Familie. Zu Hause wurde [[Deutsche Sprache|Deutsch]] gesprochen, die Familie orientierte sich an der deutschen Kultur. Jedoch hatte Radek bereits als Schüler Kontakt zur polnischen [[Arbeiterbewegung]], schrieb auch für polnische Zeitungen und wandte sich dem [[Atheismus]] zu. [[Jiddisch]] lernte Radek nach eigenen Angaben erst als Erwachsener und „mehr aus Jux“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Deutschland und Russland ===&lt;br /&gt;
Radek gehörte anfangs zu den führenden Politikern in der polnischen und deutschen [[Sozialdemokratie]]. Er trat 1904 der [[Sozialdemokratie des Königreichs Polen und Litauens]] (SDKPiL) bei. Wegen seiner Beteiligung an der [[Russische Revolution 1905|russischen Revolution von 1905]] (einer ihrer Hauptschauplätze war das [[Weichselland|damals zu Russland gehörende]] [[Warschau]]) inhaftierten ihn die russischen Behörden für ein Jahr. 1907 emigrierte Radek nach Deutschland, wo er Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort erarbeitete er sich ab 1908 als geist- und kenntnisreicher Journalist, insbesondere auf dem Gebiet der Außenpolitik, eine führende Rolle in der sozialdemokratischen Presse. So redigierte oder schrieb er für die &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Bürger-Zeitung|Bremer Bürgerzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die Dortmunder &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Zeitung (Dortmund)|Arbeiter-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die SPD-Parteizeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er anfangs mit [[Rosa Luxemburg]] gemeinsam den linken Flügel der [[Geschichte der deutschen Sozialdemokratie|deutschen Sozialdemokratie]] im Kampf gegen die gemäßigteren Richtungen gebildet hatte, entwickelte er sich zu ihrem Kritiker. Nach einem Zerwürfnis mit der Führungsriege um Luxemburg, [[Leo Jogiches]] und [[Julian Balthasar Marchlewski|Julian Marchlewski]] wurde er 1911 aus der SDKPiL ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend konzentrierte er seine Aktivitäten auf Deutschland. Dort veröffentlichte er in der Göppinger &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Volkszeitung|Freien Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; heftige Angriffe auf [[Karl Kautsky]] und dessen neue [[Ultraimperialismus]]-Theorie. Diese offenen und scharfen Angriffe auf einen Genossen lösten einen Skandal in der Partei aus. Der Unwillen gegenüber Radek innerhalb der Partei nahm zu. Nachdem [[Friedrich Ebert]] auf dem Parteitag 1912 klar Stellung gegen Radek bezogen hatte, wurde er auch aus der SPD ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 24–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter M. Keller |Titel=Ein Weltrevolutionär in der schwäbischen Provinz: Karl Radek und die «Göppinger Affäre» |Sammelwerk=Schwäbische Heimat |Band=63 |Nummer=2 |Datum=2012 |ISSN=2750-4662 |DOI=10.53458/sh.v63i2.2847 |Seiten=167–170 |Online=https://journals.wlb-stuttgart.de/ojs/index.php/sh/article/view/2847 |Abruf=2023-09-17}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sich dann, schon vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], dem späteren Revolutionsführer [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] an und war einer seiner Vertrauensleute im [[Schweiz]]er Exil. Er war weiter publizistisch auf Deutsch tätig. Vor allem in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berner Tagwacht]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen seine Artikel (unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Parabellum&amp;#039;&amp;#039;), die sich gedanklich in eine Reihe mit den Schriften Lenins, [[Leo Trotzki|Trotzkis]] und [[Grigori Jewsejewitsch Sinowjew|Sinowjews]] stellten, aber wegen ihrer gefälligeren Form weit größere Beachtung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. bis zum 8. September 1915 nahm er als Vertreter des Regionalkomitees Warschau der SDKPiL (zum Warschauer Flügel hatte er ein gutes Verhältnis) an der [[Zimmerwalder Konferenz]] teil. Hier trafen sich die radikaleren Vertreter der sozialistischen Parteien, aber auch (zu Radeks und Lenins Enttäuschung) moderatere [[Pazifismus|Pazifisten]] erstmals seit Kriegsausbruch wieder, um von den sozialistischen Parteien zu fordern, in ihren jeweiligen Ländern die Zustimmung zu weiteren Kriegskrediten zu verweigern.&amp;lt;ref&amp;gt;Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek.&amp;#039;&amp;#039; 1970, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der in Zimmerwald versammelten pazifistischen Sozialisten organisierten Lenin und Radek einen linken Block, die so genannte „Zimmerwalder Linke“. Ein von Radek vorbereiteter radikaler Beschlusstext konnte sich nicht durchsetzen. Stattdessen wurde die pazifistische Konsensfassung des [[Zimmerwalder Manifest]]s beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Radek unterschrieb dabei auch Lenins radikaleres Zusatzprotokoll, in dem dieser forderte, den „kapitalistischen Krieg“ in einen „Krieg gegen den Kapitalismus“ umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Februarrevolution 1917|Februarrevolution 1917 in Russland]] redigierte Radek in [[Stockholm]] die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Bote der russischen Revolution&amp;#039;&amp;#039; und nach der [[Oktoberrevolution]] 1917/18 das Petersburger Blatt &amp;#039;&amp;#039;Der Völkerfriede&amp;#039;&amp;#039; sowie das Moskauer Blatt &amp;#039;&amp;#039;Die Weltrevolution&amp;#039;&amp;#039;, die beide in deutscher Sprache zum Zweck der Antikriegs-Propaganda erschienen. Radek begleitete Lenin im April 1917 auf dessen [[Reise Lenins im plombierten Wagen|Rückreise nach Russland]] über Deutschland und Schweden. Er wurde in Folge 1918 Delegierter bei den Friedensverhandlungen zwischen Deutschland und [[Sowjetrussland]], die zum [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk]] führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Moabiter Salon zum Komintern-Vertreter ===&lt;br /&gt;
Ende 1918 reiste er illegal nach [[Deutsches Reich|Deutschland]] ein, um zu sondieren, ob die [[Bolschewiki]] von dort Unterstützung erwarten könnten. Er wurde jedoch am 12. Februar 1919 verhaftet, mit dem Vorwurf der „Beihilfe zum [[Spartakusaufstand|Spartakusputsch]], Aufreizung und Geheimbündelei“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.physiologus.de/revolutionaer.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20090226190948}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radek erhielt bald die Erlaubnis, in der Haft im [[Zellengefängnis Lehrter Straße]] in [[Berlin-Moabit]] zu arbeiten. Er legte sich dafür eine Bibliothek an, für die ihm eine weitere Gefängniszelle zugewiesen wurde. In diesem „Moabiter Salon“ empfing er deutsche Politiker, Journalisten und Intellektuelle. Dazu gehörte auch die Begegnung mit dem Wirtschaftsführer [[Walther Rathenau]] von der [[AEG]], dem späteren deutschen [[Außenminister]]. Beide erkannten, trotz unterschiedlicher Standpunkte und persönlicher Abneigung, dass ihre Staaten gemeinsame Interessen hatten. Damit war eine Grundlage für den späteren [[Vertrag von Rapallo]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung Ende Januar 1920 ging Radek nach [[Moskau]]. Bei der Sowjetführung galt er nun als Deutschlandspezialist. Im März 1920 wurde er Sekretär für Deutschland im [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitee der Komintern]]. Schon im Dezember desselben Jahres nahm er als Vertreter der [[Komintern]] am Parteitag der deutschen [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] teil, auf dem sich der linke Flügel der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] der Partei anschloss (vgl. [[VKPD]]). Diese war nun mit 350.000 Mitgliedern die erste kommunistische Massenpartei außerhalb Sowjetrusslands. Als Vertreter der Komintern unterstützte er nachdrücklich den [[Hamburger Aufstand]] der KPD 1923. Die Politik der SPD-Regierung bezeichnete er dagegen als „[[Sozialfaschismusthese|Sozialfaschismus]]“. Im September 1923 lernte Radek die sowjetische Schriftstellerin und Revolutionärin [[Larissa Reissner]] kennen und war mit ihr bis zu ihrem Tod 1926 liiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gisela Notz]]: Vorwort in: Larissa Reissner: &amp;#039;&amp;#039;Oktober: Aufzeichnungen aus Rußland und Afghanistan in den 1920er Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Promedia Verlag, 2017, ISBN 978-3-85371-429-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radek gilt als wichtigster Vertreter einer neuen Linie der KPD, die 1923 unter starkem Bezug auf patriotische Themen die „proletarisierende Mittelschicht“ für sich zu gewinnen suchte. Nach einer Rede, die Radek am 20. Juni 1923 auf dem 3. Plenum des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI) hielt und in der er Bezug auf [[Albert Leo Schlageter]] nahm, einen von der deutschen Rechten verehrten, von den Franzosen während der [[Ruhrbesetzung]] hingerichteten [[Freikorps]]ler, wird diese neue Politik auch als „Schlageter-Linie“ bezeichnet. Weniger der Inhalt als der Ton der Rede gelten als neu, weil die „Faschisten“ direkt angesprochen werden und Schlageter lyrisch als „Märtyrer des deutschen Nationalismus“ gewürdigt wird. Radek sprach – bezugnehmend auf den Titel eines Romans [[Friedrich Freksa]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Franke]]: &amp;#039;&amp;#039;Albert Leo Schlageter. Der erste Soldat des 3. Reiches. Die Entmythologisierung eines Helden.&amp;#039;&amp;#039; Prometh-Verlag, Köln 1980, ISBN 3-922009-38-7, S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; – von Schlageter als einem &amp;#039;&amp;#039;Wanderer ins Nichts&amp;#039;&amp;#039;, wenn man den „Sinn seiner Geschicke“ nicht verstehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Louis Dupeux]]: &amp;#039;&amp;#039;„Nationalbolschewismus“ in Deutschland 1919–1933. Kommunistische Strategie und konservative Dynamik.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1985, ISBN 3-406-30444-3, S. 178–205, zit. S. 186 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Radek bezeichnete die Strömung als »[[Nationalbolschewismus]]«.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pierre Broué]]: &amp;#039;&amp;#039;The German Revolution 1917–1923.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von John Archer. Brill, Leiden/Boston 2005, S.&amp;amp;nbsp;326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegner Radeks in der KPD, darunter etwa [[Ruth Fischer]], haben die Rede als Beleg angeführt, Radek habe eine Einheitsfront zwischen deutschen Nationalisten, der Armee und der Kommunistischen Partei angestrebt. Louis Dupeux betont dagegen, Radek und die Führung der KPD hätten mit der „Schlageter-Linie“ eine großangelegte Strategie entwickelt, um über die Einheitsfront hinaus die Mittelschicht und damit endlich eine breite Mehrheit für die Revolution zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Dupeux: &amp;#039;&amp;#039;„Nationalbolschewismus“ in Deutschland 1919–1933. Kommunistische Strategie und konservative Dynamik.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1985, ISBN 3-406-30444-3, S. 178–205, besonders S. 178, 185–189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile ist bekannt, dass der Schlageter-Kurs hinter den Kulissen in der KPD sehr umstritten war, insbesondere bei der Parteilinken, die den Kurs als Abweichung vom Internationalismus der KPD kritisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Hoffrogge]]: [http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DocumentServlet?id=43556 &amp;#039;&amp;#039;Der Sommer des Nationalbolschewismus? Die Stellung der KPD-Linken zum Ruhrkampf und ihre Kritik am „Schlageter-Kurs“ von 1923&amp;#039;&amp;#039;.] In: Sozial.Geschichte Online, Nr. 20/2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kurs wurde bereits im September 1923 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den ersten Reihen der politischen Macht bereits ausgeschlossen, wurde Radek 1925 erster Rektor der im November eröffneten [[Sun-Yat-sen-Universität (Moskau)|Sun-Yatsen-Universität]] in Moskau. Diese stand ausschließlich chinesischen Studenten (Angehörigen der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]] sowie der [[Kuomintang]]) offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Trotzki und Stalin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13064, Karl Radek.jpg|mini|Karl Radek (Mitte), 1923]]&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren gehörte Radek als Mitglied des Zentralkomitees der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]] (bis 1924) zur Opposition um [[Leo Trotzki|Trotzki]], wurde 1927 aus der Partei ausgeschlossen und nach [[Sibirien]] verbannt. Nach der Rückkehr und seiner „[[Kritik und Selbstkritik|Selbstkritik]]“, d.&amp;amp;nbsp;h. der willenlosen Unterwerfung unter die offizielle Linie der Partei 1929, war er als Journalist (Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Iswestija]]&amp;#039;&amp;#039; 1930–37) und Kulturfunktionär tätig. Nach Berichten von Zeitzeugen verärgerte er Stalin wiederholt, weil er auf internen Sitzungen satirische Witze über das Parteiregime erzählte. Doch 1934 rechtfertigte er in einem &amp;#039;&amp;#039;[[Prawda]]&amp;#039;&amp;#039;-Artikel den [[Personenkult]] Stalins.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ben Lewis (Dokumentarfilmer)|Ben Lewis]]: &amp;#039;&amp;#039;Das komische Manifest. Kommunismus und Satire von 1917 bis 1989.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, S. 100–101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wurde der [[Stalinismus]] Radek zum Verhängnis. 1937 wurde er als Anhänger Trotzkis im zweiten [[Moskauer Prozesse|Moskauer Schauprozess]] angeklagt. Im Prozessverlauf versuchte er auf versteckte Weise anzudeuten, dass er trotz seiner scheinbaren Geständnisse kein Verräter sei. So erinnerte er den Staatsanwalt [[Andrei Januarjewitsch Wyschinski|Wyschinski]] daran, dass die Anklage einzig auf seiner Aussage beruhe, und erwähnte in Folge auch „andere Absprachen“. Es wird vermutet, dass es diese Absprachen waren, die ihm ein [[Todesstrafe|Todesurteil]] ersparten. Radek wurde schließlich im Februar 1937 zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radek wurde angeblich in seiner Haftzeit in einem sowjetischen [[Gulag|Arbeitslager]] von Mithäftlingen umgebracht, wahrscheinlich 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;Wladislaw Hedeler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938. Planung, Inszenierung und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay von Steffen Dietzsch. Akademie-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003869-1, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Eintrag in Neue Deutsche Biographie unter Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stalinismusforscher [[Wladislaw Hedeler]] zitiert dazu den Journalisten und Revolutionär [[Victor Serge]], der etwa 1937 kurz nach dem Prozess gegen Radek in mehreren Analysen der Schauprozesse prophezeit hatte, dass Radek in der Haft ermordet werden würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wladislaw Hedeler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938. Planung, Inszenierung und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay von Steffen Dietzsch. Akademie-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003869-1, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst in der [[Perestroika]]-Zeit wurde Radek 1988 rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Imperialismus und die Arbeiterklasse.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung der Bremer Bürger-Zeitung, Bremen 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der deutschen Revolution und die Aufgabe der kommunistischen Partei.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart-Degerloch, Spartakus 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Sozialismus von der Wissenschaft zur Tat&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kommunistische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, {{ZDB|844324-5}}). Verlag Rote Fahne, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proletarische Diktatur und Terrorismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Hoym-Verlag|Hoym]], Hamburg 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Weltrevolution und die Taktik der kommunistischen Parteien im Kampfe um die Diktatur des Proletariats.&amp;#039;&amp;#039; Westeuropäisches Sekretariat der Kommunistischen Internationale, Berlin 1920, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11126172_00005.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die auswärtige Politik Sowjet-Russlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek der Kommunistischen Internationale.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, {{ZDB|230080-1}}), Hamburg 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Leo Jogiches.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kommunistischen Internationale u.&amp;amp;nbsp;a., Hamburg u.&amp;amp;nbsp;a. 1921 ([https://www.marxists.org/deutsch/archiv/radek/1921/rosakarlleo/index.html Volltext online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In den Reihen der deutschen Revolution, 1909–1919. Gesammelte Aufsätze und Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Wolff, München 1921 (eine Sammlung von Aufsätzen aus Zeitungen und Zeitschriften), [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN668473967&amp;amp;IDDOC=796281 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege der russischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kommunistischen Internationale (Hoym in Kommission, Hamburg), s. l. 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach Genua und Haag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bibliothek der russischen Korrespondenz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 75/76, {{ZDB|517237-8}}). Hoym Nachfolger, Hamburg 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lenin. Sein Leben, sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* [[Ernest Mandel]], Karl Radek: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Luxemburg. Leben – Kampf – Tod.&amp;#039;&amp;#039; isp-Verlag, Frankfurt 1986, ISBN 3-88332-110-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Radek hat in der Literatur und [[Darstellende Kunst|darstellenden Kunst]] eine [[Kunstrezeption|Rezeption]] erfahren wie wenige andere Bolschewiki:&lt;br /&gt;
* [[Lion Feuchtwanger]] war beim Schauprozess und der Urteilsverkündung gegen Radek im Gerichtssaal in Moskau anwesend, als er für sein „Propagandawerk“ &amp;#039;&amp;#039;Moskau 1937&amp;#039;&amp;#039; recherchierte, das eine Antwort auf die kritische Darstellung der Zustände in der Sowjetunion liefern sollte, die Andre Gide in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Zurück aus der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039; in dem Jahr 1936 verfasst hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Christoph Buch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer betrügt, betrügt sich selbst. Über André Gide und seine Reise in die Sowjetunion (1936)&amp;#039;&amp;#039;. Die Zeit 15/1992, [https://www.zeit.de/1992/15/wer-betruegt-betruegt-sich-selbst Digitalisat] abgerufen am 10. September 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Feuchtwanger lieferte ein überaus positives Bild der Sowjetunion und Stalins. Vor allem rechtfertigte er in seinem Buch auch den Prozess gegen Radek und andere. Er hielt Radek wegen dessen Geständnisses für schuldig, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass das Geständnis Radeks unter Zwang und Folter zu Stande gekommen war. Er schrieb unter anderem diese Sätze: „Als ich… dem Prozess beiwohnte, als ich …Radek …sah und hörte, zergingen in dem sinnlichen Eindruck dessen, was diese Angeschuldigten und wie sie es sagten, meine Bedenken, wie sich Salz in Wasser löst. Wenn das gelogen ist oder arrangiert, weiß ich nicht, was Wahrheit ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Moskau 1937 : Ein Reisebericht für meine Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Querido Verlag, Amsterdam 1937, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arthur Koestler]] wurde von Radek zur Hauptfigur in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Sonnenfinsternis&amp;#039;&amp;#039; (1940) inspiriert.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Steffen]] hat gemeinsam mit Adalbert Wiemers eine Darstellung verfasst. Sie erschien unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Auf zum letzten Verhör. Erkenntnisse des verantwortlichen Hofnarren der Revolution Karl Radek&amp;#039;&amp;#039; (1977).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heym]] spiegelt die Widersprüchlichkeit der Persönlichkeit von Radek in dem biographischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Radek&amp;#039;&amp;#039; (1995).&lt;br /&gt;
* Die [[Bregenzer Festspiele]] und die [[Neue Oper Wien]] zeigten im August 2006 die Uraufführung von [[Richard Dünser]]s Kammeroper &amp;#039;&amp;#039;Radek&amp;#039;&amp;#039; über eine der „politischen Schlüsselfiguren des 20. Jahrhunderts“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://oe1.orf.at/highlights/63728.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Richard Dünsers „Radek“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070318052316}}, auf the Webseite des ORF.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Thomas Persdorf lässt Radek in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Entlang des Großen Krieges&amp;#039;&amp;#039; (2013) in [[Fiktion|fiktiven]] (S. 229–231,363) und historischen Szenen zum [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk]] (S. 188–209) auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Persdorf: &amp;#039;&amp;#039;Entlang des Großen Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Engelsdorfer Verlag, 2013, ISBN 978-3-95488-471-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Wolfgang Schleif]]s Fernsehfünfteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgerkrieg in Rußland]]&amp;#039;&amp;#039; (ZDF 1967/68) wird Radek von [[Rolf Schimpf]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|28456|Karl Radek|Autor= Halina Florkowska-Frančić; Alice Holenstein-Beereuter (Übersetzung)}}&lt;br /&gt;
* Jean-Francois Fayet: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek (1885–1939). Une biographie politique&amp;#039;&amp;#039;. Èditions Smolny, Toulouse 2023, ISBN 978-2-490793-16-7 (734 Seiten).&lt;br /&gt;
* Wolf-Dietrich Gutjahr: &amp;#039;&amp;#039;„Revolution muss sein“. Karl Radek. Die Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-3-412-20725-0. Rezension durch Otto Langels im DLF vom 9. Juli 2012 ([https://www.deutschlandfunk.de/stalins-hofnarr.1310.de.html?dram:article_id=214437 deutschlandfunk.de]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|89||Radek, Karl Bernhardowitsch|Hildegard Kochanek|118597639}}&lt;br /&gt;
* Warren Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek. The Last Internationalist.&amp;#039;&amp;#039; Stanford University Press, Stanford CA 1970, ISBN 0-8047-0722-7.&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Möller (Journalist)|Dietrich Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek in Deutschland. Revolutionär, Intrigant, Diplomat.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1976.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Jurjewitsch Watlin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Radek oder: Fremder unter Seinesgleichen&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-320-02435-2.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten verfolgen Kommunisten. Stalinistischer Terror und „Säuberungen“ in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge des internationalen wissenschaftlichen Symposions an der Universität Mannheim „Weisse Flecken“ in der Geschichte des Weltkommunismus – stalinistischer Terror und „Säuberungen“ in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren vom 22. bis 25. Februar 1992). Hrsg. Hermann Weber und [[Dietrich Staritz]] in Verbindung mit Siegfried Bahne, Richard Lorenz. Akademie-Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-05-002259-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118597639}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|radek}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Karl%20Radek&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Karl Radek] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/023943}}&lt;br /&gt;
* [https://www.marxists.org/deutsch/archiv/radek/index.htm Texte Karl Radeks] im [[Marxists Internet Archive]]&lt;br /&gt;
* {{AdR|118597639}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=karl-radek |Titel=Karl Radek}}&lt;br /&gt;
* Steffen Dietzsch: [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/bucharin-nikolai-iwanowitsch-grigori-jewsejewitsch-sinowjew-lew-borissowitsch-kamenew-alexei-iwanowitsch-rykow-leo-trotzki-georgi-leonidowitsch-pjatakow-und-karl-radek-u-a/ &amp;#039;&amp;#039;Bucharin, Nikolai Iwanowitsch, Karl Radek et al.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Kurt Groenewold]], Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politischen Strafprozesse&amp;#039;&amp;#039;, Online, Stand September 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118597639|LCCN=n50054125|NDL=00453577|VIAF=89393034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radek, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SDKPiL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bolschewiki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Russischen Revolution 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPdSU)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radek, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sobelsohn, Karol; Радек, Карл Бернгардович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-sowjetischer Journalist und Politiker (SDKPiL, SPD, KPD, KPdSU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemberg]], [[Galizien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 19. Mai 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Werchneuralsk]], Sowjetunion&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
	</entry>
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